Die schlechten Nachrichten für Spanien reißen nicht ab. Die Rating-Agentur Standard & Poor’s hat nun auch wichtige Banken des Landes heruntergestuft. Laut einem Bericht prüft die Regierung inzwischen eine Bad Bank für faule Immobilienkredite, um die Institute zu entlasten.
Klare Worte von Finanzminister Schäuble: Für eine europäische Rating-Agentur werde es aus deutschen Staatskassen kein Geld geben. Die etablierten Bonitätswächter hätten “katastrophal versagt”, zudem sei in der Schuldenkrise das Schlimmste überstanden.
Keine Entwarnung für die Euro-Zone: Die Ratingagentur S&P könnte bald wieder zuschlagen. Gefährdet sind Länder mit negativem Ausblick.
Erst ging es gegen die Euro-Zone, jetzt gegen Großbritannien: Als zweite Rating-Agentur hat Fitch den Ausblick für das Land auf negativ gesenkt – damit steht die Top-Bonität auf dem Spiel. Das Unternehmen sieht die Regierung in London nicht ausreichend für wirtschaftliche Schocks gerüstet.
Nach der Ratingagentur Fitch stuft auch Standard & Poor’s Griechenland in seiner Kreditwürdigkeit herab. Hoffnungslos ist die Lage jedoch nicht.
Nach der Ratingagentur Fitch stuft auch Standard & Poor’s Griechenland in seiner Kreditwürdigkeit herab. Hoffnungslos ist die Lage jedoch nicht.
Erschienen am 14.02.2012 in DER SPIEGEL
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Themen: EZB, Finanzkrise, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Rating-Agenturen, Ratingagentur, Schuldenkrise, Standard & Poor's (S&P), USA
Standard & Poor’s legte vor, Moody’s zieht jetzt nach: Die Ratingagentur hat Italien um eine Note herabgestuft. Auch der Ausblick für Frankreich, Großbritannien und Österreich sei negativ.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat 34 italienischen Banken ein schlechteres Rating gegeben. Nur drei Institute konnten ihre Wertung halten.
Die anhaltenden Sorgen um die Schuldenkrise in Europa dämpfen an den US-Börsen weiter die Stimmung. Der Dow schloss leicht im Minus.
Börsianer reagieren prompt als S&P droht Griechenland mit “Teil-Zahlungsausfall” droht. Der deutsche Leitindex baut seine Verluste weiter aus.
Private Geldvermögen müssen stärker zur Lösung der Schuldenkrise genutzt werden. Das wäre besser, als sich über Standard & Poor’s aufzuregen. Ein Kommentar
Italiens Premier nimmt die Bundesregierung in die Pflicht. Deutschland profitiere vom Euro, es sei im Interesse Berlins, Italien zu unterstützen, sagte Ministerpräsident Monti in einem Zeitungsinterview. Andernfalls drohe den Sparbemühungen seines Landes ein gewaltiger Rückschlag.
Wie erwartet stuft Standard & Poor’s nach Frankreichs Bonität nun auch die des EFSF herab. Die Bundesregierung sieht trotzdem keinen Grund für eine Aufstockung des Fonds.
Die Rating-Agentur Standard & Poor’s hat dem Euro-Rettungsschirm EFSF die Bestnote entzogen. Der Schritt ist eine Folge der Herabstufung von Frankreichs Kreditwürdigkeit. Der Kampf gegen die Schuldenkrise könnte sich nun verteuern.
Der Dax konnte die frühen Verluste durch die S&P-Entscheidung schnell abhaken. Autowerte gehören dank einer Goldman-Empfehlung zu den Gewinnern.
Sparen allein reicht nicht, urteilt die Rating-Agentur Standard & Poor’s. Richtig, kommentiert Marcus Gatzke. Nur muss das auch Deutschland endlich verstehen.
Die Börsen machen ihre Anfangsverluste wett. Der Dax dreht ins Plus. Die Aktie des “Costa Concordia”-Eigners Carnival rutscht heftig ab.
Nach der Herabstufung durch S&P und den Verlusten an den Börsen in Asien bleibt der Einbruch an den europäischen Aktienmärkten aus.
Nach der Herabstufung von neun Euro-Ländern hat die Krise Europa wieder im Griff. Frankreichs Präsident Sarkozy trifft sie besonders hart.
Die Rating-Agentur Standard & Poor’s hat wegen der Eurokrise die Bonität mehrerer Länder herabgestuft. Einige verloren gleich zwei Noten. Die Politik reagiert empört.