IWF

Angst vor der Drachme: Griechen schaffen Milliarden Euro ins Ausland

Für Griechenland wird die Lage immer dramatischer. In wochenlangen Verhandlungen konnten sich die Gläubiger bisher nicht auf einen Schuldenschnitt einigen. Ein für Montag angesetztes Treffen der Euro-Finanzminister wurde abgesagt. Die griechischen Sparer bringen indes ihr Geld über die Grenze.

Sozialbetrug: Griechenland stoppt Zahlungen an 63.500 Phantom-Rentner

Die Krise hat sie bekanntgemacht: Griechische Rentner, die nur auf dem Papier existieren. Nun stellt die Rentenversicherung Überweisungen an 63.500 angebliche Ruheständler ein. Der Staat soll so bis zu einer halben Milliarde Euro einsparen.

Schuldenkrise: IWF fordert drastische Einschnitte in Griechenland

Löhne kürzen, Staatsfirmen dichtmachen, Angestellte entlassen – der Chefkontrolleur des Internationalen Währungsfonds verlangt weitere massive Maßnahmen von Griechenlands Regierung. Nur so werde die Wirtschaft wieder wettbewerbsfähig.

Sparprogramm: IWF fordert Athen zu drastischen Lohnkürzungen auf

Um die Sparauflagen der “Troika” zu erfüllen, muss Griechenland die Löhne kürzen. Der IWF fordert zudem eine höhere Beteiligung von EZB und Staaten.

Krisenhilfe: EZB soll sich an Rettung Griechenlands beteiligen

Um Griechenland zu retten, müssen die Gläubiger Athen mehr Schulden erlassen als erwartet. Banker fordern nun, dass auch die EZB einspringt.

Schuldenkrise: Euro-Schutzwall könnte auf 1,5 Billionen anwachsen

Wieviel Geld braucht man, um die angeschlagenen Euro-Länder abzusichern? Laut einem Pressebericht gibt es Überlegungen von Regierungen und IWF, mehrere Rettungsfonds zu kombinieren – insgesamt käme so eine Summe von 1,5 Billionen Euro zusammen.

Konjunkturflaute: Frankreich halbiert Wachstumsprognose

Rückschlag für Nicolas Sarkozy zum Wahlkampfauftakt: Frankreichs Wirtschaft wird in diesem Jahr voraussichtlich nur um 0,5 Prozent wachsen – die Regierung hatte mit dem Doppelten gerechnet. Der IWF ist noch pessimistischer.

Euro-Krise: Merkel steht allein im europäischen Haus

Um sich vor der Pleite zu retten, benötigt Griechenland mehr Geld als gedacht. Noch wehrt sich die Bundesregierung gegen eine Aufstockung des ESM.

Schuldendesaster: Die Deutschen zahlen für Griechenlands Pleite

Um Griechenland zu retten, reicht ein Schuldenerlass der Banken nicht aus. Auch die Staaten müssen ihren Teil beitragen – und damit die Steuerzahler.

Interview mit Joseph Stiglitz: “Occupy hat schon gesiegt”

Früher unterstützte er Globalisierungskritiker, heute die Occupy-Bewegung. Der Protest könnte sogar die US-Wahl entscheiden, glaubt Joseph Stiglitz. Im Interview spricht der Wirtschaftsnobelpreisträger über die Krise der USA, die Zukunft des europäischen Wohlfahrtsstaats und Lernerfolge des IWF.

Weltwirtschaftsforum: Davos sucht verzweifelt nach den guten Kapitalisten

Die Systemkritik ist beim Weltwirtschaftsforum in Davos salonfähig geworden. Doch große Reformen wird es so schnell nicht geben.

Aufgestockter Rettungsfonds: IWF-Chefin Lagarde erhöht Druck auf Deutschland

Die IWF-Chefin fürchtet einen Domino-Effekt durch die Euro-Krise. Lagarde fordert Deutschland erneut auf, einem aufgestockten Rettungsfonds zuzustimmen.

Schuldendesaster: Rettung Griechenlands kostet 145 Milliarden Euro

Um Griechenland vor der Pleite zu retten, müssen EZB, IWF und EU deutlich mehr Geld bereit stellen. Bis zu 145 Milliarden Euro werden fällig.

Schuldenschnitt für Griechenland: Ackermann fordert Obolus von der EZB

Die Verhandlungen zur Griechenland-Rettung gehen in die heiße Phase. Das Land braucht offenbar noch mehr Milliarden als bislang geplant, Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann will deshalb einen neuen Retter ins Boot holen: Er fordert die Europäische Zentralbank auf, sich am Schuldenschnitt zu beteiligen.

Boykott: Wenn Iran den Ölhahn zudreht, explodiert der Preis

Das Parlament in Teheran entscheidet am Sonntag, ob das Land dem EU-Embargo zuvorkommt. IWF rechnet dann mit starken Preissteigerungen.

Nach Sanktionsbeschluss: Iran plant Öl-Blockade gegen Europa

Mit einem Öl-Embargo ab Jahresmitte will die EU den Iran von seinen Atom-Plänen abbringen. Doch das Land reagiert nun mit einem sofortigen Lieferstopp.

Reaktion auf Embargo: Iran will Europa den Ölhahn zudrehen

In sechs Monaten tritt das EU-Embargo gegen Iran in Kraft, doch die Führung in Teheran kommt Europa zuvor: Die Öl-Exporte sollen sofort gestoppt werden. Besonders für die angeschlagenen Volkswirtschaften Südeuropas wäre das ein schwerer Schlag.

Griechenlands Schulden: IWF dementiert Bericht über Forderungen an EZB

Laut einem Medienbericht soll der IWF die Beteiligung der EZB am Schuldenschnitt für Griechenland gefordert haben. Das Dementi klingt nur halbherzig.

IWF-Bericht: Iran-Sanktionen könnten Ölpreis in die Höhe treiben

Die EU hat harte Sanktionen gegen Iran beschlossen, nun warnt der Internationale Währungsfonds vor Konsequenzen: Sollten die Ölexporte gestoppt werden, könnte der Preis um bis zu 30 Prozent steigen.

Druck auf die Notenbank: EZB soll Griechenland Milliardenschulden erlassen

Die Verhandlungen mit Griechenlands Gläubigern sind festgefahren. Um das Problem zu lösen, soll nun die Europäische Zentralbank beim Schuldenschnitt mitmachen. Doch falls es wirklich so kommt, droht ein Milliardenverlust – der auch die deutschen Steuerzahler treffen könnte.