Peer Steinbrück, Rezession

Haushalt 2009: Regierung rechnet mit Staatsdefizit von 3,7 Prozent

Zum Abschluss hat Peer Steinbrück noch eine erfreuliche Botschaft: Der scheidende Finanzminister rechnet nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen für 2009 nur noch mit einen Defizit von 3,7 Prozent – und korrigiert seine Prognose damit nach unten. Die Verschuldung steigt dagegen auf einen Rekordwert.

Weltkrise privat: Angst um die “German Angst”

Auch das noch: Trotz Groß-Rezession blicken wir nicht sorgenvoller in die Zukunft als sonst. Was ist nur los am Pessimismus-Standort Deutschland? Zum Glück gibt es Jörg Pilawa und seine Shows als Rettung.

Globale Rezession: Wirtschaftskrise stürzt Staatshaushalt tief ins Minus

Kurzarbeit, wegbrechende Steuereinnahmen und teure Konjunkturmaßnahmen: Die Finanz- und Wirtschaftskrise belastet den Staatshaushalt im ersten Halbjahr stark. Das Finanzierungsdefizit beläuft sich auf rund 17,3 Milliarden Euro – trotzdem schafft Deutschland die Maastricht-Kriterien.

Rezession: Steinbrück sieht den Arbeitsmarkt optimistisch

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) erwartet keinen dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit in diesem Jahr. “Die Arbeitsmarktzahlen im Juli waren nicht so schlimm, wie alle erwartet haben. Es kann durchaus sein, dass die Arbeitslosenzahl in diesem Jahr nicht über vier Millionen steigt”, sagte Steinbrück.

Konjunktur: Steinbrück warnt vor zu großer Euphorie

Dämpfer für Konjunkturoptimisten: Nach Ansicht von Finanzminister Steinbrück ist der Aufschwung noch nicht in Sicht. Zwar gebe es erste positive Signale – aber erst wenn das Kurzarbeitergeld ausläuft, werde es Klarheit geben.

Torsten Albig: Steinbrücks Ex-Sprecher lernt die Realität kennen

Peer Steinbrück mag Klagen der Bürgermeister nicht hören. Denn den Städten gehe es finanziell besser als dem Bund, sagt er. Torsten Albig, ehemaliger Sprecher des Finanzministers, lernt gerade, wie es wirklich ist: als neuer Oberbürgermeister von Kiel. WELT ONLINE hat ihn besucht.

Wirtschaftswachstum: Steinbrück hofft auf kräftigen Wachstumsschub bis 2020

Aufholjagd nach dem Einbruch: Kaum gibt es erste Zeichen für eine Erholung, spricht Peer Steinbrück von einer lang anhaltenden Phase des Wachstums. Bis 2020 könne die Wirtschaft jährlich um bis zu zwei Prozent zulegen, glaubt der Finanzminister – und stichelt gegen CDU-Hoffnungsträger Guttenberg.

Zwei Prozent: Steinbrück spricht schon wieder von Wachstum

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hält in den kommenden zehn Jahren eine jährliche Wachstumsrate von zwei Prozent für realistisch. Wenn Deutschland an die Zeit vor der Krise anknüpfe, sei das sehr wahrscheinlich. Zugleich attackierte Steinbrück seinen Kabinettskollegen Guttenberg.

Flucht vor dem Fiskus: Deutsche Firmen drängen in die Schweiz

Unternehmerfreundlich, überschaubar, sicher: Die Schweiz lockt deutsche Firmen gleich reihenweise über die Grenze – trotz der Rezession. Das missfällt den deutschen Behörden. Deshalb schicken sie ihre Steuerfahnder sogar in die Info-Seminare der Eidgenossen.

Steigende Neuverschuldung: Finanzministerium gibt ausgeglichenen Haushalt für lange Zeit auf

Ende eines ehrgeizigen Plans: Das Finanzministerium rückt von seinem Ziel ab, die Neuverschuldung auf null zu senken. Angesichts sinkender Einnahmen und steigender Ausgaben gibt sich das Ministerium pessimistisch – ein ausgeglichener Haushalt sei in weite Ferne gerückt.

