Mitarbeiterbeteiligung

Aktionäre: Siemens fordert Steuervorteil für Mitarbeiteraktien

Der Konzern will mehr Mitarbeiter zu Aktionären der eigenen Firma machen. Doch die Besteuerung hindert viele Siemensianer an der Beteiligung.

Mitarbeiterbeteiligung:

Mittelständler, die ihre Mitarbeiter an der Firma beteiligen, sind in Deutschland immer noch selten. Warum eigentlich?

Opel-Sanierung: Streit mit General Motors ums Geld

Die Gespräche um die Sanierung von Opel mit General Motors sind festgefahren. Der Opel-Mutterkonzern will den Löwenanteil der drei Milliarden Euro Sanierungskosten den Europäern aufbürden. Der Wirtschaftsausschuss des Bundestages fordert dagegen mehr Geld von GM. Auch die Beteiligung der Mitarbeiter ist offen.

Autobauer: Streit um Steuerlast blockiert Einigung bei Opel

Mitarbeiter wollen Millionen zur Rettung von Opel aufbringen. Doch das würde nicht nur zu Abstrichen bei den Löhnen führen, sondern auch zu einer ungemessen hohen Besteuerung, fürchtet der Betriebsrat. Der Betriebsrat fordert nun, dass Magna die steuerliche Mehrbelastung für die Mitarbeiter ausgleicht.

Mitarbeiterbeteiligung: Firmenanteile für Lohnverzicht

SPD möchte Mitarbeiterbeteiligung attraktiver machen, damit Unternehmen die Krise überstehen

Bei Lohnkürzungen: SPD plant Mitarbeiterbeteiligung an Krisen-Firmen

Die SPD begeistert sich für eine Idee der Gewerkschaften: Mitarbeiter, die in ihrer kriselnden Firma auf Lohn oder Gehalt verzichten, sollen am Unternehmen beteiligt werden. Laut IG Metall gehörten sowohl Teile von Opel als auch des Autozulieferers Schaeffler am besten in Mitarbeiterhand.

Rettungsschritt: Opel-Mitarbeiter gründen eigene Firma

Geschickter Schachzug: Um die eigenen Interessen bei der Rettung von Opel besser vertreten zu können, gründen die Mitarbeiter eine eigene Firma. Die Arbeitnehmer fassten den Beschluss, über eine AG an “New Opel” beteiligt zu werden. Das Rettungskonzept sieht einen zehnprozentigen Anteil vor.

Mitarbeiterbeteiligung: Müntefering und die Arbeitnehmer-Unternehmer

Sollen die Mitarbeiter am Kapital ihres Unternehmens beteiligt werden? Mit dieser Frage tut sich die SPD schwer. Dabei ist ausgerechnet in der Heimatstadt des SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering ein Fensterbau-Unternehmen zu 90 Prozent in Händen seiner Mitarbeiter. Und die haben ihn zu sich eingeladen.

Beteiligung statt Lohn: Wie die Krise Arbeiter zu Aktionären macht

Der Konjunkturflaute zwingt Firmen auf neue Wege: Um beim Lohn zu sparen, bieten Unternehmen der Belegschaft im Tausch Aktien an. Auch in Deutschland fordert die IG Metall, die Beschäftigten am Besitz von Opel oder Daimler zu beteiligen – eine mutige, aber riskante Strategie.

Werben um Staatshilfe: Schaeffler zu Zugeständnissen an IG Metall bereit

Um leichter an Staatshilfe zu kommen, ist der Autozulieferer Schaeffler bereit, sich der IG Metall zu beugen. Die Mitbestimmung solle eingeführt, Mitarbeiterbeteiligung ermöglicht, mehr Transparenz gewährleistet werden. Im Gegenzug soll die Gewerkschaft helfen, an Geld zu kommen.

