Griechenland, Irland
Erfolgreicher Sparkurs: Euro-Länder machen weniger Schulden
Gute Nachricht in der Krise: Die 17 Euro-Länder haben im vergangenen Jahr ihre Neuverschuldung gedrückt. Sie sank auf 4,1 Prozent der Wirtschaftsleistung. Das größte Defizit gab es nicht in Griechenland, sondern in Irland. Deutschland gehört zu den Musterschülern.
Finanzkrise in Spanien: Gedrängel unterm Rettungsschirm
Die Euro-Krise ist zurück – und überrascht die Politiker: In der Hoffnung auf ein baldiges Ende der Misere hatten sie den Rettungsschirm nicht weit genug aufgespannt. Wenn es schlecht läuft, müssen sie bald noch mehr Geld nachpumpen. Vor allem Spanien gilt als Wackelkandidat.
Euro-Krise: Schäuble lobt Sparer in Portugal und Irland
Die Euro-Krise ist noch nicht überwunden, aber die Richtung der EU stimmt – so lautet das Zwischenfazit von Finanzminister Schäuble. Besonders in Portugal und Irland hätten die Hilfsmaßnahmen gut angeschlagen. Und sogar in Griechenland sieht er die Chance auf tragfähige Staatsfinanzen.
Schuldenkrise: Irland braucht Geld für seine Banken
Irland war eines der ersten Opfer der europäischen Schuldenkrise – und hat sich besser erholt als Griechenland oder Portugal. Gelöst sind die irischen Probleme aber offenbar noch nicht: Finanzminister Michael Noonan bittet seine internationalen Kreditgeber um weiteres Geld für die angeschlagenen Banken.
Griechenlands Schulden: Weltbankenverband malt Horrorszenario für Europa
Der von Josef Ackermann geführte Weltbankenverband warnt: Wenn Griechenland fällt, sieht es schlecht aus für Italien, Spanien, Irland und Portugal sowie die EZB.
Schuldenkrise: Amerika hat es doch besser als Europa
Schuldenweltmeister USA? Von wegen! Im Vergleich der beiden großen westlichen Wirtschaftsräume verbessert sich Amerikas Position allmählich. In der Euro-Zone sieht es dagegen immer düsterer aus.
Arbeitskosten: Deutsche Löhne hinken hinterher
Deutschlands Wirtschaft hat einen kräftigen Boom hinter sich – doch die Arbeitskosten halten mit der Entwicklung nicht Schritt. Im Jahr 2010 sind sie in der Privatwirtschaft um gerade einmal 0,6 Prozent gewachsen. In der Euro-Zone ging es nur in Irland und Griechenland noch langsamer nach oben.
Deutsche Finanzhilfen: Der Preis der Euro-Rettung
Griechenland, Portugal, Irland und nun auch noch die Banken: In der Euro-Krise müssen die deutschen Steuerzahler für alle möglichen Risiken einstehen. Bisher hat Deutschland zwar noch kein Geld verloren – doch im schlimmsten Fall stünden Hunderte Milliarden auf dem Spiel.
Eurostat: Schuldenberg in Griechenland höher als befürchtet
Griechenland will härter sparen, doch das Staatsdefizit steigt schneller als gedacht. Und damit ist das Land in der Euro-Zone allerdings nicht allein.
Zukunft Griechenlands: “Höhere Zinsen disziplinieren Schuldenstaaten”
Bundesbank-Präsident Jens Weidmann, 43, will trotz aller Widerstände der stabilitätspolitischen Linie seines Hauses treu bleiben. Er warnt vor den Risiken in der Bilanz der Europäischen Zentralbank. Und von der Politik fordert er eine klare Richtungsentscheidung zur Rettung des Euro.
Finanzkrise: Europa hat nur einen Ausweg
George Soros ist der bekannteste Spekulant der Welt. Hier fordert er: Plant mit dem Euro-Austritt Griechenlands, Portugals und Irlands!
Schuldenländer: Schlechte Noten für Griechenland und Italien
Ein Brüsseler Think Tank hat untersucht, inwieweit die fünf Problemländer Reformen angepackt haben. Irland und Spanien kommen gut dabei weg.
Rettungsfonds: “Hässliche Wahrheit” über Euro-Sünder Griechenland
Für den Chef des Rettungsfonds ist klar: Athen muss für eine Rettung mit sinkendem Lebensstandard zahlen. Das Land werde noch länger Hilfe benötigen.
Studie: Korrupte Staaten gehen häufiger bankrott
Je korrupter ein Staat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines Staatsbankrotts. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der TU Chemnitz. Die Forscher sehen in den EU-Hilfen für Griechenland ein Risiko.
Konjunktur: Euro-Schuldenkrise lässt Exportwirtschaft noch kalt
Trotz Sparkurs in vielen EU-Pleitestaaten macht die deutsche Exportwirtschaft kaum Verluste. Verkauft wird vor allem nach Italien, Irland und Spanien.
Schuldenkrise: Sparfluch schadet Europa mehr als den USA
Es ist ein Teufelskreis: Fast überall in der Welt steigen die Schulden, und nun machen Sparpakete auch noch das letzte bisschen Wachstum zunichte. Die Krise droht zum unlösbaren Problem zu werden – vor allem für die Staaten in Südeuropa.
Eurozone: Schäuble will Schuldenstaaten bestrafen
Wolfgang Schäuble fordert einem Medienbericht zufolge, Schuldenstaaten schärfer zu sanktionieren. Die Staaten sollen Hoheitsrechte abtreten.
Schuldenkrise: Masterplan für die Euro-Rettung
Politiker kämpfen seit vielen Monaten gegen die Euro-Krise – doch die strengen Sparprogramme und riesigen Rettungspakete waren bislang erfolglos. Um das Ende der Währungsunion zu verhindern, sind weit radikalere Schritte nötig. Was würde wirklich helfen?
Rettungspakete – Euro im Schlussverkauf?
Nach Griechenland und Irland wurde jetzt auch die Bonität Italiens herabgestuft. Ein weiteres Rettungspaket wird folgen – und die Krise nur noch verschärfen. Im Zweifelsfall muss der Steuerzahler einspringen, während Privatinvestoren verschont bleiben. Die einzige Lösung: eine radikale Umschuldung.