Konjunktur: DIW sieht Signale für Abschwächung der Rezession

Nach dem beispiellosen Absturz der deutschen Wirtschaft um die Jahreswende sieht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Anzeichen für das Erreichen der Talsohle. Auch Finanzminister Peer Steinbrück äußerte sich ähnlich. Genauer festlegen, möchte er sich hingegen nicht.

Rezession: Merkel wirbt für Ende der Konjunkturhilfen

Mahnruf für die freie Wirtschaft: In einem Gastbeitrag verschärft Kanzlerin Merkel ihren Appell, auf dem G-8-Gipfel in Italien Strategien für die Zeit nach der Krise zu planen. Dies sei als “Vertrauenssignal in die zukünftige finanzielle Handlungsfähigkeit der Staaten” unverzichtbar.

Rezession: Regierung beschließt Rekordschulden-Haushalt

310 Milliarden Euro neue Kredite bis 2013 – so tief hat sich die Bundesrepublik nie zuvor in Schulden gestürzt: Die Regierung hat den Haushaltsplan für die kommenden Jahre verabschiedet. Finanzminister Steinbrück fordert eine Strategie, um die Belastung schnellstmöglich wieder zu reduzieren.

Exit-Strategie: Finanzministerium will Staatshilfen rasch drosseln

Die EZB prognostiziert eine Dauer-Rezession bis Mitte 2010, auch Finanzstaatssekretär Asmussen warnt vor vorschneller Aufschwung-Euphorie. Bei dem Treffen der G-8-Finanzminister will sich Deutschland trotzdem dafür einsetzen, dass die staatlichen Konjunkturstützen bald zurückgefahren werden.

Nachtragshaushalt: Steinbrück macht sich für Rekordverschuldung stark

Die Wirtschaftskrise frisst immer größere Löcher in den Bundeshaushalt: Finanzminister Steinbrück will nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen in diesem Jahr 47,6 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen – so viel wie noch kein Finanzminister vor ihm.

Wirtschaftskrise: Theo Waigel ist endlich seinen Schuldenrekord los

Die schlimmste Rezession seit Jahrzehnten reißt ein riesiges Loch in die Staatskasse. Bund, Länder und Kommunen müssen bis 2013 mit 316 Milliarden Euro weniger auskommen. Die Folge: Finanzminister Steinbrück wird die Nettokreditaufnahme des Staates auf ein Rekordhoch treiben – und die historische Marke von Theo Waigel knacken.

Koalitionszank: Schuldenmeister Steinbrück verdammt Steuerpläne der Union

Erst die Hiobsbotschaft, dann der Streit: Angesichts des Milliardenlochs bei den Steuereinnahmen verspottet Peer Steinbrück die Senkungspläne der Union als “Schall und Rauch”. Der Koalitionspartner stichelt zurück – der Finanzminister sei eben Buchhalter, nicht Gestalter.

Maroder Staatshaushalt: Steinbrück knackt Waigels Schuldenrekord

Hiobsbotschaft für Peer Steinbrück: Angesichts der grassierenden Wirtschaftskrise brechen dem Finanzminister die Einnahmen weg. Jetzt muss Steinbrück gegensteuern – mit neuen Schulden. Er wird damit schon in diesem Jahr ein Rekorddefizit aufstellen.

Düstere Prognose: Staat droht auf Jahre riesiges Steuer-Loch

Die Wirtschaftskrise hat Folgen für die Staatskasse – wie gravierend, steht jetzt fest: Bund, Länder und Kommunen müssen sich nach übereinstimmenden Agenturberichten auf Steuerausfälle von rund 320 Milliarden Euro bis 2013 einstellen. Finanzminister Steinbrück warnt vor Steuersenkungen.

Drohende Massenarbeitslosigkeit: Euro-Finanzchef Juncker warnt vor sozialer Krise

Die Wirtschaftskrise wird dramatische Folgen haben, warnt Luxemburgs Premier und Euro-Finanzchef Juncker: “Es wird sicher eine Beschäftigungskrise geben.” Die Rezession bringe Millionen Europäer in eine verzweifelte Lage – und schüre sozialen Unfrieden.