Bundesratsbeschlüsse – E-Perso, Mindestlohn, Mitarbeiterbeteiligung

Der neue elektronische Personalausweis im Scheckkartenformat ist beschlossene Sache. Auch sonst billigte der Bundesrat zahlreiche Gesetze – von Mindestlohn bis Brückenbau.

Reaktionen auf Enteignungspläne: Lafontaine betreibt “die Fortsetzung der SED”

Linken-Chef Oskar Lafontaine ist mit seiner Einschätzung, die Milliardenvermögen einzelner Familienunternehmen seien “grundgesetzwidrig”, auf Ablehnung gestoßen. Lafontaine befinde sich “in schlechter Enteignungstradition von Sozialisten und Kommunisten”, sagte Wolfgang Bosbach (CDU) der “BZ”.

Familienunternehmen: Politiker entsetzt über Lafontaines Enteignungsplan

Linken-Chef Oskar Lafontaine ist mit seiner Einschätzung, die Milliardenvermögen einzelner Familienunternehmen seien “grundgesetzwidrig”, auf Ablehnung gestoßen. Lafontaine befinde sich “in schlechter Enteignungstradition von Sozialisten und Kommunisten”, sagte Wolfgang Bosbach (CDU) der “BZ”.

Linkspartei: Oskar Lafontaine will Familienbetriebe enteignen

Die Hitler- und Le-Pen-Vergleiche durch Altkanzler Helmut Schmidt lassen Oskar Lafontaine kalt. Der Linken-Chef hat sich zu seinem 65. Geburtstag vielmehr die Familienunternehmen vorgeknöpft. Wenn Unternehmen in Familienbesitz Milliardenvermögen anhäuften, sei das verfassungswidrig, behauptet Lafontaine.

Mitarbeiterbeteiligung: Beschäftigten-Fonds verärgern Arbeitgeber

Schwarz-Rot will die Beteiligung von Mitarbeitern an ihren Firmen per Gesetz stärken. An sich ein guter Plan, doch die Unternehmen üben Kritik. Vor allem die geplanten Investmentfonds für Beschäftigte seien zu kompliziert und unpraktisch.

Neues Gesetz: Mitarbeiter sollen am Unternehmenserfolg teilhaben

Die Bundesregierung will Beteiligungen von Mitarbeitern an ihren Unternehmen attraktiver machen. Deswegen soll es bald neue Steuerentlastungen für solche Modelle geben. Kritiker befürchten, dass die Maßnahmen zulasten der betrieblichen Altersvorsorge gehen.

Streit um Gesetz: Arbeitgeberverbände kritisieren Mitarbeiterbeteiligung

Einfacher Angestellter war gestern – die Große Koalition will mehr deutsche Beschäftigte zu Aktionären am eigenen Unternehmen machen. Heute soll das Gesetz beschlossen werden. Die Arbeitgeberverbände protestieren: Sie fürchten um die betriebliche Rente.

Arbeitsmodell: Mitarbeiterbeteiligung steigert die Motivation

Jeder weiß: Was einem selbst gehört, darauf passt man besser auf. Wenige wissen: Durch die Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmen hebt sich deren Motivation. Dennoch lässt gerade einmal jeder zehnte Betrieb seine Beschäftigten am Gewinn teilhaben. Im Ausland ist die Wirtschaft da schon weiter – aus guten Gründen.

Einig bei Bahnreform – weiter Streit um Mindestlöhne

Sie haben diskutiert und gestritten – die halbe Nacht. Und sie sind sich einig geworden, zumindest in einigen Punkten. Die Spitzenpolitiker von CDU und SPD werten den Koalitionsausschuss als Erfolg.

Koalitionsausschuss: Träumen vom Kurz-Wahlkampf 2009

Auffallend harmonisch haben Union und SPD die Bahnprivatisierung und die Mitarbeiterbeteiligung abgehakt – was kommt jetzt noch in der Großen Koalition? Die Partner geloben ruhige Sacharbeit – und versprechen vage, der Wahlkampf solle nur drei Monate dauern.