Kommunen, Konjunktur
Höhere Steuereinnahmen: Geldsegen für klamme Kommunen
Die gute Konjunktur lindert die Finanznot vieler Städte und Gemeinden. Im vergangenen Jahr konnten sich die deutschen Kommunen über 5,8 Milliarden Euro zusätzliche Steuereinnahmen freuen. Trotzdem blieb am Ende noch ein gewaltiges Minus.
Bund, Länder, Kommunen: Deutsches Staatsdefizit sinkt auf ein Prozent
Das solide Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr reduziert die Neuverschuldung des Staates deutlich. Damit wird der EU-Stabilitätspakt wieder eingehalten.
Konjunkturprogramm: Kommunen verschenken fast eine Milliarde Euro
Zum Jahresende läuft das Konjunkturpaket II aus. Bis bis jetzt haben Länder und Gemeinden längst nicht alle Mittel abgerufen.
Trotz Aufschwung: Nur drei Bundesländer kommen mit Einnahmen aus
Der Schuldenberg der Länder ist laut Bericht 2011 zwar deutlich kleiner geworden. Doch nur wenige können ausgeglichene Kassen vorweisen.
Staatsfinanzen: Kommunen mit größtem Haushaltsloch seit 60 Jahren
Die Kämmerer der Kommunen haben ein gewaltiges Defizit zu verkraften. Hauptsächlich verantwortlich dafür sind die Sozialleistungen.
Staatsfinanzen: Kommumen mit größtem Haushaltsloch seit 60 Jahren
Die Kämmerer der Kommunen haben ein gewaltiges Defizit zu verkraften. Hauptsächlich verantwortlich dafür sind die Sozialleistungen.
Leere Kassen: Neun von zehn Kommunen erhöhen die Gebühren
Auf die Deutschen rollt eine Kostenlawine zu: Viele Gemeinden wollen laut einer Umfrage mehr Gebühren verlangen oder Leistungen sparen.
Trotz Aufschwung: Kommunen haben doppelt so hohe Schulden wie 2009
Das Loch in den Gemeindekassen wird immer größer. Steigende Bau- und Sozialausgaben haben das Defizit auf fast acht Milliarden Euro erhöht.
Aufschwung: Konjunkturspritzen des Bundes wirken erst jetzt
Eigentlich sollten die Anfang 2009 verabschiedeten Finanzhilfen schnell die Wirtschaft ankurbeln. Doch sie wirken erst jetzt – ein großes Problem.
Konjunkturspritzen: Milliarden aus Berlin wirken erst im Aufschwung
Die Anfang 2009 auf den Weg gebrachten Konjunkturprogramme sollten die Wirtschaft zügig ankurbeln. Vor Ort kommen sie aber viel zu spät an.
Trotz Konjunkturplus: Öffentliche Schulden steigen auf 1,71 Billionen Euro
Die Konjunktur erholt sich – trotzdem schnellen die Schulden des deutschen Staats in die Höhe. Bund, Länder und Kommunen mussten im ersten Quartal neue Verpflichtungen eingehen – insgesamt steht die Republik nun mit 1,711 Billionen Euro in der Pflicht.
Konjunktur: Bauindustrie bekommt wieder mehr Aufträge
Die Bauunternehmer sind wieder optimistisch: Im März konnten sie nach einem kalten Winter wieder mehr Auftragseingänge verbuchen – die Umsätze waren dagegen rückläufig. Allein im Straßenbau ist von einer Erholung noch wenig zu spüren, auch viele klamme Kommunen überdenken derzeit ihre Ausgaben.
Bundesmittel für Lärmschutz: Schäuble hilft Kommunen aus der Schlaglochmisere
Nach dem harten Winter sind noch immer viele Straßen mit Schlaglöchern übersät. Fürs Stopfen fehlt vielen Kommunen das Geld. Jetzt gibt Finanzminister Schäuble Tipps, wie Städte und Gemeinden doch noch an Zuschüsse vom Bund kommen könnten.
Schuldenkrise der Kommunen: Fast pleite, aber spendabel
Zum Beispiel Neumünster: Die Stadt gibt endlich das Geld aus dem Konjunkturpaket II aus – und muss dafür doch die eigenen Schulden erhöhen.
Investitionsprogramme: Deutsche Konjunkturpakete bewirken nur wenig
Die Konjunkturpakete der Bundesregierung haben nur einen geringen Teil dazu beigetragen, dass die Wirtschaft 2009 nicht noch tiefer abgestürzt ist. Dies haben Banker der UniCredit ausgerechnet. Demnach haben vor allem Entlastungen für die Konsumenten gewirkt. Die immerhin kauften ordentlich ein: zum Beispiel neue Autos.
100 Milliarden Euro: Das haben wir uns 2009 alles gegönnt
Fast 100 Milliarden Euro haben die Bundesregierung, Länder und Kommunen für das Ankurbeln der Wirtschaft, fürs Abwracken alter Autos oder Steuererleichterungen ausgegeben. WELT ONLINE listet auf, welche Staatsausgaben unsinnig waren – und welche Maßnahmen sich trotz der hohen Investitionen rechnen.
Investitionen: Baugewerbe lobt Wirkung des Konjunkturpakets II
Mit staatlicher Hilfe bauen Firmen in den deutschen Kommunen an Infrastrukturprojekten für mehr als elf Milliarden Euro. Sowohl Städte und Gemeinden als auch das Baugewerbe bezeichnen das Konjunkturpaket II der alten Bundesregierung deshalb als Erfolg. Im Bau ist bereits von einem Aufwärtstrend die Rede.
Haushaltsmisere 2010: Schäuble rechnet mit langer Krise
Die Folgen des Konjunktureinbruchs zwingen Bund, Länder und Kommunen zu neuen Rekordschulden. Nach der Sitzung des Finanzplanungsrates sieht Finanzminister Wolfgang Schäuble zwar einige positive Zeichen – doch die Krise sei noch lange nicht überwunden.
Steuersenkungen: Regierung will sich Länder-Zustimmung erkaufen
Kompromiss in Sicht: Die Regierung will die Zustimmung der Länder für Steuersenkungen mit finanziellen Zugeständnissen erlangen. Laut Medienbericht sollen Länder und Kommunen Mittel aus den Konjunkturpaketen abrufen können, deren Vergabe bisher an die Einhaltung strikter Kriterien geknüpft war.