Waffengesetz, Winnenden
Winnenden-Prozess – Hinterbliebene greifen Vater von Tim K. an
Stuttgart – Scharfe Kritik im Prozess um den Amoklauf von Winnenden. Vor dem Landgericht Stuttgart steht der Vater des Todesschützen Tim K., angeklagt des Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Amoklauf Winnenden – Angehörige: Wir wollen keine Rache
Der Vater des Amokläufers von Winnenden vor Gericht – hat er gegen das Waffengesetz verstoßen? Die Angehörigen der Opfer fordern von der Justiz vor allem eines: Die Klärung der Frage, ob der Vater und die Mutter von den psychischen Problemen ihres Sohnes gewusst haben. “Wir wollen keine Rache.”
Justiz: Verfassungsbeschwerde gegen Waffengesetz eingereicht
Für die Angehörige des Winnenden-Amoklaufs widerspricht die Regelung der Verfassung. Sie fordern ein Verbot aller tödlichen Sportwaffen.
Amoklauf Winnenden – Angehörige reichen Klage ein
Amok-Läufer Tim K. tötete in Winnenden 15 Menschen und sich selbst. Jetzt reichten Opfer-Angehörige Beschwerde gegen das Waffengesetz ein.
Amoklauf Winnenden – Opfer-Vater erhält Mord-Drohung
Jana († 15) starb beim Amoklauf in Winnenden. Jetzt erhält ihr Vater Mord-Drohungen – weil er für schärfere Waffengesetze kämpft.
Kriminalität: Seit Winnenden 148 Amokdrohungen in Bayern
Eine interne Liste des bayerischen Innenministeriums zeigt eine erschreckende Entwicklung auf. Seit dem Amoklauf von Winnenden registrieren die Behörden Woche für Woche Morddrohungen an Schulen. Schüler wurden in psychiatrische Behandlung übergeben. Sogar ein Lehrer wollte sich mit einem Gewaltakt rächen.
Reaktion auf Winnenden: Bundestag beschließt schärferes Waffenrecht
Härtere Strafen, mehr Kontrollen: Mit den Stimmen der großen Koalition hat der Bundestag eine Verschärfung des Waffenrechts beschlossen. Für Besitzer illegaler Waffen soll es bis Ende des Jahres eine Amnestie geben. Die Opposition kritisierte die Maßnahmen als unzureichend.
Nach Winnenden: Bundestag billigt verschärftes Waffenrecht
Im Eilverfahren hat der Bundestag das nun schärfere Waffenrecht verabschiedet. In der Folge wird ein elektronisches Waffenregister für ganz Deutschland eingeführt. Zudem wird die Altersgrenze für Großkaliberwaffen erhöht. Zum ursprünglich vorgesehenen Verbot von Kampfspielen wie Paintball kommt es nicht.
Waffenrecht: “Ein Lehrstück in Lobbyarbeit”
Im Innenausschuss haben Sachverständige das geplante Waffenrecht kritisiert. Auch die Angehörigen der Opfer von Winnenden sind enttäuscht. Ändern wird das nichts
Verbot von Killerspielen: Aktionsbündnis Winnenden kritisiert Innenminister
Die Angehörigen der Opfer des Amokläufers von Winnenden fühlen sich von der Politik nicht ernst genommen. Zwar einigten sich die Innenminister auf ein Verbot von Killerspielen, doch das vom Aktionsbündnis Winnenden geforderte Verbot großkalibriger Schusswaffen beschlossen sie nicht.
Kommentar: Politiker nutzen Killerspiele als Waffe im Wahlkampf
Knapp drei Monate nach dem Amoklauf von Winnenden haben die Innenminister von Bund und Ländern vereinbart, die Herstellung und Verbreitung von Killerspielen zu verbieten. Es ist ein neuer Beweis, dass die Politiker im Vorfeld der Bundestagswahl wie Ertrinkende nach dem Strohhalm greifen.
Reaktion auf Amoklauf: Innenminister fordern rasches Verbot von Gewaltspielen
Die Innenminister von Bund und Ländern verlangen ein baldiges Verbot von Killerspielen – möglichst noch vor der Bundestagswahl. Als Begründung ziehen sie Amokläufe heran.
Reaktion auf Amoklauf: Innenminister beschließen Verbot von Killerspielen
Die Innenministerkonferenz hat sich auf ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von sogenannten Killerspielen verständigt. Der Beschluss ist nach Informationen von WELT ONLINE eine Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden. Das Verbot soll so schnell wie möglich umgesetzt werden.
Reaktion auf Amoklauf: Innenminister wollen die Killerspiele verbieten
Die Innenministerkonferenz hat sich auf ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von sogenannten Killerspielen verständigt. Der Beschluss ist nach Informationen von WELT ONLINE eine Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden. Das Verbot soll so schnell wie möglich umgesetzt werden.
Nach Winnenden: Kabinett beschließt verschärftes Waffenrecht
Die Bundesregierung hat strengere Auflagen für Waffenbesitzer beschlossen, um Amokläufe wie den von Winnenden zu verhindern. In Zukunft soll die sichere Aufbewahrung von Waffen scharf kontrolliert werden. Bei groben Verstößen droht Gefängnis. Der Bundestag muss die Änderungen noch absegnen.
Waffenrecht – Leeres Versprechen an die Opfer von Winnenden?
Als das Grauen des Amoklaufs von Winnenden noch wirkte, schienen harte politische Konsequenzen fällig. Nun aber wird die geplante Verschärfung des Waffenrechts immer weiter zerfleddert.
Innere Sicherheit: CDU-Politiker nimmt legale Waffenbesitzer in Schutz
Die Union streitet wenige Monate nach dem Amoklauf von Winnenden weiter über die Verschärfung des Waffenrechts. Während Hardliner Wolfgang Bosbach enttäuscht ist, dass das Verbot des Farbpistolenspiels Paintball nicht kommt, wollen andere Unionspolitiker Jäger und Sportschützen nicht unter Generalverdacht stellen.
“Townhall Meeting”: Merkel verteidigt Waffenlagerung in Privathaushalten
Die Bürger fragten – und die Kanzlerin gab Antworten: Beim “Townhall Meeting” von SPIEGEL TV und RTL hat Angela Merkel die Regelung verteidigt, dass Schützen ihre Waffen weiter zu Hause aufbewahren dürfen. Eine Hinterbliebene des Amoklaufs von Winnenden hatte dafür wenig Verständnis.
Waffenrecht: Koalition zieht Paintball-Verbotsplan zurück
Entwarnung für die Freizeit-Rambos: Das geplante Paintball-Verbot wird vorerst nicht kommen, kündigt SPD-Innenpolitiker Wiefelspütz an. Erst mal soll geprüft werden, wie gefährlich das Spiel wirklich ist – das sieht auch die Union so.
Innere Sicherheit: Bund verschärft Waffengesetz trotz Widerständen
Trotz erheblicher Einwände von Sportschützen, Jägern und Waffenexperten hat die Koalition ihre Verhandlungen über eine Verschärfung des Waffenrechts abgeschlossen. Damit drohen schärfere Kontrollen von Waffenbesitzern und das Verbot von Kampfspielen. Den Angehörigen der Opfer von Winnenden geht das nicht weit genug.