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Holocaust
Volksverhetzung: Austausch über Holocaust-Leugnung nicht strafbar
Karlsruhe hat ein Urteil gegen einen Rechtsradikalen aufgehoben. Es ging um ein Gespräch über Aufsätze, in denen der Holocaust als “Zwecklüge” bezeichnet worden war.
Richard Williamson: Holocaust-Leugner soll erneut vor Gericht
Der Fall des Holocaust-Leugners Williamson beschäftigt wohl noch einmal die Gerichte. Beim ersten Urteil hat die Justiz zu schlampig gearbeitet.
US-Auszeichnung für deutschen Einwanderer: Wie Arno Heller gegen Hitler kämpfte
1939 rettete sich der Jude Arno Heller vor dem Hitler-Regime in die USA. Nach wenigen Jahren war der deutsche Immigrant zurück in Europa – und kämpfte in US-Uniform gegen die Nazis. Nun bekommt er eine wichtige Auszeichnungen des Landes. Mit 70 Jahren Verspätung.
Twitter-Skandal: Linkspartei “Steinbach diffamiert Holocaust-Opfer”
Dass Erika Steinbach die Nazis als “linke Partei” bezeichnet hat, erbost Linke-Chef Klaus Ernst. Die Vertriebenen-Präsidentin setze Nazis mit deren Opfern gleich.
Gedenkstätte Yad Vashem: Westerwelle, die Shoa und deutsche Verantwortung
In der Gedenkstätte Yad Vashem hat Guido Westerwelle Holocaust-Überlebende getrofffen. “Wir müssen die Erinnerung wach halten”, sagte der Außenminister.
Ball auf Wiener Hofburg: Empörung über tanzende Burschenschafter
Massiver Protest gegen einen Ball auf der Wiener Hofburg: Akademische Burschenschaften hatten ausgerechnet am Holocaust-Gedenktag zu der Tanzveranstaltung eingeladen. Rund 20 Demonstranten wurden vorübergehend festgenommen.
Burschenschafter-Ball: Widerstand gegen Rechtsextremisten in der Hofburg
Rechtspolitiker wie Marine Le Pen, Kent Ekeroth und sogar NPD-Vertreter in Wiens Hofburg: Das wollten sich Österreichs Bürger nicht gefallen lassen.
Holocaust-Gedenktag: Norwegen entschuldigt sich für Deportation der Juden
Es ist eine Premiere in der Geschichte Norwegens: Ministerpräsident Stoltenberg hat sich für die Beteiligung des Landes an der Deportation und Ermordung von Juden während der Nazi-Besatzung entschuldigt. Er fand eindringliche Worte.
Holocaust-Gedenkstunde: Das unheimliche Klicken der Kameras im Bundestag
Ein bewegender Moment: Marcel Reich-Ranicki spricht im Bundestag. Als Zeitzeuge und Überlebender beschreibt er die Deportation der Bewohner des Warschauer Ghettos.
Reich-Ranicki im Bundestag: Bericht aus der Hölle
Einer spricht, und die Nation hört zu: Marcel Reich-Ranickis Rede vor dem Bundestag war einfach, persönlich – und deshalb umso beklemmender: Als Zeitzeuge des Naziterrors schilderte er seine Erlebnisse an einem Tag im Jahr 1942.
Charlotte Knobloch: “Bislang hatten die Neonazis zu leichtes Spiel”
Scharfe Kritik der Ex-Präsidentin des Zentralrats der Juden: Die deutschen Behörden seien bei der Aufklärung der Neonazi-Morde viel zu unentschlossen vorgegangen, so Knobloch.
Holocaust-Gedenkstunde: Reich-Ranicki erinnert an das Schicksal der Juden
Gestützt betrat er das Rednerpult: Was dann folgte, war die bewegende Erzählung eines Zeitzeugen: Marcel Reich-Ranicki erinnerte im Bundestag an die Gräueltaten der Nazis.
Gedenkstunde im Bundestag: Reich-Ranicki erinnert an Gräueltaten der Nazis
Es war eine Rede gegen das Vergessen: Am Jahrestag der Auschwitz-Befreiung hat der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki vor dem Bundestag gesprochen. Als Überlebender des Warschauer Ghettos berichtete der 91-Jährige von seinen eigenen Erfahrungen mit den Untaten des NS-Regimes.
Umfrage: Jeder fünfte Deutsche unter 30 kennt Auschwitz nicht
Junge Bundesbürger haben eklatante Wissenslücken hinsichtlich der deutschen Geschichte: Einer Umfrage zufolge können 21 Prozent der unter 30-Jährigen nichts mit dem Begriff Auschwitz anfangen – und jeder dritte Deutsche weiß nicht, in welchem Land das ehemalige Konzentrationslager steht.
Wissenslücken: Jeder Fünfte unter 30 kennt Auschwitz nicht
Eine Umfrage offenbart extreme Wissenslücken und Geschichtsvergessenheit bei Jugendlichen: Mehr als 20 Prozent kann mit dem Begriff Auschwitz nichts anfangen.
Antisemitismus: Latenter Judenhass aus der Mitte der Gesellschaft
Antisemitische Straftaten werden zwar zu 90 Prozent von Rechtsextremen verübt. Doch auch in der Mitte der Gesellschaft sind antisemitische Einstellungen weit verbreitet.
Zweiter Weltkrieg: Estland denkt über Ehrung der Waffen-SS nach
Die baltischen Einheiten der Waffen-SS galten als brutal. Die Esten überlegen dennoch, sie als “Freiheitskämpfer” zu ehren – weil sie einst die Sowjets verjagten.
Gesetzentwurf: Israel will Nazi-Vergleich unter Strafe stellen
Jemanden als Nazi zu beschimpfen oder Holocaust-Symbole zu benutzen, soll in Israel bald strafbar sein. Der Gesetzentwurf gilt als Reaktion auf den Protest der Ultraorthodoxen.
Kampf gegen Ultra-Orthodoxe: Israel will Einsatz von Holocaust-Symbolen verbieten
Sie beschimpfen Polizisten als Nazis und heften sich aus Protest gegen die Politik ihrer Regierung Judensterne an die Brust: Ultra-Orthodoxe Demonstranten in Israel provozieren mit Symbolen aus der Hitler-Zeit. Doch künftig sollen Anspielungen auf das Dritte Reich strafbar sein.
Israel: Empörung über Kinder in KZ-Uniform mit Judenstern
Ultraorthodoxe demonstrierten in Jerusalem mit Judenstern und KZ-Uniform. Verbände der Holocaust-Opfer und Politiker sehen das Gedenken an Juden im Dritten Reich beschmutzt.