Italien, Tunesien
Flüchtlingstragödie: Lampedusa-Flüchtlinge “wie Säcke ins Meer geworfen”
Drama vor Lampedusa: Skrupellose Schlepper haben verdurstete Flüchtlinge einfach ins Mittelmeer werfen lassen. Nun gibt es auch Vorwürfe gegen die Nato.
Überfülltes Boot: Flüchtlinge vor Lampedusa offenbar erstickt
Vor der italienischen Insel Lampedusa sind auf einem Boot 25 Flüchtlinge tot aufgefunden worden. Die Opfer sind wahrscheinlich an Abgasen erstickt.
Flüchtlingsdrama: 25 Tote auf Flüchtlingsboot vor Lampedusa
Vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa sind auf einem Boot 25 Flüchtlinge tot aufgefunden worden. Die Opfer sind höchstwahrscheinlich erstickt.
Flüchtlingswelle aus Nordafrika: Brüssel erwägt Grenzkontrollen in Europa
Europa beugt sich dem Druck aus Italien und Frankreich: Künftig könnte Brüssel Grenzkontrollen wieder erlauben – allerdings vorübergehend und nur im Notfall. Diesen soll dann ein einzelnes EU-Land ausrufen dürfen, etwa wenn eine massive Flüchtlingswelle droht.
Streit um Grenzkontrollen: Merkel in der Schengen-Falle
Sollen die EU-Binnengrenzen wieder kontrolliert werden? Frankreich und Italien wollen so den Flüchtlingsstrom eindämmen – was bei den überzeugten Europa-Fans in Deutschland für heftige Kritik sorgt. Kanzlerin Merkel müsse die Pläne sofort stoppen, fordern Politiker aus Regierung und Opposition.
Debatte über Grenzkontrollen: Die Lunte an Europa gelegt
Italien und Frankreich wollen wegen der Flüchtlingsströme aus Nordafrika die Reisefreiheit im Schengen-Raum einschränken. Das darf die EU nicht zulassen, warnt Alexander Graf Lambsdorff. Der FDP-Europapolitiker wirft Sarkozy und Berlusconi vor, innenpolitisches Kalkül über europäische Interessen zu stellen.
Flüchtlingsdebatte: Paris und Rom schotten sich ab
Erst stritten Frankreichs Präsident Sarkozy und Italiens Premier Berlusconi wochenlang über die Tunesien-Flüchtlinge, nun ist plötzlich große Harmonie eingekehrt. Bei ihrem Treffen in Rom heckten die beiden Politiker einen irritierenden Vorstoß aus: die Aufweichung des Schengen-Abkommen.
Flüchtlinge aus Nordafrika: Sarkozy will Reisefreiheit in Europa einschränken
Frankreichs Präsident Sarkozy will nordafrikanische Flüchtlinge aussperren – und erwägt deshalb , die Reisefreiheit in Europa zeitweilig einzuschränken. Bei einem Treffen in Rom will er mit Italiens Regierungschef Berlusconi eine Reform des Schengenabkommens beraten.
Tunesien-Flüchtlinge: Nicolas Sarkozy will Schengen-Abkommen aussetzen
Seit Wochen streiten Rom und Paris über das Schicksal von 25.000 Flüchtlingen aus Tunesien. Frankreichs Präsident Sarkozy droht nun mit dem Äußersten.
Unruhen in Nordafrika: Erster Tunesien-Flüchtling in Deutschland gesichtet
Die deutsche Polizei sichtete ihn bei einer Routine-Kontrolle: Sicherheitsbeamte sind nach SPIEGEL-Informationen bei ihrer Arbeit erstmals auf einen Flüchtling aus Nordafrika gestoßen – der Tunesier war mit einem umstrittenen Schengen-Visum der italienischen Regierung eingereist.
Wegen Rückführung: Flüchtlinge auf Lampedusa zünden Aufnahmelager an
Italien hat die ersten Migranten von Lampedusa zurück nach Tunesien geschickt. Einige der Flüchtlinge steckten als Protest das Aufnahmelager in Brand.
Tunesien-Flüchtlinge – Bayern droht mit Grenzkontrollen
Bayern will sich notfalls mit der Wiedereinführung von Grenzkontrollen gegen eine Einwandererwelle aus Italien rüsten. Der Grund: Pläne Ministerpräsident Berlusconis, Tausende Flüchtlinge innerhalb Europas weiterreisen zu lassen.
Visa für Tunesier: “Berlusconi bricht in eklatanter Weise Europarecht”
CSU-Innenexperte Uhl rügt Italien für die Visa-Vergabe an Flüchtlinge aus Tunesien. Berlusconi wolle die Menschen einfach loswerden, vermuten auch andere Politiker.
Innenminister: Friedrich empört über italienische Visa für Flüchtlinge
Italien gewährt Flüchtlingen aus Tunesien Visa, so dass sie in alle Schengen-Länder einreisen können. Deutschland verstärkt deshalb seine Grenzkontrollen.
Italien: Berlusconi bietet Tunesien Geld für Flüchtlingsstopp
Italiens Ministerpräsident bietet Hilfe beim Küstenschutz und für die Wirtschaftsentwicklung an. Dafür soll Tunesien die Abfahrt von Flüchtlingsbooten stoppen.
Nordafrika: Flüchtlinge sollen auf EU-Staaten verteilt werden
Auf der italienischen Insel Lampedusa harren noch immer Tausende Menschen aus. Nun sollen die EU-Staaten die Flüchtlinge aufnehmen.
Flüchtlinge: Auf Lampedusa werden die Lebensmittel knapp
Das Auffanglager auf der italienischen Insel kann eigentlich nur 4000 Flüchtlinge pro Tag versorgen. Insgesamt befinden sich aber rund 6000 Afrikaner in dem Lager.
Mittelmeer: Tausende Flüchtlinge überfordern Lampedusa
Immer mehr Migranten erreichen Lampedusa: In der Nacht kamen erneut drei Boote an. Inzwischen befinden sich mehr als 5500 Tunesier auf der Mittelmeerinsel. Diese kann den Flüchtlingsansturm nicht mehr verkraften, die Behörden scheinen überlastet – und fürchten weitere Einwanderer.
Mittelmeer: Hunderte Flüchtlinge drängen nach Lampedusa
Fast 2000 Tunesier sind in den vergangenen 24 Stunden auf der Mittelmeerinsel Lampedusa gelandet. Sie fliehen vor ihrer unruhigen Heimat und suchen in Europa Arbeit. Doch manche schaffen es nicht bis an die Küste: Offenbar sind 41 Menschen bei der Fahrt ertrunken.
Flucht aus Tunesien: Deutsche entkommt Ex-Mann per Flüchtlingsboot
Eine Deutsche flieht mit ihrer Tochter in einem Flüchtlingsboot nach Italien – um dem tunesischem Ex-Mann zu entkommen. Protokoll einer Horrorfahrt.