Wirtschaftspolitik

Deutsche Wirtschaftspolitik: Rohe Stoffe, rohe Sitten

Deal mit einem Autokraten: Kanzlerin Merkel hat mit Kasachstans Präsident Nasarbajew ein Handelsabkommen unterzeichnet. Um Zugang zu den Rohstoffen des Landes zu bekommen, sieht die Bundesregierung über Menschenrechtsverletzungen des Regimes hinweg. Eine Politik mit Zukunft.

Teheran: Iranisches Parlament lädt Ahmadinedschad vor

Das hat es seit der Islamischen Revolution 1979 nicht mehr gegeben. Irans Präsident Ahmadinedschad soll dem Parlament in Teheran Rede und Antwort stehen. Ihm wird eine verfehlte Wirtschaftspolitik vorgeworfen.

Gipfel in Brüssel: Europa vereinbart verschärfte Schuldenregeln

25 EU-Staaten haben sich auf einen Pakt für strengere Haushaltsdisziplin geeinigt, nur Briten und Tschechen bleiben außen vor. Der Rettungsschirm ESM wird vorgezogen.

Meinung | Wirtschaftspolitik: Wiedervereinigung Koreas würde Jahrzehnte dauern

Das deutsche Vorbild von 1989 taugt nicht für eine Wiedervereinigung von Nord- und Südkorea. Doch der Systemwechsel ist möglich, wenn alle an einem Strang ziehen.

Weltwirtschaftsforum: Das absolut inoffizielle Party-Ranking von Davos

Zwischen R’n'B, Caipirinhas und Google-Jüngern: Auf dem Weltwirtschaftsforum zählt, wer Gäste und VIPs anlockt. J. Joffe rechnet mit den Buffets und Partys von Davos ab.

Weltwirtschaftsforum: Europa braucht eine Fairness-Debatte

Die Bürger wissen, dass ihre Staaten sparen müssen. Sie sind zu Opfern bereit – aber nur wenn die Lasten der Schuldenkrise fair verteilt werden. Ein Kommentar von Uwe Jean Heuser

Weltwirtschaftsforum: Draghi beruhigt Davos

Europa hat es nicht leicht auf dem Weltwirtschaftsforum. Kaum jemand glaubt, dass die Krise unter Kontrolle ist. Überzeugen kann nur EZB-Chef Draghi.

Positionspapier: SPD will wieder die Partei der Arbeit sein

Kein Finanzmarktakteur dürfe unreguliert bleiben: Ein neues SPD-Positionspapier ruft zur Rückbesinnung auf die markwirtschaftlichen Potenziale der deutschen Industrie auf.

Wirtschaftskrise: “Die Amerikaner sind fett und müde”

Amerikas beste Zeiten sind vorbei, sagt der Romanautor Gary Shteyngart im Interview. Das Land könne gar auf das Niveau eines Entwicklungslandes abrutschen.

USA-Besuch: Westerwelle wehrt sich gegen Sozialismus-Vorwurf

Die US-Republikaner haben die europäische Wirtschaftspolitik als sozialistisch gebrandmarkt. Das konnte Außenminister Westerwelle nicht auf sich sitzen lassen.

ZEW-Index: Konjunkturerwartung steigt unerwartet stark

Anleger und Analysten zufolge werden Unternehmen weiter gute Geschäfte machen. Trotz Währungskrise sehen sie die Konjunktur optimistisch.

ZEIT-Umfrage: Schleichende Apokalypse

Wirtschaft und Politik müssen lernen, sich ebenso zu erneuern wie die Natur nach einer Ökokatastrophe, fordern Experten in einer ZEIT-Umfrage.

Ungarn: Ungarns Krise wird Europas Problem

Orbáns Wirtschaftspolitik hat Ungarn besonders krisenanfällig gemacht. Sollte das Land pleitegehen, bliebe das nicht ohne Folgen den Euro.

Wirtschaftspolitik: Der Glaubenskrieg

Wie kann der Westen die Krise überwinden – mit noch mehr Geld, wie es Amerika will? Oder mit konsequentem Sparen, wie es die Euro-Staaten planen? Zwischen Politikern und Publizisten eskaliert der Streit.

Währungen: Ungarischer Forint stürzt auf historisches Tief

Die Devisenmärkte fürchten eine unberechenbare Wirtschaftspolitik in Ungarn. Der Kurssturz der Währung Forint setzt sich ungebremst fort.

Frankreichs Zentralbankchef: Der Euro kann zur Weltwährung werden

Überraschende Prognose des französischen Zentralbankchefs Christian Noyer: Der Euro kann seiner Ansicht nach trotz der Schuldenkrise in zehn Jahren die “Währung Nummer eins” auf der Welt sein. Die Staaten müssten sich dafür aber auf eine gemeinsame Wirtschaftspolitik einigen.

Wirtschaftswachstum: Wirtschaftsforscher rechnen nicht mit Rezession

Die Bundesregierung sieht Deutschland gut gerüstet für eine Konjunkturflaute. Deren Optimismus teilt der Wirtschaftsweise Franz, der eine Rezession ausschließt.

Systemdebatte: Begrenzt die private Wirtschaftsmacht!

Der Einfluss von Banken und Firmen ist zu groß geworden. Zeit, den Liberalismus wieder ernst zu nehmen: Eigentum sollte nur durch Arbeit entstehen.

Lahme US-Wirtschaft: Obama sagt Landsleuten Durststrecke voraus

Hohe Arbeitslosigkeit, schwaches Wachstum und strukturelle Probleme: US-Präsident Barack Obama rechnet damit, dass sich die konjunkturelle Erholungsphase seines Landes lange hinziehen wird. Umfragen zufolge sind nur 33 Prozent der Bürger mit seiner Wirtschaftspolitik zufrieden.

Katar-Reise: Rösler im Wunderland

Katar gehört zu den reichsten Ländern der Welt: Das Öl sprudelt, die Wirtschaft blüht, 2022 findet hier die WM statt. Vizekanzler Philipp Rösler hat für einen Tag die Probleme in der Heimat hinter sich gelassen – und den Wüstenstaat besucht. Auch deutsche Investoren sollen vom Boom profitieren.