Hamid Karzai, NATO

Anschlagsserie in Afghanistan: Karzai wirft Nato-Geheimdiensten Versagen vor

Bis in den frühen Morgen brauchten die Sicherheitskräfte, um die Angriffsserie der Taliban in Afghanistan niederzuschlagen. Präsident Hamid Karzai gibt die Schuld für die Attacken der internationalen Schutztruppe. Tatsächlich spricht viel für ein Versagen der Geheimdienste.

Trotz Nato-Einsatz: Afghanistans Frauen leiden wie unter den Taliban

Sie werden geschlagen, eingekerkert, entrechtet: Die Lage von Frauen in Afghanistan ist dramatisch, warnt die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Es gibt kaum einen Unterschied zu der Zeit, als die Taliban herrschten. Der Westen hat das Thema längst aufgegeben.

Afghanistan: Karsai will US-Soldaten aus Straßenbild verbannen

Afghanistans Präsident Karsai will die ausländischen Truppen möglichst schnell loswerden. Doch bei der Nato stößt diese Eile auf Skepsis.

Nato-Mission in Afghanistan: Karzai relativiert Forderung nach schnellem Rückzug

Ja, was denn nun? Erst verlangt Afghanistans Präsident Karzai einen schnelleren Abzug der Nato-Truppen – keine 24 Stunden später relativiert er seine Forderung. Mit den Amerikanern allerdings hat er die Geduld verloren.

Einsatz in Afghanistan: Karzais Plan vom Turbo-Abzug verwirrt die Nato

Afghanistans Präsident Karzai stößt die Nato mit seinem Plan vom schnelleren Abzug der ausländischen Truppen vor den Kopf. Der mühsam ausgehandelte Zeitplan bis 2014 scheint Makulatur. Nun könnte die größte Horrorvision des Bündnisses Wirklichkeit werden: ein Wettlauf raus aus dem Land.

Afghanistans bittere Bilanz: Karzai bricht mit Amerika

Vier Tage nach dem Amoklauf eines US-Soldaten verlangt Afghanistans Präsident Karzai den Rückzug aller Nato-Soldaten in ihre Camps und einen vorzeitigen Abzug aus dem Land. Zeitgleich brechen die Taliban ihre Gespräche mit den USA ab. Die Mission am Hindukusch ist gescheitert.

Afghanistan: Nato kann sich früheren Truppenrückzug vorstellen

Afghanistans Präsident Karsai fordert, die internationalen Truppen sollten schneller aus Afghanistan abziehen. Die Nato zeigt sich dafür offen.

Afghanistan-Einsatz: Karzai drängt Nato-Truppen zum Abzug

Afghanistans Präsident Karzai überrascht den Westen mit einem radikalen Vorstoß: Die Nato-Soldaten sollen sich sofort auf ihre Stützpunkte zurückziehen – und das Land schon 2013 verlassen, ein Jahr früher als bisher geplant. Die Taliban kündigen zeitgleich die Gespräche mit den USA auf.

Afghanistan: Merkel stiftet Verwirrung um den Abzugstermin

Ziehen die internationalen Truppen 2014 aus Afghanistan ab? Ja, sagt Bundeskanzlerin Merkel jetzt. Wenige Stunden zuvor hatte das noch anders geklungen.

Amoklauf in Najib Yan: Afghanistan will US-Soldat hart bestrafen

Ein US-Soldat läuft Amok – und belastet damit schwer die Beziehung zwischen Afghanistan und der Nato. Das Parlament in Kabul will den Täter vor ein heimisches Gericht stellen. Die Geduld des Volkes mit den ausländischen Truppen sei am Ende.

Nato-Einsatz: US-Soldat erschießt mindestens drei afghanische Zivilisten

Tragischer Zwischenfall in Afghanistan: Ein US-Soldat hat nach offiziellen Angaben mindestens drei Zivilisten im Süden des Landes getötet. Andere Quellen sprechen von bis zu 16 Toten. Angeblich soll er vor der Tat einen Nervenzusammenbruch erlitten haben.

Gewalt in Afghanistan: Sieben Verletzte bei Anschlag auf US-Stützpunkt

Bei neuen anti-amerikanischen Protesten in Afghanistan sind US-Soldaten verletzt worden. Nach Polizeiangaben warfen Teilnehmer einer Demonstration gegen die Koran-Verbrennungen einen Sprengsatz auf ein Nato-Camp in der Provinz Kunduz.

Gewalteskalation: Nato zieht Mitarbeiter aus afghanischen Ministerien ab

In Afghanistan eskaliert die Lage nach den Koran-Verbrennungen: Bei Protesten gab es mehrere Tote und viele Verletzte. Im Innenministerium in Kabul starben zwei US-Soldaten bei einer Schießerei. Die Nato ruft temporär alle Mitarbeiter aus afghanischen Ministerien zurück. Auch in Pakistan gab es Proteste.

Koran-Verbrennung: Nato befürchtet Flächenbrand in Afghanistan

Zwei Nato-Soldaten wurden erschossen, im ganzen Land protestieren wütende Muslime gegen die Verbrennung von Koran-Schriften durch US-Truppen. Die internationalen Truppen rechnen mit einer weiteren Eskalation. “Wir bereiten uns auf einen heißen Freitag vor”, sagt ein Offizier in Kabul.

Afghanistan: Nato-Soldaten bei Protest gegen Koranverbrennung erschossen

Tausende aufgebrachte Muslime haben in Afghanistan erneut gegen die Koranverbrennung durch US-Truppen demonstriert. Vier Zivilisten kamen bei den Protesten ums Leben. Im Osten des Landes erschoss ein afghanischer Soldat zwei Nato-Militärs.

Aufruhr um Koran-Verbrennung: Wütende Proteste erschüttern Kabul

US-Soldaten müssen zur Nachhilfe, Offizielle entschuldigen sich für die Koran-Verbrennung – aber der Schaden ist angerichtet. Ein wütender Mob zieht durch Kabul, attackiert Nato-Basen und Unterkünfte von Ausländern. Die Proteste haben sich verselbständigt, drei Menschen kamen ums Leben.

Afghanistan: Proteste gegen Koran-Verbrennung eskalieren

Schwere Unruhen erschüttern Afghanistan. Hunderte Demonstranten sind in mehreren Städten wegen der Verbrennung von Koran-Ausgaben durch US-Soldaten erneut auf die Straßen gegangen. In Kabul wurden Schüsse abgefeuert, es gab Verletzte.

Proteste in Bagram: US-Armee fürchtet Eskalation nach Koran-Schändung

Brennende Barrikaden, blutende Demonstranten, ein wütender Mob: Die Lage im afghanischen Bagram droht zu eskalieren. Grund ist eine angebliche Koran-Schändung durch Nato-Soldaten. US-Spitzenmilitär John Allen entschuldigt sich bei allen Einheimischen.

Nato-Soldaten: Tausende Afghanen protestieren gegen Koran-Schändung

Vor der US-Basis in Bagram haben sich Tausende wütende Afghanen versammelt. Sie demonstrieren gegen eine mutmaßliche Schändung des Korans durch Nato-Soldaten. Isaf-Kommandeur Allen entschuldigte sich bei Präsident Karzai für den Vorfall.

Afghanistan-Konferenz: Taliban und al-Qaida sind nicht die einzigen Gegner

Die Afghanistan-Konferenz in Bonn enttäuscht: Friedensgespräche mit den Taliban bleiben aus. Clinton und Merkel wenden sich deutlich von Afghanistans Präsident Karsai ab.