Lothar Bisky, Oskar Lafontaine

Machtkampf bei den Linken: Bisky unterstützt Lafontaine-Rivalen Bartsch

Dietmar Bartsch erhält prominente Hilfe für seine Kandidatur als Linken-Chef: Der frühere Vorsitzende Lothar Bisky hat sich für Bartsch als künftigen Parteichef ausgesprochen. Damit positioniert sich der 70-Jährige auch gegen Oskar Lafontaine, dem Interesse an dem Posten nachgesagt wird.

Linke unter Beobachtung: Die Liste der betroffenen Bundestagsabgeordneten

27 Bundestagsabgeordnete der Linken werden nach Angaben des Innenministeriums vom Verfassungsschutz beobachtet – die betroffenen Politiker in alphabetischer Reihenfolge.

Führungsdebatte bei den Linken: Sehnsucht nach Lafontaine

Oskar Lafontaine gilt als wichtiger Strippenzieher in der Diskussion um den künftigen Vorstand der Linken. Geht es nach seinem Parteifreund und Fraktionsvorsitzenden Gregor Gysi, sollte Lafontaine künftig selbst eine Führungsrolle übernehmen. Dieser Vorschlag kommt jedoch nicht bei allen gut an.

Linken-Streit wegen Wagenknecht: Kampf um Sahra

Der Linken droht eine Zerreißprobe: Partei-Patriarch Lafontaine will seine Vertraute Sahra Wagenknecht zur Co-Fraktionschefin im Bundestag machen. Die Realos sind strikt dagegen. Sie hoffen auf den jetzigen Vorsitzenden Gysi – aber wagt der die Konfrontation?

Linke in Berlin: Wolf verzichtet offenbar auf Fraktionsführung

Der Spitzenkandidat der Berliner Linken, Harald Wolf, will offenbar nicht Chef seiner Fraktion im Abgeordnetenhaus werden. Einem Bericht zufolge soll er nicht für den Posten kandidieren – und würde damit Konsequenzen aus dem schlechten Wahlergebnis ziehen.

Flügelstreit am Jahrestag: Linken-Gruppe boykottiert Schweigeminute für Maueropfer

Der Linken-Streit um die Bewertung des Mauerbaus ist voll entbrannt: Auf dem Landesparteitag in Rostock hat der radikale linke Flügel für die Position geworben, das Bollwerk sei “alternativlos” gewesen. Ein Teil der Delegierten boykottierte zudem die Schweigeminute für Mauer-Tote.

Linke: Der Verlust von Lafontaine ist Gysis Achillesferse

Gysi wünscht sich Lafontaine zurück – aus ganz pragmatischen Gründen: Denn der streitbare Saarländer diente auch dazu, Ärger von ihm selbst fernzuhalten.

Linkspartei: Luxus-Vorwürfe gegen Lafontaine und Ernst

Mit der Übernachtung in Vier-Sterne-Hotels in Paris haben Linke-Chef Klaus Ernst und sein Vorgänger Oskar Lafontaine nach Informationen des SPIEGEL für Unmut gesorgt. Beim Kongress der Europäischen Linken musste der Rest der Delegation mit günstigeren Unterkünften vorlieb nehmen.

Neuer Job : Lafontaine wird “Sonderbotschafter” der Linken

Ab sofort ist Lafontaine Chef der “internationalen Kommission”. Mit dem Parteiprogramm der Linken hat er nichts mehr zu tun.

Zoff bei der Linkspartei: “Es ist ein geiles Gefühl, dich am Boden zu sehen”

Berichte über interne Querelen tut die Linkspartei gern als Erfindungen ab. Umso vernichtender ist nun die Bilanz ihrer eigenen Bundesschieds-Kommission: Das höchste Parteigericht musste nach SPIEGEL-Informationen mehr als 257 Verfahren bewältigen – sie offenbaren Intrigen und Denunziationen.

