Holocaust

Holocaust-Gedenkstunde: Das unheimliche Klicken der Kameras im Bundestag

Ein bewegender Moment: Marcel Reich-Ranicki spricht im Bundestag. Als Zeitzeuge und Überlebender beschreibt er die Deportation der Bewohner des Warschauer Ghettos.

Reich-Ranicki im Bundestag: Bericht aus der Hölle

Einer spricht, und die Nation hört zu: Marcel Reich-Ranickis Rede vor dem Bundestag war einfach, persönlich – und deshalb umso beklemmender: Als Zeitzeuge des Naziterrors schilderte er seine Erlebnisse an einem Tag im Jahr 1942.

Charlotte Knobloch: “Bislang hatten die Neonazis zu leichtes Spiel”

Scharfe Kritik der Ex-Präsidentin des Zentralrats der Juden: Die deutschen Behörden seien bei der Aufklärung der Neonazi-Morde viel zu unentschlossen vorgegangen, so Knobloch.

Holocaust-Gedenkstunde: Reich-Ranicki erinnert an das Schicksal der Juden

Gestützt betrat er das Rednerpult: Was dann folgte, war die bewegende Erzählung eines Zeitzeugen: Marcel Reich-Ranicki erinnerte im Bundestag an die Gräueltaten der Nazis.

Gedenkstunde im Bundestag: Reich-Ranicki erinnert an Gräueltaten der Nazis

Es war eine Rede gegen das Vergessen: Am Jahrestag der Auschwitz-Befreiung hat der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki vor dem Bundestag gesprochen. Als Überlebender des Warschauer Ghettos berichtete der 91-Jährige von seinen eigenen Erfahrungen mit den Untaten des NS-Regimes.

Umfrage: Jeder fünfte Deutsche unter 30 kennt Auschwitz nicht

Junge Bundesbürger haben eklatante Wissenslücken hinsichtlich der deutschen Geschichte: Einer Umfrage zufolge können 21 Prozent der unter 30-Jährigen nichts mit dem Begriff Auschwitz anfangen – und jeder dritte Deutsche weiß nicht, in welchem Land das ehemalige Konzentrationslager steht.

Wissenslücken: Jeder Fünfte unter 30 kennt Auschwitz nicht

Eine Umfrage offenbart extreme Wissenslücken und Geschichtsvergessenheit bei Jugendlichen: Mehr als 20 Prozent kann mit dem Begriff Auschwitz nichts anfangen.

Antisemitismus: Latenter Judenhass aus der Mitte der Gesellschaft

Antisemitische Straftaten werden zwar zu 90 Prozent von Rechtsextremen verübt. Doch auch in der Mitte der Gesellschaft sind antisemitische Einstellungen weit verbreitet.

Zweiter Weltkrieg: Estland denkt über Ehrung der Waffen-SS nach

Die baltischen Einheiten der Waffen-SS galten als brutal. Die Esten überlegen dennoch, sie als “Freiheitskämpfer” zu ehren – weil sie einst die Sowjets verjagten.

Gesetzentwurf: Israel will Nazi-Vergleich unter Strafe stellen

Jemanden als Nazi zu beschimpfen oder Holocaust-Symbole zu benutzen, soll in Israel bald strafbar sein. Der Gesetzentwurf gilt als Reaktion auf den Protest der Ultraorthodoxen.

Kampf gegen Ultra-Orthodoxe: Israel will Einsatz von Holocaust-Symbolen verbieten

Sie beschimpfen Polizisten als Nazis und heften sich aus Protest gegen die Politik ihrer Regierung Judensterne an die Brust: Ultra-Orthodoxe Demonstranten in Israel provozieren mit Symbolen aus der Hitler-Zeit. Doch künftig sollen Anspielungen auf das Dritte Reich strafbar sein.

Israel: Empörung über Kinder in KZ-Uniform mit Judenstern

Ultraorthodoxe demonstrierten in Jerusalem mit Judenstern und KZ-Uniform. Verbände der Holocaust-Opfer und Politiker sehen das Gedenken an Juden im Dritten Reich beschmutzt.

Ghetto-Renten: Ein engagierter Richter beißt auf Granit

In NRW setzt sich ein engagierter Sozialrichter für Renten von Holocaust-Überlebenden ein – und klagt über Mobbing, Aktenschwund und Verschleppung.

Entschädigung: Weitere halbe Milliarde für Holocaust-Überlebende

Die deutsche Bundesregierung hat den Weg für weitere Entschädigungszahlungen für Holocaust-Überlebende freigemacht. Insgesamt sollen 485 Millionen Euro gezahlt werden.

Iranisches Atomprogramm: Israels Angst vor Ahmadinedschads Holocaust

Das iranische Atomprogramm zielt auf eine Bombe – und in Israel diskutiert man einen Erstschlag. Lässt sich das Horrorszenario noch verhindern?

Holocaust-Leugner: Bischof Williamson gibt Juden Schuld an Jesus’ Tod

Bischof Williamson von der Piusbrüderschaft hat die Juden als Mörder Jesus bezeichnet. Die Konferenz Europäischer Rabbiner spricht von einer “Hassrede”.

UN-Kritik: UN-Chef Ban liest Ahmadinedschad die Leviten

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad deutlich kritisiert – wegen dessen wüsten Beschimpfungen und eines gehenkten 17-Jährigen.

Vereinte Nationen: Ahmadinedschad “Holocaust als Ausrede”

Wenn Irans Präsident Ahmadinedschad vor der UN-Vollversammlung spricht, leeren sich die Reihen: Seine Hetze gegen den Westen nannte er diesmal “Analyse der Weltordnung”.

Irans Präsident: Ahmadinedschad nennt Holocaust “große Lüge”

Mahmud Ahmadinedschad hat den Holocaust erneut öffentlich geleugnet. Der iranische Präsident bezeichnete die Shoah in einer Rede als “große Lüge”. Am Freitag gingen in Iran Zehntausende Menschen für anti-israelische Kundgebungen auf die Straße.

Martialische Ankündigung: Mahmud Ahmadinedschad will Israel “auslöschen”

Irans Präsident Ahmadinedschad macht wieder mit Anti-Israel-Rhetorik von sich reden. Zudem bezeichnet er den Holocaust als “Lüge”.