Karl-Theodor zu Guttenberg, Konjunktur
Thomas de Maizière: Kanzler der Reserve
Klare Kante hat wieder Konjunktur: Während Kanzlerin Merkel in der Kritik steht, zieht Verteidigungsminister Thomas de Maizière seine Bundeswehrreform entschieden durch. In der Union handeln sie ihn schon als Merkel-Ersatz.
Deutsche Rüstungsexporte: Kanonen für die Konjunktur
Eurofighter, Leopard, U-Boot-Klasse 214: Deutschland ist der drittgrößte Waffenexporteur der Welt, trotz restriktiver Richtlinien. Nun will die Regierung offenbar Rüstungsdeals erleichtern – auch weil die Bundeswehr selbst künftig weniger Material benötigt.
Trotz EU-Bedenken: Regierung hält Opel-Deal für sicher
Die Bundesregierung geht nach SPIEGEL-Informationen davon aus, dass der Verkauf von Opel wie geplant über die Bühne geht – trotz massiver Bedenken aus Brüssel. Regierungsvertreter räumen jedoch ein, dass ein Brief von EU-Kommissarin Nellie Kroes die Situation “nicht gerade vereinfacht hat”.
Konjunkturprognose: Regierung sieht Wirtschaft “auf Erholungskurs”
So wie die Wirtschaftsforscher geht auch die Bundesregierung von einem Wachstum 2010 von 1,2 Prozent aus. Wirtschaftsminister Guttenberg sieht Spielraum für Entlastungen.
Prognose für 2010: Guttenberg warnt vor steigender Arbeitslosigkeit
Die Bundesregierung rechnet mit einer Zunahme der Arbeitslosigkeit in diesem Jahr um etwa 190.000 Personen auf durchschnittlich knapp 3,5 Millionen Menschen. 2010 werde die Zahl auf durchschnittlich 4,1 Millionen Personen steigen, sagte Wirtschaftsminister Guttenberg. Gute Nachrichten gibt es zu den Konjunkturaussichten.
Ökonomen warnen Schwarz-Gelb: Weckruf für die Prass-Politiker
Kaum legen Deutschlands Ökonomen eine halbwegs optimistische Prognose vor, spricht Wirtschaftsminister Guttenberg von neuen finanziellen Spielräumen. Schwarz-Gelb träumt von großzügiger Politik – dabei sind die Wirtschaftsforscher einig: Das Land braucht bald Milliarden-Sparprogramme.
Konjunktur – Guttenberg sieht Zeichen für Erholung
Die deutsche Wirtschaft hat nach Einschätzung von Minister Guttenberg ihre Talsohle durchschritten. Doch die Wirtschaftsinstitute dämpfen die Hoffnung auf einen raschen Aufschwung.
Herbstgutachten: Schwarz-Gelb will Aufschwung ausreizen
Die deutsche Wirtschaft wird wieder wachsen, zeigt das Herbstgutachten der Wirtschaftsinstitute – prompt macht sich Wirtschaftsminister Guttenberg Hoffnung auf “Spielraum” für Schwarz-Gelb. Dabei warnen die Experten, dass Bürger und Staat durch den Aufschwung erst mal kaum entlastet werden.
Herbstgutachten: Jetzt sieht Guttenberg mehr finanziellen Spielraum
Die Wirtschaftsweisen sagen Deutschland für 2010 wieder wirtschaftliches Wachstum voraus: 1,2 Prozent. Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) interpretiert die Prognose positiv – und sieht mehr Spielraum für die künftige Regierung der Union mit der FDP.
Koalitionspoker: So kann Schwarz-Gelb der Schuldenfalle entkommen
Trotz desolater Haushaltslage wollen sich Union und FDP vor größeren Sparaktionen drücken – zumindest vorerst. Kürzungen sind aber nach Ansicht der meisten Experten unvermeidlich. SPIEGEL ONLINE zeigt, welche Einschnitte auf die Bürger in den nächsten Jahren zukommen könnten.
