Karl-Theodor zu Guttenberg, Kunduz

Kunduz-Bericht: Opposition wirft Merkel schwere Fehler vor

SPD, Grüne und Linke erheben heftige Vorwürfe gegenüber allen Beteiligten in der Kunduz-Affäre: Die Luftangriffe seien “völkerrechtswidrig” gewesen, heißt es in den Abschlussberichten der Opposition. Bundeskanzlerin Merkel habe ihr Versprechen zur Aufklärung nicht eingehalten.

Kunduz-Bericht: SPD wirft Klein “schweren militärischen Fehler” vor

Oberst Klein habe vordringlich Taliban töten wollen: So lautet das Fazit der SPD zum Kunduz-Untersuchungsausschuss. Das Bombardement der Tanklaster sei ein Fehler gewesen – und hätte zu einem Disziplinarverfahren führen müssen. Damit widerspricht die Partei dem Urteil von CDU und FDP.

Bericht zu Kunduz-Affäre: Koalition entlastet Guttenberg

Der Luftangriff auf zwei Tanklaster war fatal, die anschließende Informationsarbeit des Verteidigungsministeriums desaströs. In ihrer Bewertung bescheinigen Union und FDP dem ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nun aber fehlerfreies Verhalten – verantwortlich seien andere.

Auftritt im Kunduz-Ausschuss: Merkel kontert die Opposition aus

Besonders anstrengen muss sie sich nicht: Im Untersuchungsausschuss zur Kunduz-Affäre weicht Angela Merkel geschickt den Fragen aus. Beim ihrem Auftritt als letzte Zeugin vor dem Gremium gibt sie sich unschuldig – die SPD hat dem wenig entgegenzusetzen.

Kunduz-Ausschuss: Die letzte Zeugin

Angela Merkel muss sich am Donnerstag vor dem Kunduz-Untersuchungsausschuss bohrende Fragen zum Bombardement in Afghanistan anhören. Die Opposition beklagt die mangelnde Aufklärung der Kanzlerin: Wann und wie erfuhr sie von den zivilen Opfern?

Unfall in Afghanistan: Soldat soll bei Pistolen-Spiel gestorben sein

Dienstpistolen “vor die Nasen gehalten”: Interne Ermittlungen der Bundeswehr erhellen, wie ein 21-jähriger Soldat in Afghanistan ums Leben kam – er und Kameraden sollen mit scharfen Waffen gespielt haben. Die Informationspolitik seines Hauses bringt Verteidigungsminister Guttenberg in Bedrängnis.

Bundeswehr in Afghanistan: Merkel zu Blitzbesuch im Feldlager Kunduz

Es ist ihr dritter Besuch bei der Truppe in Afghanistan: Angela Merkel ist am Samstagvormittag überraschend im Feldlager der Bundeswehr in Kunduz eingetroffen. Begleitet wird sie von Verteidigungsminister Guttenberg, der erst am vergangenen Montag mit seiner Frau bei den Soldaten war.

Guttenberg in Afghanistan: Minister für PR und Pathos

Hat der Verteidigungsminister überzogen? Mit seinem Ausflug nach Afghanistan erregte das Ehepaar Guttenberg viel Zorn. Kritiker werfen dem CSU-Star eine billige PR-Kampagne vor – doch der lässt die Angriffe abprallen. In Wahrheit könnten sie ihm sogar nutzen.

Krieg in Afghanistan: Ehepaar Guttenberg zu Blitzbesuch in Kunduz eingetroffen

Kurz vor Weihnachten besucht Verteidigungsminister Guttenberg samt Gattin die deutschen Soldaten in Afghanistan. Begleitet werden die Guttenbergs von den Ministerpräsidenten Niedersachsens und Sachsen-Anhalts – auch TV-Moderator Johannes B. Kerner ist dabei.

Afghanistan: Union riskiert neuen Streit um Truppenabzug

Wann soll der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan beginnen? Nach SPIEGEL-Informationen will die Regierung bis 2012 die Truppenstärke beibehalten. Doch in der SPD wächst Widerstand gegen die geplante Mandatsverlängerung.

