Iran, Präsidentschaftswahl

Iran und Nordkorea: Obama kämpft gegen das doppelte Atom-Problem

Iran treibt sein Atomprogramm voran, Nordkorea versucht sich an einer Rakete – und Barack Obama hat ein Problem im Wahlkampf: Rivale Mitt Romney wirft dem Präsidenten Schwäche gegenüber den Diktaturen vor. Laut Geheimdiensten soll Teheran ein wichtiges Bauteil für einen Atomsprengkopf getestet haben.

US-Streit um Iranpolitik: Obama wünscht Romney “viel Glück”

Es ist “Super Tuesday” im republikanischen Vorwahlkampf. Die Kandidaten werfen Barack Obama Schwäche gegenüber dem Iran vor. Er sei der nutzloseste Präsident seit Jimmy Carter, sagt Mitt Romney. Und wie reagiert der US-Präsident? Lässig und mit einem Lächeln.

Peinlicher Patzer: Michele Bachmanns Phantom-Botschaft

Tea-Party-Frau Michele Bachmann wollte wohl Entschlossenheit demonstrieren – und machte sich zum Gespött: Wenn sie Präsidentin wäre, sagte die Bewerberin der Republikaner, würde sie die US-Botschaft in Iran schließen. Allein: Eine diplomatische Vertretung gibt es dort schon seit 1980 nicht mehr.

Republikaner-Debatte: Die Nichtangriffs-Krieger

Muslime unter Generalverdacht, Sozialistengefahr aus Südamerika und Irans gefährliche Berge: Die republikanischen Präsidentschaftsbewerber lieferten sich eine TV-Debatte zur Außenpolitik mit einigen Seltsamkeiten. Trotz aller Differenzen gingen sie aber pfleglich miteinander um.

Anschlag auf Physiker in Teheran: Irans Bevölkerung misstraut der offiziellen Sabotage-These

Ein Physiker wurde ermordet – und nun streiten Regime und Reformbewegung in Iran darum, zu welchem Lager er zählte. Die öffentlichen Zweifel an der offiziellen Version beweisen vor allem eines: Der Staat hat nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl 2009 seine Glaubwürdigkeit verloren.

Proteste: Blutige Schlacht um die Wahrheit im Iran

Die neuen Proteste der Opposition in Teheran endeten in brutalen Kämpfen mit den Sicherheitskräften. Es soll Tote gegeben haben, unter ihnen soll ein Neffe von Oppositionsführer Mussawi sein. Den Teilnehmern der Proteste geht es vor allem um die umstrittene Präsidentschaftswahl vom Juni.

Israel-Tag: Westen verurteilt Ahmadinedschads Holocaust-Leugnung

Es ist schon fast ein Ritual: Empörung in den westlichen Hauptstädten nachdem Irans Präsident Ahmadinedschad am sogenannten Israel-Tag den Holocaust geleugnet hat. Neu war in diesem Jahr, dass die iranische Opposition die Demonstrationen in Teheran für sich nutzte.

Putin-Lob für Obama: Nato will bei Raketenabwehr mit Russland zusammenarbeiten

Nach dem US-Verzicht auf weitgehende Pläne zu einem Raketenschutzschild sieht Russlands Premier Putin das Verhältnis zu Washington entscheidend verbessert. Die Nato bietet Moskau eine enge Kooperation an. Gleichzeitig dementiert die Internationale Atomenergiebehörde eine neue Bedrohungslage aus Iran.

Urananreicherung: Iran will Atomprogramm “niemals” aufgeben

Der iranische Präsident Ahmadinedschad hat erneut die friedlichen Absichten seines Nuklearprogramms beteuert. “Wir brauchen keine Atomwaffen”, sagte er – für alle Zeiten ausschließen könne er dies allerdings nicht. Auf die Anreicherung von Uran werde das Land “niemals” verzichten.

