Peer Steinbrück, Rettungspaket

Entsorgung von Giftpapieren: Regierung einigt sich auf doppelte Bad Bank

Für jede Bank das passende Rettungspaket: Die Bundesregierung hat sich laut Koalitionskreisen auf zwei Modelle geeinigt, mit denen die Banken ihre Schrottpapiere loswerden können. Künftig soll es je eine Bad Bank für private Institute und für die Landesbanken geben.

Bad-Bank-Pläne: Politiker von Union und SPD mahnen schnelle Entscheidung an

Auf die Steuerzahler kommen durch die Bad-Bank-Pläne der Regierung möglicherweise neue Milliardenrisiken zu. Experten von Union und SPD warnen bereits, dass das Geld des Rettungsfonds Soffin nicht ausreicht, um eine Kreditklemme in der zweiten Jahreshälfte zu verhindern.

Wirtschaftskrise: Finanzministerium plant Rettungspaket für Europa

Höhere Schulden, weniger Wachstum – die Rezession erschüttert die Länder der Euro-Zone. Die Bundesregierung arbeitet nun nach SPIEGEL-Informationen an einem Hilfspaket für die strauchelnden Partnerstaaten. Angedacht sind vier verschiedene Varianten.

Keine Staatsbürgschaft: Merkel will Schaeffler nicht helfen

Der angeschlagenen Autozulieferer Schaeffler kann vorerst nicht auf ein staatliches Rettungspaket hoffen: Kanzlerin Merkel und führende Politiker von SPD und Grüne lehnen ein Engagement des Bundes ab. Für notwendige Umschuldungen benötigt Schaeffler Bürgschaften von bis zu vier Milliarden Euro.

Bankenkrise: Finanzminister schließt Bad Banks nicht mehr aus

Finanzminister Steinbrück will den Banken die Auslagerung problematischer Wertpapiere in sogenannte Bad Banks ermöglichen – aber auf deren Kosten. Die Übernahme der Risiken durch den Steuerzahler lehnt er strikt ab.

Conti-Übernahme: Steinbrück lehnt Staatshilfe für Schaeffler ab

Die Schaeffler-Familie sucht nach Auswegen aus der akuten Finanzklemme, bei Wirtschaftsminister Glos buhlte sie um staatliche Hilfen. Finanzminister Steinbrück hat sich bereits festgelegt: Der Autozulieferer kann nicht auf den Rettungsschirm hoffen.

Rettungspaket: Steinbrück kassiert fast kompletten Bundesbank-Gewinn

Geldregen für Peer Steinbrück: Erstmals seit Jahren kann der Finanzminister fast den kompletten Milliarden-Gewinn der Bundesbank für den Haushalt einkassieren. Denn der Abbau der DDR-Restschulden ist nach einem Zeitungsbericht nahezu abgeschlossen.

Streit über Steuersenkungen: CSU droht Merkel mit Konjunkturpaket-Veto

Offener Widerstand aus Bayern: Die CSU will das geplante zweite Konjunkturprogramm ablehnen, wenn es keine Steuersenkungen enthält. Das kündigt jetzt CSU-Landesgruppenchef Ramsauer an – und stellt sich damit gegen SPD-Finanzminister Steinbrück, der lieber Sozialabgaben kappen möchte.

Streit um Bankenhilfe: EU winkt deutsches Rettungspaket durch

Die EU und Deutschland beenden den Streit um das Bankenrettungspaket. Die Brüsseler Behörde nickt die Stützungsmaßnahmen der Bundesregierung ab. Nun ist der Weg frei für eine Kapitalspritze für die angeschlagene Commerzbank.

Statt zu bunkern – Banken sollen weiter Kredite vergeben

Milliarden-Rettung für angeschlagene Banken – und jetzt? Die Bundesregierung muss nachbessern, denn noch immer sitzen die Geldhäuser lieber auf ihrem Geld, als es zu verleihen. Ein Desaster für die angeschlagene Wirtschaft.

