Wirtschaftspolitik
ZEW-Index: Konjunkturerwartung steigt unerwartet stark
Anleger und Analysten zufolge werden Unternehmen weiter gute Geschäfte machen. Trotz Währungskrise sehen sie die Konjunktur optimistisch.
ZEIT-Umfrage: Schleichende Apokalypse
Wirtschaft und Politik müssen lernen, sich ebenso zu erneuern wie die Natur nach einer Ökokatastrophe, fordern Experten in einer ZEIT-Umfrage.
Ungarn: Ungarns Krise wird Europas Problem
Orbáns Wirtschaftspolitik hat Ungarn besonders krisenanfällig gemacht. Sollte das Land pleitegehen, bliebe das nicht ohne Folgen den Euro.
Wirtschaftspolitik: Der Glaubenskrieg
Wie kann der Westen die Krise überwinden – mit noch mehr Geld, wie es Amerika will? Oder mit konsequentem Sparen, wie es die Euro-Staaten planen? Zwischen Politikern und Publizisten eskaliert der Streit.
Währungen: Ungarischer Forint stürzt auf historisches Tief
Die Devisenmärkte fürchten eine unberechenbare Wirtschaftspolitik in Ungarn. Der Kurssturz der Währung Forint setzt sich ungebremst fort.
Frankreichs Zentralbankchef: Der Euro kann zur Weltwährung werden
Überraschende Prognose des französischen Zentralbankchefs Christian Noyer: Der Euro kann seiner Ansicht nach trotz der Schuldenkrise in zehn Jahren die “Währung Nummer eins” auf der Welt sein. Die Staaten müssten sich dafür aber auf eine gemeinsame Wirtschaftspolitik einigen.
Wirtschaftswachstum: Wirtschaftsforscher rechnen nicht mit Rezession
Die Bundesregierung sieht Deutschland gut gerüstet für eine Konjunkturflaute. Deren Optimismus teilt der Wirtschaftsweise Franz, der eine Rezession ausschließt.
Systemdebatte: Begrenzt die private Wirtschaftsmacht!
Der Einfluss von Banken und Firmen ist zu groß geworden. Zeit, den Liberalismus wieder ernst zu nehmen: Eigentum sollte nur durch Arbeit entstehen.
Katar-Reise: Rösler im Wunderland
Katar gehört zu den reichsten Ländern der Welt: Das Öl sprudelt, die Wirtschaft blüht, 2022 findet hier die WM statt. Vizekanzler Philipp Rösler hat für einen Tag die Probleme in der Heimat hinter sich gelassen – und den Wüstenstaat besucht. Auch deutsche Investoren sollen vom Boom profitieren.
Krise in Ungarn: Sonderweg in die Sackgasse
Ungarn ist finanziell am Ende. Ausgerechnet beim IWF muss die Regierung in Budapest jetzt Hilfe beantragen – dabei hatte sie den gerade erst aus dem Land geworfen. Die eigenwillige Wirtschaftspolitik von Premier Orbán sorgt für Frust im Land – und der macht die Rechtsextremen stark.
Europas Wirtschaftspolitik: Die Sparschweinerei
Vorsicht! Die Finanzkrise hat den Neoliberalismus nicht umgebracht – im Gegenteil. Trotz entgrenzter Märkte hat die irre Ideologie vom schwachen Staat überlebt. Und Merkel-Deutschland trägt die Verantwortung.
Gutachten: Sachverständige sehen Euro-Zone im Teufelskreis
Die Wirtschaftsweisen befürchten negative Auswirkungen der Schuldenkrise auf die Konjunktur in Deutschland. Sie rechnen mit einem schwächeren Wachstum und vielen Risiken.
Wirtschaftspolitik: Merkel warnt vor übermächtigen Chinesen und Indern
Ohne eine starke Europäische Union habe Deutschlands Wirtschaft keine Chance gegen Schwellenländer, mahnt die Kanzlerin vor der MIttelstandsunion.
Konjunktur: Die versteckte Rezession
Glaubt man den offiziellen Daten, sind weder die USA noch Europa in einer Rezession. Doch Experten sagen: Die Wirtschaft stagniert in Wahrheit nachhaltig.
EU-Währungskommissar soll mehr Kompetenzen erhalten
Die Euro-Länder wollen ihre Währung künftig stärker überwachen. Dazu soll Währungskommissar Rehn mehr Kompetenzen zur Überwachung und Durchsetzung der Beschlüsse erhalten.
Nobelpreis: Ursache und Wirkung
Zwei US-Ökonomen erhalten den Wirtschaftsnobelpreis 2011. Ihre Modelle analysieren, wie sich steigende Zinsen oder Ölpreise auf die Entwicklung der Wirtschaft auswirken.
Auszeichnung: Zwei Amerikaner erhalten Wirtschaftsnobelpreis
Der letzte Nobelpreis des Jahres ist vergeben: Die Auszeichnung in der Kategorie Wirtschaft geht an die US-Amerikaner Christopher Sims und Thomas Sargent. Sie werden für ihre Arbeit zu den Auswirkungen von Wirtschaftspolitik geehrt.
Massendemonstration angekündigt: Polizei-Großeinsatz in Thessaloniki
In Thessaloniki könnte es dieses Wochenende noch laut werden: Weil Griechenlands Ministerpräsident Papandreou dort eine Rede zur Wirtschaftspolitik halten soll, sind diverse Demonstrationen angekündigt. Zehntausende Teilnehmer werden erwartet.