Irak, US-Militär

Irak-Einsatz: Massaker Angeklagter Soldat von Haft verschont

Im Jahr 2005 tötete eine US-Einheit in Haditha 24 Zivilisten – eines der schwersten Kriegsverbrechen im Irak. Nun wurde der Verantwortliche zwar verurteilt, muss aber nicht in Haft.

Bombenserie in Bagdad: Al-Qaida befeuert die Gewalt im Irak

Die Bombenserie im Irak trägt die Handschrift al-Qaidas, auch wenn das Terrornetzwerk sich noch nicht bekannt hat. Nach dem Abzug der US-Armee könnten die Dschihadisten versuchen, den Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten anzufachen. Doch das ist nicht das einzige Problem.

Irak: Regierungschef Maliki droht mit Rücktritt

Kaum ist die US-Armee abgezogen, brechen die Konflikte innerhalb der irakischen Regierung offen auf. Ministerpräsident Maliki soll mit Rücktritt gedroht haben, wenn das Parlament nicht seinen Stellvertreter Mutlak entlässt.

Nach Truppenabzug: Irakischer Regierungschef droht mit Rücktritt

Kurze Zeit nach dem Abzug der US-Armee aus dem Irak kommt es zu ersten Problemen: Nuri al-Maliki droht mit seinem Rücktritt, sollte sein Stellvertreter bleiben.

Schrottplatz bei Bagdad: Dokumente über US-Massaker im Irak entdeckt

Ein Reporter der “New York Times” hat auf einem Schrottplatz nahe Bagdad angeblich Verhörprotokolle über eine von US-Soldaten 2005 verübte Bluttat gefunden.

Irak-Krieg: Dokumente über US-Massaker auf Schrottplatz entdeckt

Der Name der Stadt Haditha steht für ein Massaker von US-Streitkräften an der irakischen Bevölkerung. 24 Zivilisten starben. Ein Reporter der “New York Times” hat jetzt Hunderte Seiten geheimer Verhördokumente des US-Militärs zu dem Fall aufgespürt – auf einem Schrottplatz bei Bagdad.

US-Militär: Alle 36 Stunden versucht sich ein Soldat umzubringen

Der Kampf gegen Militär-Suizide scheint verloren: Einer Studie zufolge macht alle 36 Stunden ein US-Soldat, der in Afghanistan oder dem Irak diente, einen Selbstmordversuch.

Nach Irak-Abzug: US-Truppen am Persischen Golf werden verstärkt

Aus dem Irak will das US-Militär zügig abziehen. Im Gegenzug wird offenbar das Kontingent am Persischen Golf aufgestockt. Laut “New York Times” sollen Truppen vor allem in Kuwait stationiert werden – in Schlagdistanz unter anderem zu Iran.

Verschwendung in der US-Armee: 30 Milliarden Dollar in den Wüstensand gesetzt

In Afghanistan bauten die Amerikaner ein High-Tech-Kraftwerk, das gar nicht unterhalten werden kann, im Irak ein Gefängnis, das niemand will: Eine Expertenkommission dokumentiert, wie die US-Armee immense Summen verschwendet – weil Milliardenaufträge ohne Ausschreibung verteilt werden.

Ex-US-Verteidigungsminister: Berufungsgericht erlaubt Zivilklage gegen Rumsfeld

Der frühere US-Verteidigungsminister Rumsfeld gerät ins Visier der Justiz: Die Foltervorwürfe zweier US-Bürger gegen das US-Militär im Irak sollen gerichtlich untersucht werden – die beiden Männer hatten ihre Klage 2006 eingereicht.

Neuer Stabschef: General Dempsey wird oberster US-Soldat

Es ist der höchste Rang, den das US-Militär zu bieten hat: Martin Dempsey wird neuen Generalstabschef der Streitkräfte – und damit wichtigster militärischer Berater von Präsident Barack Obama. Der Irak-Veteran bekommt zudem einen Platz im nationalen Sicherheitsrat des Weißen Hauses.

Vorsichtiger Marschbefehl: Amerikas Angst vor einem neuen Irak-Abenteuer

US-Präsident Obama versucht in der Libyen-Krise, diskret zu agieren. Im Hinterkopf hat er ein US-Militärabenteuer, das genau vor acht Jahren begann: den Irak-Krieg.

Schadenersatzforderung: Bagdad wirft USA Verschandelung des Stadtbildes vor

Die US-Armee habe Bagdad “auf hässliche und zerstörerische Weise in ein Lager verwandelt”, so die Stadtverwaltung. Sie will eine Million Dollar Schadenersatz.

Irak – Bis zu 50 Menschen sterben bei Geiseldrama

Das Geiseldrama in einer Kirche in Bagdad hat weitaus mehr Opfer gefordert als bisher angenommen. Nach Angaben aus dem Innenministerium wurden 37 Gläubige, sieben Sicherheitskräfte und fünf Terroristen getötet. Zu dem Überfall bekannte sich ein El-Kaida-Ableger.

Geheimakten Irak – Söldner verschärften offenbar das Kriegschaos

Die von der Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlichten Feldberichte der US-Armee bringen auch Amerikas zwielichtige Schattenarmeen in Verruf: Der Einsatz privater Söldnertruppen wie Blackwater soll das Kriegschaos erheblich verschärft haben.

Traumatisierte US-Soldaten: Kopfschüsse im Camp der Freiheit

Der Krieg zerstört die Psyche von Soldaten: Manche werden zu Mördern oder Selbstmördern, viele zu seelischen Krüppeln. Das belegen jetzt enthüllte Protokolle des US-Militärs. Am drastischsten zeigt der Amoklauf von John Russell, wie wenig das Problem unter Kontrolle ist.

Blackwater-Söldner im Irak: Schattenkrieger unter Beschuss

Blackwater: Dieses Wort weckt bei vielen Irakern schlimmste Erinnerungen. Söldner der inzwischen umbenannten US-Sicherheitsfirma haben brachiale Gewalt eingesetzt – doch die Geheimprotokolle des US-Militärs erinnern daran, dass sie auch Opfer brutaler Angriffe wurden.

Reaktion auf Irak-Protokolle: Echo eines verdrängten Kriegs

Hunderttausende geheime US-Militärprotokolle zum Irak-Krieg sind enthüllt – WikiLeaks-Gründer Assange weist alle Vorwürfe zurück, mit dieser Veröffentlichung Menschenleben zu gefährden. Die US-Regierung ist trotzdem verärgert. Kann die Aktion eine neue Debatte über die Grauen des Feldzugs auslösen?

Vorwürfe gegen Sicherheitskräfte: Folter im Namen des Staates

Sie sollen Sicherheit schaffen – stattdessen verbreiten sie Schrecken. Die Militärprotokolle enthalten viele Vorwürfe gegen irakische Polizisten und Soldaten, die brutal Landsleute gefoltert und misshandelt haben sollen. Eine zentrale Rolle spielte die elitäre Wolf-Brigade. Was unternahm das US-Militär?

Irak 2004 – 2009: Gefangen in der Todeszone

Der Irak – ein Land, in dem jeder jedermanns Mörder werden kann. Wie schlimm die Lage noch vor kurzem wirklich war, zeigen Protokolle des US-Militärs so eindrücklich wie selten zuvor. Bomben in Babybetten, korrumpierte Politiker, Kinder als Kuriere des Terrors: das Logbuch einer Nation am Rande des Kollaps.