Lehman Brothers, Wall Street

Folgen der Lehmann-Pleite: Mit Vollgas in die nächste Krise

Die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers löste die größte Finanzkrise der jüngeren Geschichte aus, doch drei Jahre nach dem Fiasko hat sich an der Wall Street wenig geändert. Stattdessen schlittert die Welt in das nächste Desaster – diesmal wegen Europa.

Untersuchungsausschuss: US-Kongress streitet über Lehren aus Finanzkrise

Wer ist schuld an der Finanzkrise? Neben Wall-Street-Bankern und Washingtoner Politikern werden auch Großbanken im Abschlussbericht des US-Untersuchungsausschusses genannt. Doch das Dokument bleibt vermutlich folgenlos – die Republikaner verweigerten die Zustimmung.

Ernst & Young: Wirtschaftsprüfern droht Klage wegen Lehman-Pleite

Jahrelang hatte Ernst & Young der Lehman-Bank eine saubere Buchführung attestiert – dann kam der große Crash: Laut “Wall Street Journal” droht den Wirtschaftsprüfern nun eine Klage. Ihnen wird eine zu lasche Kontrolle des Pleitehauses vorgeworfen.

Lehman Brothers: Gläubiger können auf eine handvoll Dollar hoffen

Zwei Jahre nach der Lehman-Pleite kämpfen die Opfer weiter um ihr Geld. Viele Geschädigte werden nur einen Bruchteil zurückbekommen.

Wall Street: Die Börsenaufsicht jagt die Lehman-Bosse

Zwei Jahre nach der Pleite von Lehman Brothers ermitteln US-Fahnder gegen die alte Führungsriege der Investmentbank. Kommt es doch noch zu Anklagen?

Lehman-Pleite: “Es hätte jede andere Bank der Wall Street treffen können”

Sonny Kapoor arbeitete für Lehman Brothers. Im Interview erzählt er, wie er damals auf den Crash der Bank anstieß – und warum er heute von den Reformen enttäuscht ist.

Gehälter: Ex-Lehman-Chef ist einer der bestbezahlten Bosse des Jahrzehnts

Welcher Chef hat das dickste Gehalt? Das “Wall Street Journal” hat die höchsten Manager-Gehälter der vergangenen zehn Jahre veröffentlicht. Unter ihnen ist auch der Ex-Chef der Pleitebank Lehman Brothers – doch an der Spitze steht ein anderer.

Lehman-Crash: Pleitemanager verspricht Gläubigern 22 Milliarden Dollar

Tausende Lehman-Gläubiger dürfen hoffen, einen Teil ihres Geldes wiederzubekommen: Laut “Wall Street Journal” plant der Insolvenzverwalter Abfindungen in Höhe von 22 Milliarden Dollar. Die Betroffenen sollen rasch über den Vorschlag abstimmen.

Bankrott-Manager: Das tolle Geschäft der Pleitegeier

Die Kreditkrise hat eine neue Boom-Industrie geschaffen. Firmenberater und Anwälte lassen sich fürstlich entlohnen, um Konzerne durch die Insolvenz zu steuern. Allein der Konkurs der US-Investmentbank Lehman Brothers warf bisher 800 Millionen Dollar an Gebühren ab.

US-Finanzkrisenkommission: Kabarett der Krokodilstränen

Sie reden sich heraus, rechtfertigen sich, streiten jede persönliche Schuld ab: Die Auftritte früherer Wall-Street-Bosse vor der US-Finanzkrisenkommission sind ein tristes Trauerspiel. Längst ist der Ausschuss ein zahnloser Tiger – während an der Börse alles wieder seinen alten Gang geht.

Bilanzierung: US-Banken verschleiern ihre Schulden

Die großen amerikanischen Banken scheuen sich offenbar nicht, ihre tatsächlichen Bilanzrisiken zu verheimlichen: Laut “Wall Street Journal” haben 18 Institute im vergangenen Jahr durch einen Trick ihre Schuldenlast künstlich gedrückt – allerdings völlig legal.

Warnung: Lehman-Chef rechnet mit weiteren Mega-Bankenpleiten

Der Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers löste die weltweite Finanzkrise aus. Nun hat der Chef des insolventen US-Instituts vor weiteren Pleiten gewarnt: “Die Wall Street hat nicht wirklich viel aus dem Fall gelernt”, sagte der Banker dem “Handelsblatt”.

US-Investmentbank: Lehman verschleppte mit Bilanztricks die Pleite

Die US-Investmentbank Lehman Brothers stand schon Monate vor ihrer Insolvenz – mit weltweiten Folgen für die Sparer – auf wackeligen Beinen. Mit Bilanztricks kaschierte das Wall-Street-Institut seine Probleme. Dies zeigt ein Untersuchungsbericht, den der Insolvenzrichter in den USA freigegeben hat.

US-Investmentbank: Lehman verschleierte mit Problemen die Pleite

Die US-Investmentbank Lehman Brothers stand schon Monate vor ihrer Insolvenz – mit weltweiten Folgen für die Sparer – auf wackeligen Beinen. Mit Bilanztricks kaschierte das Wall-Street-Institut seine Probleme. Dies zeigt ein Untersuchungsbericht, den der Insolvenzrichter in den USA freigegeben hat.

Rede zur Finanzkrise: Obama geißelt die Maßlosigkeit der Wall Street

Ein Jahr nach der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers hielt US-Präsident Barack Obama in New York eine Rede zur Lage auf den Finanzmärkten. Darin ermahnt er nicht nur Banken und Aufsichtsbehörden, sondern jeden einzelnen Amerikaner, Verwantwortung für sein Handeln zu übernehmen.

15. September 2008: Der Tag, an dem die Wall Street kollabierte

Der 15. September 2008 brachte mehr als die Pleite der traditionsreichen Investmentbank Lehman Brothers. Dieser Tag markierte das Ende der Wall Street wie man sie über Jahrzehnte kannte. Und er brachte die dramatische Zuspitzung der Finanzkrise, mit der die gesamte Weltwirtschaft ins Chaos zu stürzen drohte.

Quartalsgewinn: Goldman taktiert sich zum Milliardenerfolg

Die Bankbranche applaudiert: Mit dem besten Quartalsgewinn seit dem Rekordjahr 2007 feiert Goldman Sachs ein glänzendes Comeback. Ausgerechnet Geschäfte mit der Krise haben den Geldkonzern wieder stark gemacht – auch auf Kosten seiner Rivalen.

Quartalszahlen: Goldman Sachs verbucht Milliardengewinn

Paukenschlag an der Wall Street: Die US-Bank Goldman Sachs hat die Erwartungen übertroffen und einen Gewinn von 2,7 Milliarden Dollar erzielt – trotz der weltweiten Wirtschaftskrise. Konzernchef Blankfein warnte dennoch: Die Märkte seien weiter anfällig.

New Yorks Bürgermeister: King Mike von eigenen Gnaden

Die Wahlen sind zwar erst im November, doch New Yorks Bürgermeister Bloomberg gibt schon jetzt Volldampf: Um sich eine dritte Amtszeit zu sichern, will er bis zu 100 Millionen Dollar seines Vermögens investieren. Dass er außerdem das Wahlrecht ändern ließ, passt selbst seinen Fans nicht.

Wall Street: 2008 könnte schlechtestes Börsenjahr der Geschichte werden

Was vor zwölf Monaten noch völlig undenkbar schien, droht in den letzten Handelstagen des Jahres raue Wirklichkeit zu werden: 2008 könnte als das schlechteste US-Börsenjahr aller Zeiten in die Geschichtsbücher eingehen.