Schauprozesse in Iran: Ajatollah Chameneis Rückzieher

Mit primitiven Schauprozessen sollte Irans Opposition nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl mundtot gemacht werden. Nun hat Irans Revolutionsführer Chamenei die Farce gestoppt

Festnahme im Grenzgebiet: Iran beschuldigt US-Touristen als Aufwiegler

Neue Vorwürfe aus Teheran: Irans Führung wirft drei US-Bürgern vor, die Proteste nach den Präsidentschaftswahlen unterstützt zu haben. Die Männer waren im Grenzgebiet zum Irak festgenommen worden – nun könnten sie wegen Spionage angeklagt werden.

Iran: Mussawi will Regierung mit Trauerfeier testen

Am Donnerstag sollen die Menschen im Iran derjenigen gedenken, die während der Demonstrationen gegen die umstrittene Präsidentschaftswahl ums Leben kamen. Oppositionsführer Mussawi erklärt die geplante Trauerfeier zum Test für die Regierung und verkündet: Der Kampf um Reformen geht weiter.

Wut auf das Regime: Exil-Iraner treten aus Protest in Hungerstreik

In Berlin und New York haben mehr als 150 Exil-Iraner Aktionen gegen das Regime in Teheran gestartet. Um gegen die umstrittene Präsidentschaftswahl und den Umgang mit Demonstranten zu protestieren, sind sie im Hungerstreik. Im Iran gerät Präsident Ahmadinedschad unter zunehmenden Druck der Geistlichkeit.

Präsidentschaftswahl: Irans Ex-Präsident Chatami fordert Referendum

Der Iran kommt politisch nicht zur Ruhe. Der iranische Ex-Präsident Mohamed Chatami hat zu einem Referendum über die Rechtmäßigkeit der Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad aufgerufen. Stimme das Volk für ihn, werde die Opposition ihren Widerstand gegen seine Wiederwahl aufgeben, sagte Chatami.

Horrorreise nach Teheran: In den Fängen der iranischen Justiz

Gleich zweimal erfährt ein deutscher Anwalt die Willkür des iranischen Regimes: Erst wird er bei einer Demo nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl von den Knüppeln der Polizei getroffen – dann verhaftet und der Verschwörung beschuldigt, weil er einen befreundeten Anwalt trifft.

Teheran: Mussawi-Anhänger stören Freitagsgebet

Mit lauten Rufen haben Anhänger des Oppositionsführers Mussawi das Freitagsgebet in Teheran gestört. Hunderttausende Menschen waren versammelt, um die Predigt von Ex-Präsident Rafsandschani zu hören. Er sprach die Zweifel vieler Iraner am Ergebnis der Präsidentschaftswahl an und forderte, darauf zu reagieren.

Iran – Chef für Atomenergie wirft hin

Der langjährige Chef der iranischen Atombehörde, Gholam-Resa Akasadeh, ist zurückgetreten. Beobachter vermuten einen Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen.

Diplomatische Krise: Iran will Mitarbeitern der britischen Botschaft den Prozess machen

Der Konflikt zwischen Teheran und London spitzt sich zu: Iran will Mitarbeiter der britischen Botschaft vor Gericht stellen – sie sollen eine “bedeutende Rolle” bei den Unruhen nach der umstrittenen iranischen Präsidentschaftswahl gespielt haben. Großbritannien zeigt sich “sehr besorgt”.

Iran: Angst vor Schauprozessen gegen Demonstranten

Im Iran ist die Lage auch nach der Entscheidung des Wächterrats zum Ausgang der Präsidentschaftswahl gespannt. Die unterlegenen Kandidaten Mussawi und Karubi erklärten, den Wahlsieg Ahmadinedschads nicht anzuerkennen. Das Regime zeigt, wer Herr im Hause ist.

Neuauszählung: Iranischer Wächterrat bestätigt Wahlergebnisse

Der Wächterrat im Iran hat das bisher umstrittene Ergebnis der Präsidentschaftswahl bestätigt. Das berichtete das Staatsfernsehen. Damit ist der Sieg von Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad bei der Wahl Mitte Juni aus offizieller Sicht rechtmäßig. In den vergangenen Wochen hatte es massive Ausschreitungen gegeben.