Iran, Menschenrechte

Vereinigte Arabische Emirate: Iran empört über US-Kampfjets vor der eigenen Haustür

Die USA stationieren Tarnkappen-Kampfjets nur etwa 300 Kilometer vom iranischen Festland entfernt. In Teheran ist man darüber empört. Irans Führung warnt, die arabische Welt solle sich lieber um ihre eigene Sicherheit kümmern.

Wahlmanipulation in Iran: Wie die Ajatollahs das Volk austricksen

Wer hat die Wahl in Iran gewonnen? Drei Wochen nach dem Urnengang hat das Regime immer noch kein konkretes Ergebnis vorgelegt, die veröffentlichten Werte widersprechen sich. Offenbar hat die Boykottstrategie der Opposition funktioniert. Jetzt knöpfen sich die Teheraner Herrscher das Internet vor.

Polit-Poker in Teheran: Wie Irans Mächtige sich gegenseitig blockieren

Eigentlich wollte Irans geistiges Oberhaupt Chamenei mit der Vorladung Ahmadinedschads vor dem Parlament den störrischen Präsidenten zur Raison bringen. Und eigentlich wollte dieser sich mit einem denkwürdigen Auftritt zur Wehr setzen. Doch alle Beteiligten haben sich verzettelt.

Bizarre Fragestunde im Parlament: Ahmadinedschad gibt sich die Note 1

Kritik? Wird souverän weggelächelt. Unangenehme Fragen? Da wären ihm bessere eingefallen. Zum ersten Mal musste sich ein iranischer Präsident im Parlament zu seiner Politik befragen lassen. Doch Mahmud Ahmadinedschad legte einen denkwürdigen Auftritt hin – und gab sich selbst die Bestnote.

Menschenrechte: Uno prangert Hinrichtungen in Iran an

Die Vereinten Nationen sind wegen der steigenden Zahl von Hinrichtungen in Iran alarmiert. Allein im vergangenen Jahr seien 670 Menschen hingerichtet worden – dabei sei auch die besonders grausame Methode des Steinigens eingesetzt worden.

Ungereimtheiten bei Iran-Wahl: “In der Provinz wählen auch die Toten”

Die Parlamentswahl in Iran war ein großer Erfolg, die Beteiligung hoch – das beteuert das Regime in Teheran. Oppositionsanhänger klagen dagegen über Betrug, sammeln im Netz Videos von leeren Wahlbüros. Und spotten über offensichtliche Pannen der Behörden.

Parlamentswahl: Iraner strafen Ahmadinedschad ab

Die iranischen Wähler haben Präsident Ahmadinedschad bei der Parlamentswahl einen Dämpfer verpasst. Sogar seine Schwester, eine enge Verbündete, verlor gegen ihren Rivalen. Gewonnen haben nach ersten Berichten die Konservativen und Religiösen.

Trotz Boykott der Opposition: Angeblich hohe Wahlbeteiligung in Iran

Die Führung spricht von einer hohen Wahlbeteiligung, Augenzeugen in Teheran können einen regen Menschenandrang jedoch nicht bestätigen. Die erste Parlamentswahl in Iran seit den Massenprotesten von 2009 ist laut Opposition eine Farce.

Parlamentswahl in Iran: Komparsen für das Wahltheater

Es ist die erste Parlamentswahl seit den Massenprotesten von 2009. Irans Reformer rufen heute zum Boykott auf – doch das Regime will eine prachtvolle Show inszenieren, um das eigene Volk und die Welt von seiner angeblichen Legitimität zu überzeugen.

Sanktionen: US-Behörden legen iranische Geldquelle trocken

Eine Bank in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist ins Visier von US-Behörden geraten: Laut “Wall Street Journal” hat das Institut Iran bei der Abwicklung seiner Ölgeschäfte geholfen. So habe das Regime in Teheran die Sanktionen umgehen können.

China-Besuch: Polizei hindert Regimekritiker an Treffen mit Merkel

In China spricht Angela Merkel auch kritische Menschenrechtsfragen an. Doch das ist gar nicht so leicht. Ein Treffen mit einem Bürgerrechtsanwalt wurde staatlich verhindert.

Streit um Hormus-Ölroute: Iranischer General rückt von Blockade-Drohung ab

Die USA haben neue Sanktionen gegen Iran beschlossen. Für diesen Fall hatte Teheran mit der Blockade der Straße von Hormus, eine der wichtigsten Öl-Transportrouten, gedroht. Ein iranischer General gibt jedoch Entwarnung – das Regime bietet dem Westen Gespräche über das umstrittene Atomprogramm an.

Raketen-Deal mit den Emiraten: Pentagon rüstet gegen Irans Drohgebärden an

Die USA forcieren ihren Aufrüstungskurs im Nahen Osten, nun bekommen die Vereinigten Arabischen Emirate knapp hundert Abfangraketen. Damit steigt der Druck auf Iran im Streit um sein Atomprogramm. Teheran reagiert mit einer Zickzackstrategie aus Drohungen und Einlenken.

Iran: Führernder Oppositioneller zu acht Jahren Haft verurteilt

Der ehemalige iranische Außenminister muss für acht Jahre ins Gefängnis. Ebrahim Jasdi, heute einer der bekanntesten Oppositionspolitiker des Landes, war wegen Verstoßes gegen die nationale Sicherheit angeklagt worden – dem 80-Jährigen wurden zudem alle bürgerlichen Rechte aberkannt.

Manöver im Persischen Golf: Iran übt Blockade wichtiger Ölroute

Es ist nur ein Manöver, doch eines mit gehörigem Drohpotential: Iran hat seine Seestreitkräfte in die Straße von Hormus entsandt, geprobt wird die völlige Sperrung der wichtigen Schifffahrtsroute. Im Ernstfall wäre ein Großteil der weltweiten Öltransporte in Gefahr.

Absturz über Iran: USA räumen Verlust von Drohne ein

Iran hat offenbar eine US-Drohne erbeutet: Die Nato bestätigt, die Kontrolle über ein Aufklärungsflugzeug verloren zu haben. Die USA bestreiten jedoch, dass das Objekt durch Beschuss zu Boden ging.

Konflikt mit dem Westen: Iran meldet Abschuss von US-Drohne

Der Konflikt zwischen Iran und dem Westen spitzt sich massiv zu. Das iranische Militär will im Osten des Landes eine amerikanische Drohne abgeschossen haben. Das berichtet ein TV-Sender aus Teheran. Das Regime droht mit weiteren Schlägen außerhalb der Landesgrenzen.

Heimkehr nach 781 Tagen Haft: US-Wanderer schildern Horror in Irans Gefängnissen

Sie wurden in Isolationshaft gehalten, mussten die Schreie der Mitgefangenen anhören und durften ihre Angehörigen kaum kontaktieren: Nach 781 Tagen hat Iran zwei US-Wanderer freigelassen, inzwischen sind sie in den USA angekommen – und berichten von der “schlimmsten Erfahrung ihres Lebens”.

Nach zwei Jahren Haft in Iran: US-Wanderer landen in New York

781 Tage saßen zwei US-Bürger in iranischer Haft, offiziell wegen Spionage. Nach ihrer überraschenden Freilassung sind die beiden nun in New York gelandet. Vor versammelter Presse sprachen sie dort über ihre Haftbedingungen – und bezeichneten sich als “Geiseln” Teherans.

UN-Kritik: UN-Chef Ban liest Ahmadinedschad die Leviten

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad deutlich kritisiert – wegen dessen wüsten Beschimpfungen und eines gehenkten 17-Jährigen.