Parteitag der Linken: Ratlos in Rostock

Es sollte ein Signal des Aufbruchs mit neuem Spitzenpersonal sein – aber beim Parteitag der Linken in Rostock zeigte sich, dass die Genossen weiter stark mit sich selbst beschäftigt sind. Ost und West haben noch längst nicht zusammengefunden. Selbst Gregor Gysi scheint keinen Ausweg zu finden.

Linken-Parteitag: Abschied der alten Herren

Oskar Lafontaine hält eine letzte flammende Chefrede, Gesine Lötzsch lächelt zu einem brillanten Wahlergebnis, Gregor Gysi wühlt in Biographien: Vieles ist ungewöhnlich auf dem Parteitag der Linken – manches ganz normal. Impressionen von einem Treffen, das für die Genossen eine Zäsur markiert.

Doppelspitze – Lötzsch und Ernst führen Linke in die Zukunft

Gesine Lötzsch und Klaus Ernst führen künftig die Linken. Der Parteitag in Rostock stattete die Nachfolger der Gründungsvorsitzenden Oskar Lafontaine und Lothar Bisky mit stattlichen Mehrheiten aus.

Parteitag in Rostock: Lafontaines Abschied vom Klub der Linkshaber

Beim Parteitag der Linken herrscht eine Stimmung euphorischer Rechthaberei – die Partei feiert sich als siegreiche Truppe. Oskar Lafontaine vereint in seiner Abschiedsrede radikale Antikapitalisten und gemäßigte Reformsozialisten. Dabei bewegt er sich in bedenklicher Nähe zum Größenwahn.

Parteitag in Rostock: Lafontaine gibt Ausstand im Klub der Linkshaber

Beim Parteitag der Linken herrscht eine Stimmung euphorischer Rechthaberei – die Partei feiert sich als siegreiche Truppe. Oskar Lafontaine vereint in seiner Abschiedsrede radikale Antikapitalisten und gemäßigte Reformsozialisten. Dabei bewegt er sich in bedenklicher Nähe zum Größenwahn.

Linken-Parteitag: Oskar Lafontaine nimmt Abschied aber nur halb

In seiner letzten Rede als Linken-Chef geißelt Oskar Lafontaine die Politik der anderen Parteien und empfiehlt seine eigene als einzige, die die Antworten auf die Krise kenne. Dass er die Partei offiziell nicht mehr führen wird, merkte man dem umjubelten Vortrag nicht an – fast schon eine Demontage der künftigen Spitze.

Mitgliederentscheid: Linke stimmt für Doppelspitze

Eine Doppelspitze mit mindestens einer Frau – so wünscht sich die Linke die Besetzung ihrer Parteiführung. In einem Mitgliederentscheid stimmten die Genossen für dieses Modell.

Entwurf für Grundsatzprogramm: Linke will Umbau des Systems

“Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte”: Die Linke präsentiert ihren Programmentwurf und peilt den radikalen Umbau des Wirtschafts- und Gesellschaftssystems an. Parteichef Lafontaine hält Koalitionen mit SPD und Grünen trotzdem für möglich – unter gewissen Bedingungen.

Programmentwurf: Linke rechnet mit Kapitalismus ab

Klassenkampf-Rhetorik auf 42 Seiten: Die Linke lässt im Entwurf ihres ersten Parteiprogramms kein gutes Haar am Kapitalismus. Sondern kündigt auf dem Weg zum demokratischen Sozialismus “Umwälzungen mit revolutionärer Tiefe” an – Kommunistin Sahra Wagenknecht ist angetan.

Urabstimmung: Linke-Landesverbände stellen Doppelspitze infrage

Die Führung der Linkspartei könnte mit dem Vorhaben scheitern, die Berlinerin Gesine Lötzsch und den Bayern Klaus Ernst als Doppelspitze zu installieren. Ernst ist umstritten. Nun setzen acht Landesverbände eine Urabstimmung der Mitglieder über die Nachfolge von Oskar Lafontaine und Lothar Bisky durch.