Kredithilfe: Milliardenbürgschaften erzürnen Opposition
Die FDP kritisiert die Aktion als “populistische Intervention”, doch Union und SPD sind sich drei Wochen vor der Bundestagswahl einig: Um eine Kreditklemme zu verhindern, sollen Milliarden Euro bereitgestellt werden – die dann von der KfW an die Banken weitergegeben werden.
Wirtschaftskrise: Regierung stellt Milliarden für neue Kredite bereit
Erfolg für Wirtschaftsminister Guttenberg: Die Bundesregierung hat Bürgschaften gegen eine mögliche Kreditklemme beschlossen. 7,5 Milliarden Euro kommen aus dem Fonds zur Krisenbekämpfung, weitere zehn Milliarden Euro aus dem staatlichen Fonds zur Bewältigung der Wirtschaftskrise.
Bundesrechnungshof: Finanzkontrolleure bezweifeln Wirkung der Konjunkturspritzen
Projekte laufen zögerlich an, Gelder fließen langsam ab – das Konjunkturpaket II stimuliert die deutsche Wirtschaft weniger als geplant. In einem Bericht an den Bundestag meldet der Bundesrechnungshof nach SPIEGEL-Informationen Zweifel an der Wirksamkeit der Finanzhilfen an.
Zwei Prozent: Steinbrück spricht schon wieder von Wachstum
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hält in den kommenden zehn Jahren eine jährliche Wachstumsrate von zwei Prozent für realistisch. Wenn Deutschland an die Zeit vor der Krise anknüpfe, sei das sehr wahrscheinlich. Zugleich attackierte Steinbrück seinen Kabinettskollegen Guttenberg.
Konjunktur: Die Zeichen in Deutschland stehen auf Wachstum
Die Anzeichen für ein Ende der Rezession verdichten sich: Der Auftragseingang in der Industrie legte von im Juni mit 4,5 Prozent so stark zuletzt vor fast zwei Jahren. Die deutsche Wirtschaft hat der Bundesregierung zufolge ihre Talfahrt gestoppt. Und auch die Europäische Zentralbank macht Hoffnung auf Wachstum.
Konjunktur: Guttenberg erklärt die Rezession für beendet
Lichtblick am Horizont: Die deutsche Wirtschaft hat ihre Talfahrt gestoppt. Sie habe im gesamten zweiten Quartal “ihr Niveau behauptet”, sagte Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Für die zweite Jahreshälfte erwartet er wieder Wachstum. Vor allem die deutsche Industrie fasst überraschend schnell wieder Tritt.
Wirtschaftskrise: Arbeitgeberpräsident sieht Deutschland bereits im Aufschwung
Ist die Krise wirklich schon vorbei? Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt ruft jedenfalls schon das Ende der Rezession aus – und hofft, dass auch der Arbeitsmarkt glimpflich davon kommt.
Konjunkturflaute: Guttenberg warnt vor Vertrauenskrise Teil zwei
Das Konsumklima in Deutschland verbessert sich weiter, doch Karl-Theodor zu Guttenberg warnt vor Euphorie: “Wir müssen darauf achten, dass wir nicht in eine zweite Vertrauenskrise hineingleiten”, sagte der Wirtschaftsminister. Vor allem auf die Finanzbranche sieht er Probleme zukommen.
Konjunktur – Guttenberg warnt vor neuer Vertrauenskrise
Die ersten Meldungen künden vom absehbaren Ende der Krise, doch die Bundesregierung warnt vor zu viel Optimismus. Besonders der Wirtschaftsminister warnt vor Misstrauen – in neuen Konstellationen.
Wirtschaftskrise: Deutsche Industrie rechnet mit Exporterholung
Noch grassiert die Wirtschaftskrise, doch die Unternehmen in Deutschland schöpfen wieder Hoffnung: Der Industrieverband BDI geht davon aus, dass sich der Außenhandel bald leicht erholt – auch das Wirtschaftsministerium rechnet mit einem schnellen Ende der Rezession.