Opel, Roland Koch
Zurückgehaltene Dokumente: Koch attackiert Brüderle in Opel-Debatte
Zoff um die Opel-Hilfen: Roland Koch wirft Wirtschaftsminister Brüderle vor, den Ländern wichtige Dokumente vorzuenthalten. In einem Brief beschwert sich Hessens Ministerpräsident über eine “Verletzung des partnerschaftlichen Miteinanders”. Eine Kopie ging an die Kanzlerin.
Streit um Opel-Hilfen: Koch will GM kein Staatsgeld geben
Roland Koch schaltet auf stur: Der hessische Ministerpräsident sieht keinen Grund, dem Opel-Mutterkonzern General Motors Finanzhilfen zu geben. Was das für die deutschen Standorte bedeutet, ist unklar – denn andere Länder haben dem US-Konzern Hunderte Millionen Euro geboten.
Streit um Bundesgelder: Schwarz-gelbe Skepsis gegen Opel-Hilfen wächst
Soll der angeschlagene Autobauer Opel mit Bundeshilfen gerettet werden? Der liberale Wirtschaftsminister Brüderle zeigt sich sehr zurückhaltend. Das entrüstet den rheinland-pfälzischen Landeschef Beck. In der Koalition jedoch findet der Kurs des FDP-Politikers Unterstützung.
Opel: Politiker drängen GM zu schnellen Entscheidungen
Nach dem geplatzten Opel-Verkauf haben Politiker und Gewerkschafter die Manager von General Motors vor radikalen Einschnitten gewarnt. Sollte GM damit beginnen, im Alleingang Werke zu schließen, werde es einen Krieg geben, an dessen Ende nur Verlierer stünden. Die Politiker wollen nun das Konzept von GM sehen.
Autokrise: Merkel will GM-Debakel aussitzen
Es war ihr erster öffentlicher Aufritt nach dem GM-Debakel: Angela Merkel sprach bei der Mittelstandstagung der Union – und sagte kein Wort zum Hickhack um den Autokonzern. Die Kanzlerin spielt auf Zeit.
Krisengipfel: Bund und Länder bilden Opel-Allianz
Der geplatzte Opel-Deal war ein herber Rückschlag für die Bundesregierung. Auf einem Krisengipfel hat sie nun zusammen mit den Ländern das weitere Vorgehen abgestimmt. Die erste Forderung lautet: General Motors soll umgehend ein Konzept zur Rettung der deutschen Standorte vorlegen.
Demonstrationen: 25.000 Opelaner protestieren gegen GM-Pläne
Sie gehen auf die Straße und machen ihrem Ärger Luft. Rund 25.000 Opel-Mitarbeiter demonstrieren gegen den Verbleib Opels bei General Motors. Betriebsratschef Klaus Franz stellt den GM-Managern in den USA klare Bedingungen. Auch Hessens Ministerpräsident Koch unterstützt die Arbeiter in Rüsselsheim.
Hilfen für Opel: Deutsche Politik will hart mit GM verhandeln
Tausende Opelaner protestieren gegen ihren Mutterkonzern GM – und die deutsche Politik rüstet sich für harte Gespräche über die Zukunft des Autobauers. Die Union schließt Staatshilfen nicht aus, doch sie will Konzepte sehen: Alles steht wieder auf Anfang, sagt Hessens Ministerpräsident Koch.
Kein Verkauf: GM-Rückzieher brüskiert die deutsche Politik
Monatelange Verhandlungen, kein Ergebnis: Der US-Konzern General Motors hat den Verkauf von Opel an Magna endgültig abgeblasen – und erzürnt damit die deutsche Politik. Hessens Ministerpräsident Roland Koch zeigte sich verärgert, fordert nun Geld zurück. Auch die Opel-Arbeiter sind aufgebracht.
Opel-Verkauf: Spanische Gewerkschafter brechen Verhandlungen mit Magna ab
Keine Einigung zwischen Opel-Investor Magna und den spanischen Gewerkschaften: Die Arbeitnehmervertreter haben die Gespräche abgebrochen – der österreichische Autozulieferer habe keine Bereitschaft zu Zugeständnissen gezeigt. In Großbritannien gab es dagegen einen Kompromiss.
Übernahme durch Magna: Opel wird angeblich am 15. Oktober verkauft
Der US-Konzern General Motors verkauft seine Tochterfirma Opel laut Medienberichten am 15. Oktober an das Konsortium unter der Führung des kanadisch-österreichischen Zulieferers Magna. Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) fordert: Deutschland müsse Heimat von Opel bleiben.
Opel-Staatshilfen: Koch beharrt auf deutschem Führungsanspruch
Die Bundesregierung steht bei Opel laut Ministerpräsident Koch mehr als alle anderen Länder in der Führungsverantwortung. Die Heimat des angeschlagenen Autobauers liege in Deutschland, sagte der hessische Regierungschef. Am Donnerstag soll der Vertrag zur Opel-Rettung unterschrieben werden.
Ministerpräsident Koch: “Opel muss wieder blitzen”
Er war einer der Hauptakteure in den harten Verhandlungen um Opel – jetzt prophezeit Roland Koch dem Autobauer eine gute Zukunft. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht Hessens CDU-Ministerpräsident über die Chancen mit Magna, die notwendige Sanierung und die Courage der Kanzlerin.
Roland Koch: “Kann nur jedem raten: Keine Spielchen treiben!”
Im Ringen um eine Zukunft für den Autohersteller Opel will der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) den Druck auf den Mutterkonzern General Motors (GM) erhöhen. “Ewig kann so eine Hängepartei nicht dauern”, sagte Koch zu WELT ONLINE – und übt zudem Leise Kritik an Wirtschaftsminister Guttenberg.
Kampf um Opel-Rettung: Deutsche Politiker drängen GM zu Magna-Deal
Die Politik schaltet sich wieder massiv in die Opel-Rettung ein. SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier führte ein Krisentelefonat mit GM-Chef Henderson, die CDU-Ministerpräsidenten Koch und Althaus machen Druck. Ziel: Wenn am Montag entschieden wird, soll Magna den Zuschlag bekommen – nicht RHJ.
Bundesregierung: Staatshilfe für Opel fließt nur bei Magna-Deal
Rückschlag für RHJ: Die Bundesregierung hat klargestellt, dass der belgische Bieter für Opel bei einer Übernahme des angeschlagenen Autobauers vorerst nicht mit einer Finanzspritze des Bundes rechnen kann. Für den RHJ-Rivalen Magna nimmt der Rückhalt aus Politik und Belegschaft unterdessen weiter zu.
Autoindustrie: Opel-Interessent RHJ umwirbt Bundesregierung
Der Investor hat sein Angebot für Opel verbessert und stellt es heute Wirtschaftsminister Guttenberg vor. Ministerpräsident Koch droht, RHJ bekomme keine Staatshilfe
Bieterkampf um Opel: Koch stellt Staatshilfen bei RHJ-Einstieg infrage
Roland Koch geht auf Konfrontationskurs zu General Motors. Hessens Ministerpräsident hat Staatsbürgschaften für Opel infrage gestellt, falls nicht der kanadisch-österreichische Zulieferer Magna, sondern der Finanzinvestor RHJ den Zuschlag für den Autobauer erhalten sollte.