Noch ist Mitt Romney nicht offiziell zum Herausforderer von Präsident Barack Obama nominiert, doch das Duell im Kampf um das Weiße Haus ist im vollen Gange. Nach einer aktuellen Umfrage kann der Republikaner nun Boden gut machen. Der Vorsprung des Amtsinhabers schrumpft.
Fünf Wochen vor Beginn der Präsidentenwahl in Ägypten steht die Machtübergabe an eine zivile Führung auf der Kippe: Der Armeechef will noch vor der Wahl eine neue Verfassung verabschieden, drei Favoriten wurden disqualifiziert. Sie haben nun Einspruch gegen die Entscheidung eingelegt.
Endspurt unter freiem Himmel: Eine Woche vor dem ersten Wahlgang rufen die Spitzenkandidaten zum Massenaufmarsch – Hollande am Schloss von Vincennes, Sarkozy an der Place de la Concorde.
Auf Mubarak wird nicht sein Vize folgen: Der umstrittene Ex-Geheimdienstchef Omar Suleiman darf bei der anstehenden Präsidentschaftswahl in Ägypten nicht antreten. Auch ein Muslimbruder ist laut Wahlkommission disqualifiziert.
Iran treibt sein Atomprogramm voran, Nordkorea versucht sich an einer Rakete – und Barack Obama hat ein Problem im Wahlkampf: Rivale Mitt Romney wirft dem Präsidenten Schwäche gegenüber den Diktaturen vor. Laut Geheimdiensten soll Teheran ein wichtiges Bauteil für einen Atomsprengkopf getestet haben.
Ist er wirklich einer von ihnen? Mitt Romney, aussichtsreichster Präsidentschaftsbewerber der Republikaner, warb vor der US-Waffenlobby für seine Politik. Er setzte sich vehement für das Bürgerrecht aufs Waffentragen ein – die Reaktionen waren trotzdem verhalten.
Barack Obama und seine Frau hatten 2011 ein Einkommen von knapp 800.000 Dollar, deutlich weniger als im Jahr zuvor. Mit der Veröffentlichung seiner Steuererklärung setzt der US-Präsident die politische Konkurrenz unter Druck – führende Republikaner will er so zu Transparenz zwingen.
Das ägyptische Parlament will ehemalige Gefolgsleute des Mubarak-Regimes von der Präsidentschaftswahl ausschließen. Damit wäre auch der frühere Geheimdienstchef Suleiman aus dem Rennen. Das Militär könnte den Gesetzentwurf aber noch stoppen.
Die konservative Saenuri-Partei hat sich bei den Parlamentswahlen in Südkorea durchgesetzt: Sie kann weiter mit einer absoluten Mehrheit regieren. Die Opposition blieb nach einem Umfragehoch hinter den Erwartungen zurück – und geht geschwächt in den Präsidentschaftswahlkampf.
Rick Santorum ist raus, der Präsidentschaftskandidat der Republikaner heißt Mitt Romney. Jetzt geht es gegen Präsident Barack Obama. Der hat sich längst auf den Multimillionär und Ex-Unternehmer eingestellt und sieht gute Chancen, gegen ihn zu punkten – vor allem beim Thema soziale Gerechtigkeit.
Rick Santorum steigt mit Getöse aus dem Rennen aus: Der Rechtsaußen-Republikaner überlässt die Präsidentschaftskandidatur Erzrivale Mitt Romney. Der darf nun in den Kampf gegen Präsident Barack Obama ziehen – allerdings reichlich angeschlagen.
Das Rennen der Republikaner um den Herausforderer des amtierenden US-Präsidenten ist so gut wie entschieden. Rick Santorum verkündete am Dienstag seinen Rückzug. Jetzt wird Multimillionär Mitt Romney gegen Barack Obama antreten.
Während die Republikaner weiter um ihren Kandidaten für die US-Präsidentschaftswahl streiten, vergrößert Amtsinhaber Obama seinen Vorsprung in den Umfragen. In fast allen Bereichen liegt er vorn, doch in der Wirtschaftspolitik trauen die Bürger dem wahrscheinlichen Gegenkandidaten Romney mehr zu.
Der Jobmarkt in den USA kommt nicht so in Gang wie von Obama erhofft – die Arbeitslosenquote bleibt hoch. Der Präsident muss dadurch um seine Wiederwahl bangen. Sein möglicher Herausforderer Romney nutzt die Chance zur Attacke: Dem Amtsinhaber gingen die Ausreden aus, lästerte er.
Gemeinsam auf Schmusekurs: Im französischen Präsidentschaftswahlkampf trommelt Ex-Kandidatin Ségolène Royal für ihren ehemaligen Lebensgefährten Francois Hollande. Der Sozialist hat die Unterstützung bitter nötig.
Die Nominierung ist ihm kaum noch zu nehmen: Der Republikaner Mitt Romney hat die Vorwahlen in zwei weiteren US-Staaten und Washington DC gewonnen. Jetzt will er nicht mehr gegen seine parteiinternen Widersacher kämpfen, sondern vor allem gegen Präsident Obama. Es könnte schon zu spät sein.
Triple für Mitt Romney: Der republikanische Präsidentschaftsbewerber hat die Vorwahlen in Maryland, Wisconsin und der Hauptstadt Washington gewonnen. Die Nominierung scheint ihm nicht mehr zu nehmen, Rivale Santorum ist so gut wie chancenlos.
US-Präsident Obama hat sich in den Wahlkampf eingeschaltet und die Republikaner frontal angegriffen. In einer Rede warf er ihnen Sozialdarwinismus vor, versteckt unter dem Deckmantel radikaler Sparpläne.
Der eine handelt im Auftrag Gottes, der andere sieht sich als zweiter Abraham Lincoln: Bei den US-Vorwahlen kämpfen Rick Santorum und Newt Gingrich aussichtslos um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner – und leben nur noch in einer Scheinwelt. Aufhören? Das lässt ihr Ego nicht zu.
Eine New Yorker Geschäftsfrau spendete Barack Obama allein in diesem Jahr mehr als 50.000 Dollar – eine problematische Sache für den US-Präsidenten: Die Frau ist wegen Betrugs angeklagt. Es ist nicht das erste Mal, dass der Demokrat Ärger wegen Geldgebern hat.