Bundeswehr in Afghanistan: Guttenberg führt Kämpfer-Orden ein

Soldaten der Bundeswehr sollen schon bald mit einer neuen Medaille ausgezeichnet werden. Der Orden wird nach SPIEGEL-Informationen auf Initiative von Verteidigungsminister Guttenberg für Einsätze im Kampf verliehen. Eine Reduzierung der Truppenstärke am Hindukusch steht vorerst nicht zur Debatte.

Afghanistan-Besuch: Guttenberg reist ins Kampfgebiet der Taliban

US-Kampfhubschrauber gaben ihm Schutz: Verteidigungsminister Guttenberg hat deutsche Soldaten in einem ihrer heikelsten Kampfgebiete besucht, mitten in einer Operation. Die Visite soll der Bundeswehr Mut machen, denn der Afghanistan-Einsatz bleibt extrem gefährlich.

Guttenbergs SPD-Chef: “Karl-Theodor ist in der falschen Partei”

New York, Kunduz, Brüssel: Als Verteidigungsminister jettet Karl-Theodor zu Guttenberg durch die weite Welt – doch seine Wurzeln sind provinziell. Ein SPD-Genosse aus der oberfränkischen Heimat des Polit-Stars spricht im Interview über seine Erlebnisse mit dem Freiherrn.

Kunduz-Affäre: Gefeuerte Beamte wettern gegen Guttenberg

Was geschah wirklich in der Nacht des Kunduz-Luftangriffs? Wer wusste was? Vor dem Untersuchungsausschuss haben nun die von Verteidigungsminister Guttenberg entlassenen Top-Beamten ausgesagt. Sie nutzten ihren Auftritt, um den ungeliebten Polit-Star zu belasten.

Kunduz-Affäre: Erstes Bombenopfer fordert Schadensersatz

Der fatale Luftangriff auf zwei Tanklaster im afghanischen Kunduz liegt ein Jahr zurück, jetzt klagt das erste Opfer auf Schadensersatz gegen die Bundeswehr. Ein LKW-Fahrer fordert finanziellen Ausgleich – und eine medizinische Behandlung in Deutschland.

Kunduz-Jahrestag: Gefangen im Grauen der Nacht

Diese Bombennacht hat die Bundesrepublik verändert. Vor einem Jahr gab Oberst Georg Klein den Befehl, zwei Tanklaster nahe Kunduz zu zerstören. Eine fatale Fehlentscheidung. SPIEGEL ONLINE zeigt, wie es Opfern und Hinterbliebenen geht – und wie den verantwortlichen Politikern und Militärs.

Opfer des Kunduz-Luftangriffs: Bundeswehr zahlt Angehörigen halbe Million Dollar

Das Ringen um die Entschädigung für die Opfer des fatalen Bombardements von Kunduz scheint vorbei. Die Bundeswehr richtet für 102 Opferfamilien Konten mit je 5000 Dollar ein und will damit einen Rechtsstreit vermeiden. Fast alle haben zugestimmt – ob manche Anwälte weiter klagen wollen, bleibt offen.

Afghanistan-Mission: Guttenbergs Pannen-Visite am Hindukusch

Verteidigungsminister Guttenberg ist zu einem unangekündigten Besuch bei der Bundeswehr am umkämpften Standort Kunduz gelandet. Mit seiner Kurzvisite will der Minister den Soldaten Mut machen für ihre gefährliche Mission. Auf dem Weg dorthin hatte er mit reichlich Widrigkeiten zu kämpfen.

Konfrontation im Kunduz-Ausschuss: SPD und Linke klagen vor Bundesgerichtshof

SPD und Linke wollen Widersprüche in der Kunduz-Affäre klären. Die Parteien möchten eine Gegenüberstellung von Verteidigungsminister Guttenberg und den von ihm entlassenen Spitzenberatern juristisch erzwingen – und klagen vor dem Bundesgerichtshof.

Kunduz-Affäre: Opposition droht mit Untersuchungsausschuss

Der Kunduz-Ausschuss soll laut Beschluss von Union und FDP künftig hinter verschlossenen Türen tagen. Die Opposition erwägt nun, die Vorwürfe in einem Untersuchungsausschuss aufzuklären. Eine Konfrontation Guttenbergs mit früheren Spitzenberatern wollen SPD, Grüne und Linke vor Gericht durchsetzen.