Haushaltsdebatte: Steinbrück verteidigt Konjunkturpaket

Haushaltsdebatte im Bundestag im Zeichen der Finanzkrise: Die Opposition findet das Rettungspaket der Regierung bloß Geklecker, der Finanzminister warnt vor Steuersenkungen und vor Klotzen – wer sollte schließlich hinterher die Schulden zahlen?

Krisenpläne: Regierung ringt um Rettungspaket für Autobauer

Jetzt wollen alle Autoretter sein: Kanzlerin Merkel lädt die Opel-Chefs zum Krisengipfel, Vize Steinmeier ruft die Betriebsräte zu sich, Finanzminister Steinbrück erwägt Hilfen für alle Hersteller. Nur einer bremst: Wirtschaftsminister Glos – er fürchtet, dass auch andere Branchen Forderungen stellen.

Finanzkrise: Banken wollen Staatsgeld ohne Schmähungen

Die Deutschen Banken im Dilemma: Kein Geldhaus will das erste sein, das staatliche Nothilfe beansprucht. Ein gemeinsamer Schritt nach Berlin könnte die Lösung bringen. Finanzminister Steinbrück wirbt beharrlich dafür – stößt aber in Frankfurt noch immer auf Skepsis.

Jetzt also doch! – Privatbanken liebäugeln mit Staats-Milliarden

Sein Rettungspaket greift also doch: Finanzminister Peer Steinbrück (61,SPD)

Bankenkrise – EU genehmigt deutsche 500-Milliarden-Hilfe

Die EU-Kommission hat das 500 Milliarden Euro schwere Banken-Rettungspaket der Bundesregierung gebilligt. Doch nur wenige Banken wollen zugreifen – und das ärgert Finanzminister Steinbrück.

Finanzkrise: Steinbrück ruft deutsche Banken zur Annahme staatlicher Hilfen auf

Das Rettungspaket ist da – aber kaum eine Bank will es in Anspruch nehmen. Bundesfinanzminister Steinbrück appelliert deshalb an die Spitzenbanker, die Hilfe zu nutzen. Ein generelles Konjunkturprogramm lehnte der SPD-Politiker in der “Bild am Sonntag” abermals ab.

Staatshilfe: WestLB und HSH Nordbank greifen zu Rettungspaket

Die BayernLB bleibt nicht das einzige Geldinstitut, das die Hilfe des Staats in Anspruch nimmt: Auch die angeschlagenen Landesbanken HSH Nordbank und West LB wollen mit dem Rettungspaket ihr Überleben sichern. Da andere Banken noch zurückhaltend sind, will die Bundesregierung Druck machen.

Finanzkrise: HSH Nordbank und WestLB erwägen Hilfe aus Merkel-Paket

Nach dem Vorstoß der BayernLB gibt es offenbar weitere Interessenten für das Rettungspaket der Regierung: Laut NDR prüft jetzt auch die HSH Nordbank, Staatsgeld anzunehmen. Die WestLB bekundet ebenfalls Interesse.

Analyse: BayernLB muss privatisiert oder abgewickelt werden

Bei der Bewältigung der Krise sind die Bayern Schlusslicht. Nirgendwo sonst läuft das Krisenmanagement so chaotisch wie bei BayernLB. Es ist noch schlimmer, als bislang angenommen. Gut, dass nun Peer Steinbrück seinen Fuß in die Tür Münchener Landesbank setzt. Und das kann nur der erste Schritt sein.

Finanz-Staatssekretär Asmussen: Vom Prellbock zum Sündenbock

Die Opposition schimpft: Jörg Asmussen, Architekt des Banken-Rettungspakets, hat noch 2006 gegen eine Finanzmarktregulierung angeschrieben. Und jetzt soll er im Expertengremium an den Reformen arbeiten? Was die Kritiker übersehen – auch damals vertrat der Beamte die Position der Koalition.