Griechenland

Euro-Krise: S&P hebt Griechenlands Bonität um vier Noten

Nach Fitch hat auch Standard & Poor’s seine Bewertung für Griechenland deutlich verbessert. Der optimistische Ausblick könnte durch die Wahl aber gestört werden.

Schuldenschnitt geglückt: Standard & Poor’s stuft Griechenland herauf

Es ist ein kleines Zeichen der Hoffnung: Die Rating-Agentur Standard & Poor’s hat die Bewertung Griechenlands angehoben. Die Bonität liegt nun über der Stufe “teilweiser Zahlungsausfall”. Der Schritt wurde erwartet. Er zeigt, dass der Schuldenschnitt funktioniert hat.

Wirtschaftspolitik aus Argentinien: So wertlos wie ein kleines Steak

Wie Phönix aus der Asche haben Argentiniens Linkspopulisten das Land angeblich aus der Pleite geführt – nun geben sie Griechenland gute Ratschläge. Doch verdächtige Statistiken, eine wacklige Wirtschaft und die Verstaatlichung eines Ölkonzerns zeigen: Präsidentin Kirchner taugt nicht als Vorbild.

Griechenland: Euro-Mitgliedschaft steht zur Wahl

Am Sonntag wählt Griechenland – das könnte nach Einschätzung des ehemaligen Finanzministers Evangelos Venizelos über die weitere Mitgliedschaft seines Landes in der Euro-Zone entscheiden.

Teure Griechenland-Umschuldung: Bankenrettungsfonds macht Milliardenverlust

Der Schuldenschnitt in Griechenland hat dem deutschen Bankenrettungsfonds Soffin einen gewaltigen Verlust beschert. Im Jahr 2011 lag das Minus bei 13,1 Milliarden Euro. Seit seiner Einführung hat der Fonds einen deutlich höheren Fehlbetrag angehäuft.

OECD-Studie: Griechische Gehälter sinken um ein Viertel

Die Rezession hat die Angestellten in Griechenlands Privatwirtschaft mit voller Wucht getroffen: Sie verdienen nur noch die Hälfte ihrer deutschen Kollegen.

Minus 45 Prozent im Tourismus: Deutsche meiden Griechenland

Tourismus gilt als eine der wenigen Stützen der griechischen Wirtschaft. Doch nun erfasst die Krise auch die Urlaubsbranche. Die Einnahmen sind im Januar und Februar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 44,7 Prozent geschrumpft. Vor allem die Deutschen suchen sich andere Ziele.

Sozialbetrug: Regierung stoppt Zahlungen an 200.000 Griechen

Auf der Suche nach Sparmöglichkeiten kommt die Regierung in Athen offenbar voran: Eine Untersuchung hat ergeben, dass in 200.000 Fällen monatlich Sozialleistungen oder Renten ausgezahlt wurden, obwohl die Empfänger gar nicht berechtigt sind – oder bereits verstorben.

Zentralbank-Chef: Griechische Wirtschaft schrumpft 2012 dramatisch

Der Chef der griechischen Zentralbank rechnet damit, dass die Wirtschaft des Krisenstaates im laufenden Jahr um fünf Prozent einbricht. Zugleich warnt er davor, den Sparkurs aufzugeben. Damit würde Griechenland die Mitgliedschaft in der Euro-Zone riskieren.

Euro-Zone: Spanien rutscht in die Rezession

Die Sparpolitik der Euro-Länder zeigt Wirkung, selbst Griechenland geht es besser. Zugleich beunruhigen Spanien, die französische Wahl und Holland die Märkte.

Erfolgreicher Sparkurs: Euro-Länder machen weniger Schulden

Gute Nachricht in der Krise: Die 17 Euro-Länder haben im vergangenen Jahr ihre Neuverschuldung gedrückt. Sie sank auf 4,1 Prozent der Wirtschaftsleistung. Das größte Defizit gab es nicht in Griechenland, sondern in Irland. Deutschland gehört zu den Musterschülern.

EU-Kommissions-Bericht: Silberstreif in Griechenland

Die EU-Kommission zieht eine Zwischenbilanz der Griechenland-Rettung – und sagt den Skeptikern den Kampf an. Das Krisenland kann den Aufschwung schaffen, meint Kommissionspräsident Barroso. Doch dafür müsse weiter gekürzt werden.

Schuldenkrise: Griechenlands Medienhäuser fürchten den Kollaps

Hoch verschuldet und ohne Rückhalt im Volk: Die griechischen Medien stecken in einer schweren Krise – nach Jahren eines rauschhaften Booms.

Schuldenkrise: Wie wir Griechen immer deutscher werden

Früher haben Griechen über die deutsche Sparsamkeit gelacht, heute steht knausern hoch im Kurs. In der Krise werden die Hellenen den Deutschen immer ähnlicher. Aber wer soll eigentlich noch den Konsum ankurbeln, wenn Europa bald nur noch aus germanischen Geizkragen besteht?

Programm gegen Arbeitslosigkeit: EU will 17 Millionen neue Jobs schaffen

Die Arbeitslosigkeit in der EU ist auf einem Rekordwert – die Europäische Union will die Misere jetzt mit einem Beschäftigungsprogramm in den Griff bekommen und so für Wachstum sorgen. Bis 2020 sollen einem Zeitungsbericht zufolge europaweit 17 Millionen neue Jobs geschaffen werden.

Steigende Selbstmordraten: Wenn die Krise tötet

Seit Beginn der europäischen Wirtschaftskrise steigen in den betroffenen Ländern die Selbstmordraten. Häufig wird der Freitod öffentlich inszeniert, um auf die schlechte Lage aufmerksam zu machen. Experten sehen die harte Sparpolitik als Ursache für die Verzweiflung vieler Menschen.

Finanzkrise in Spanien: Gedrängel unterm Rettungsschirm

Die Euro-Krise ist zurück – und überrascht die Politiker: In der Hoffnung auf ein baldiges Ende der Misere hatten sie den Rettungsschirm nicht weit genug aufgespannt. Wenn es schlecht läuft, müssen sie bald noch mehr Geld nachpumpen. Vor allem Spanien gilt als Wackelkandidat.

Griechenland: Lustig ist das Gewerkschaftsleben

Ein staatlicher griechischer Stromversorger wurde offenbar systematisch von Gewerkschaftsfunktionären ausgeplündert. Nun ermitteln die Staatsanwälte.

Krise in Griechenland: Jeder zweite Jugendliche ist arbeitslos

So mies stehen die Berufschancen im Euro-Raum sonst nur in Spanien: Mehr als die Hälfte aller junger Griechen ist ohne Job. Damit erreicht die Arbeitslosigkeit einen Rekordwert – und auch die Zukunftsaussichten sind in dem von Sparzwängen gebeutelten Land alles andere als positiv.

Trotz Schuldenkrise: Griechische Notenbank schüttet Millionen an Aktionäre aus

Das Land hängt am Tropf der Euro-Partner, seine Zentralbank hat gewaltige Schulden bei anderen Notenbanken. Dennoch gönnt die Bank of Greece ihren Aktionären weiterhin eine Dividende. Insgesamt schüttet sie fast hundert Millionen Euro aus.