Irak, Schiiten

Anschlagserie im Irak: Der machtlose Maliki

15 Bomben, mehr als 40 Tote, eine Woche vor dem Gipfeltreffen der Arabischen Liga in Bagdad zeigt die Terrorwelle im Irak, wie machtlos die Regierung ist. Ministerpräsident Maliki ist schwer angeschlagen. Mit seiner Politik bringt er Sunniten und Schiiten gleichermaßen gegen sich auf.

Emo-Jugendliche: Auf der Todesliste, weil sie Schwarz tragen

Teenager der Jugendkulturbewegung “Emo” sind im Irak in Lebensgefahr. Radikale Schiitenmilizen betrachten sie als Satanisten.

Bombenterror: Gewaltmarsch im Irak bringt Pilger in tödliche Gefahr

17 Millionen pilgern dieser Tage ins schiitische Heiligtum nach Kerbela – trotz ständiger Anschläge von Sunniten. “Welt Online”-Autorin Birgit Svensson war dabei.

Gewalt im Irak: Polizei entschuldigt sich für Gräueltaten

Als erstes Staatsorgan hat sich Iraks Polizei für Gräuel während der Diktatur entschuldigt. Doch auch im neuen Irak werfen Menschenrechtsgruppen der Polizei vor, im Machtkampf zwischen Sunniten und Schiiten parteiisch zu sein. Das Kräftemessen der Religionsgruppen nimmt indes an Härte zu.

Nach US-Abzug: Iraks Vizepräsident warnt vor Bürgerkrieg

Die US-Truppen sind abgezogen, nun steht der Irak vor einer Zerreißprobe. Der Regierungschef will den Vizepräsidenten festnehmen lassen, weil er Todesschwadronen eingesetzt haben soll. Der wiederum wehrt sich und spricht von Bürgerkrieg. Der Streit zwischen Sunniten und Schiiten droht zu eskalieren.

Bombenserie in Bagdad: Al-Qaida befeuert die Gewalt im Irak

Die Bombenserie im Irak trägt die Handschrift al-Qaidas, auch wenn das Terrornetzwerk sich noch nicht bekannt hat. Nach dem Abzug der US-Armee könnten die Dschihadisten versuchen, den Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten anzufachen. Doch das ist nicht das einzige Problem.

Nach US-Abzug: Dutzende Tote bei Anschlägen im Irak

Die US-Truppen haben den Irak verlassen, nun droht die Stimmung zu kippen. In Bagdad sind mehrere Bomben explodiert. Fast 60 Menschen wurden getötet, rund 180 verletzt. Auch politisch steht das Land vor der Zerreißprobe: Präsident Maliki will die Sunniten aus der Regierung schmeißen.

Irak nach dem US-Abzug: Amerika geht, das Chaos kommt

Kaum haben die letzten US-Truppen den Irak verlassen, brechen im Land alte Konflikte auf. Sunniten und Schiiten stehen sich feindlich gegenüber, Regierungschef Maliki hetzt gegen unliebsame Konkurrenten. Der kriegsgebeutelten Nation drohen die Spaltung und neue Gewalt.

Irak: 28 Menschen sterben bei Anschlag auf Moschee

Mindestens 28 Menschen kamen bei einem Selbstmordanschlag auf eine Moschee in Bagdad ums Leben. Der Attentäter mischte sich direkt unter die Gläubigen.

Muktada el Sadr – Die Rückkehr des Hasspredigers

Jahrelang jagte Muktada el Sadr im Irak Amerikaner und Sunniten. Nach drei Jahren im Exil kehrte der Schiiten-Führer kurzzeitig zurück. Seine Stippvisite wird nicht nur im Irak mit Sorge verfolgt.

Irak: Terroristen töten zahlreiche schiitische Pilger

Mindestens 25 Menschen kamen bei der Explosion von zwei Autobomben ums Leben. Sie waren auf dem Weg zu der schiitischen Pilgerstätte Kerbela.

Irak: Al-Sadr ruft zum Widerstand gegen “Besatzung” auf

Kurz nach seiner Rückkehr in den Irak spricht der radikale Prediger al-Sadr vor Tausenden Anhängern. Seine Botschaft ist alles andere als friedlich.

Irak: Schiiten-Prediger ruft zum militärischen Widerstand auf

Eine Chance für die neue Regierung, Widerstand “mit allen Mitteln” gegen die noch im Land befindlichen US-Truppen: Das ist die Botschaft von Ex-Milizenchef Muktada al-Sadr. Vor jubelnden Anhängern hielt er seine erste Rede nach der Rückkehr aus dem Exil.

Rückkehr nach Jahren: Ex-Milizenchef Sadr jubelnd im Irak empfangen

Der radikale Schiiten-Prediger Muktada al-Sadr ist in den Irak zurückgekehrt. Der USA-feindliche Kleriker war in den vergangenen vier Jahren offenbar in Iran untergetaucht. Hunderte Anhänger feierten seine Ankunft.

Schiiten-Führer: Radikaler Prediger al-Sadr ist zurück im Irak

Vier Jahre lang lebte Muktada al-Sadr im iranischen Exil, jetzt ist er wieder im Irak. Der erklärte Gegner der USA ist an der neuen Regierung beteiligt.

Irak: Parlament spricht Maliki-Regierung Vertrauen aus

Neun Monate dauerte die politische Hängepartie, jetzt hat das irakische Parlament der neuen Regierung von Ministerpräsident Maliki das Vertrauen ausgesprochen – aber das Kabinett ist noch immer nicht vollständig.

Nach monatelangem Ringen: Iraks Ministerpräsident bildet riesiges Kabinett

Das Parlament bestätigt die 42-köpfige Regierung in Bagdad. Die Wahlen vor rund neun Monaten hatten keinen klaren Sieger hervorgebracht.

US-Berichte zum Irak: Hauruck-Einmarsch in einem unbekannten Land

Warum erlitten die USA im Irak ein solches Desaster? 6000 Geheimberichte der Botschaft in Bagdad enthüllen, was schieflief. Die Amerikaner schätzten die Probleme zwischen Sunniten und Schiiten völlig falsch ein – und ließen sich von Iran ausbooten, das mächtige Iraker mit eigenwilligen Methoden umgarnte.

Irak: Präsident beauftragt Maliki mit Kabinettsbildung

Die Menschen im Irak können endlich auf eine neue Regierung hoffen: Fast neun Monate nach der Parlamentswahl bekam der bisherige Ministerpräsident Maliki von Staatspräsident Talabani den Auftrag, sein Kabinett zusammenzustellen. Für die schwierige Aufgabe hat er 30 Tage Zeit.

Machtpoker in Badgad: Iraks Parteien einigen sich auf neue Regierung

Es geht endlich voran im Irak: Nach monatelangem Hickhack kann eine Regierung gebildet werden. Die Allianz um den neuen und alten Ministerpräsidenten Maliki hat sich mit dem Bündnis von Ex-Premier Allawi geeinigt. Die Verteilung wichtiger Posten brachte den Durchbruch.