Gesine Schwan

DDR: Liebe Ossiversteher!

Die DDR keinen Unrechtsstaat nennen zu dürfen beleidigt den wachen Verstand. Eine Entgegnung auf Gesine Schwan

Kolumne “Wahlkampf virtuell”: Die merkwürdige Online-Posse um Horst Köhler

Twitter verkündete es vor der ARD: Über das Microblogging-Portal hatten mehrere Abgeordnete die Wiederwahl von Bundespräsident Horst Köhler noch vor dessen offizieller Bekanntgabe verbreitet. Kritiker bezeichnen das Verhalten der Twitter-Sünder als “unwürdig” – und übersehen dabei die Chancen des Mediums.

Verfassungsdebatte: Köhlers Direktwahl-Vorschlag – populär, aber unplausibel

Viel Applaus gab es für Horst Köhler nach seiner Wiederwahl -und dann heftige Kritik für seinen Vorschlag, die Bürger sollten das Staatsoberhaupt künftig direkt wählen. Hat das bisherige Verfahren nicht den “Richtigen” bestimmt? Den Nachweis bleibt der amtierende Präsident schuldig.

Wahl des Bundespräsidenten: SPD und Grüne kritisieren Regie-Pannen

Symbolpolitik im Reichstag: Musiker und Blumensträuße haben den Wahlsieg von Horst Köhler verraten – vor der offiziellen Ergebnisverkündung. Politiker von SPD und Grünen fordern nun ein Nachspiel.

Kommentar: Köhler wird für die Politik unangenehm bleiben

Horst Köhler wurde für weitere fünf Jahre als Bundespräsident wiedergewählt. Nochmals antreten, kann er danach nicht. Gespannt sein darf man nun darauf, wie er seine zweite Amtszeit gestalten wird. Köhler will für ein verantwortliches Wirtschaften eintreten und wird zudem sicher wieder manchem Politiker den Kopf waschen.

Kommentar: Köhlers Chance, der Politik die Leviten zu lesen

Horst Köhler wurde für weitere fünf Jahre als Bundespräsident wiedergewählt. Nochmals antreten kann er danach nicht. Gespannt sein darf man nun darauf, wie er seine zweite Amtszeit gestalten wird. Köhler will für ein verantwortliches Wirtschaften eintreten und wird zudem sicher wieder manchem Politiker den Kopf waschen.

Gesine Schwan – Zerknirscht am Ende eines großen Traums

Gesine Schwan ist die große Verliererin der Bundespräsidentenwahl. Nun will sie sich zunächst einmal zurückziehen. Und die SPD hat die 66-Jährige scheinbar auch schon vergessen.

Bundespräsident: Plädoyer für einen neuen, unbequemen Horst Köhler

Das Volk liebt Horst Köhler, weil er zur politischen Klasse Distanz wahrt. Viel mehr hatte er den Deutschen in seiner ersten Amtszeit jedoch nicht zu bieten. Nun muss er nicht mehr an seine Wiederwahl denken – und kann endlich werden, was er sein wollte: ein unbequemer Präsident.

Bundespräsidenten-Wahl: SPD-Vize Nahles fordert von Köhler mehr Einsatz für soziale Belange

Die einen feiern den neuen Bundespräsidenten, die anderen sparen nicht an Kritik: Unionsfraktionschef Kauder wertet Köhlers Wahl als positives Signal, SPD-Vize Nahles fordert von Köhler dagegen mehr Einsatz für soziale Belange.

Bundespräsident: Köhlers Anmut und Schwans bittere Pointe

Es gibt eine sehr erträgliche Leichtigkeit der Demokratie – und Horst Köhler brachte sie zum Ausdruck. Seine Dankesrede im Anschluss an die Wahl zum Bundespräsidenten war kurz, menschlich und erfrischend. Für seine Gegenkandidatin Gesine Schwan hat die verlorene Wahl hingegen eine bittere Pointe.

Abstimmung: Grünen-Abgeordnete bekennt sich zu Köhler

Mindestens eine Delegierte der Grünen hat Bundespräsident Horst Köhler zu einer zweiten Amtszeit verholfen: Silke Stokar sagte der “Süddeutschen Zeitung”, für Köhler gestimmt zu haben. DGB-Chef Michael Sommer kritisierte die mangelnde Unterstützung für SPD-Kandidatin Gesine Schwan.

Zukunft der Verliererin: Schwan sagt Nein zur SPD-Karriere

Sie hat zweimal gegen Horst Köhler verloren – trotzdem feiert die SPD plötzlich Gesine Schwan. Kein Wunder, denn der Schaden durch die Niederlage hält sich noch in Grenzen. Mancher Genosse will ihr nun ein Parteiamt antragen, doch sie verkündet: Dafür steht sie keinesfalls zur Verfügung.

Schwarz-Gelb und die Köhler-Kür: Wahlkampf mit der Nummer 1

“Ein klares Signal für Schwarz-Gelb”: Kaum sind die Stimmen ausgezählt, nutzen Union und FDP Horst Köhlers Sieg für ihren Wahlkampf. SPD, Grüne und Linke lästern – und der Bundespräsident stellt gleich mal klar, dass er bei Koalitionsspielchen nicht mitmachen will.

Nach der Wahl Köhlers: Union und FDP sehen Signal für Schwarz-Gelb

Nach der Wiederwahl von Bundespräsident Horst Köhler haben Union und FDP demonstrativ ihren Willen zum gemeinsamen Regieren nach der Bundestagswahl unterstrichen. Kanzlerin Merkel (CDU), CSU-Chef Seehofer und FDP-Chef Westerwelle traten nur wenige Minuten nach der Wahl Köhlers gemeinsam vor die Presse.

SPD-Kandidatin: Streit mit Birthler kostet Schwan Stimmen bei den Grünen

Ein offener Schlagabtausch mit Marianne Birthler hat Gesine Schwan offenbar Stimmen gekostet. Mehrere Grüne sollen sich enthalten haben. Hintergrund des Streits waren Äußerungen der SPD-Kandidatin, die DDR sei für sie kein Unrechtsstaat.

Bundesversammlung : Knut statt Köhler für Gerhard Schröder

1223 Menschen aus dem ganzen Land haben gestern den Bundespräsidenten gewählt. Thomas Vitzthum hat sie sich dabei genau angesehen und eine kleine Typologie der Wahlmänner und Wahlfrauen erstellt.

Bundespräsidentenwahl: Ein äußerst knapper Sieg und viel Heiterkeit

Das Duell ist Geschichte: Horst Köhler siegte im ersten Wahlgang so knapp wie kein Vorgänger vor ihm, Gesine Schwan erlebte eine bittere Niederlage. Lachen konnte am Ende ein anderer.

Köhlers Sieg: Signal-Wahl? Von wegen!

Die zweite Amtszeit für Bundespräsident Horst Köhler stärkt zwar das bürgerliche Lager. Doch ein Vorbote einer schwarz-gelben Koalition ist sie keineswegs – wenn Union und FDP das jetzt behaupten, betreiben sie ein gefährliches Spiel.

Präsidenten-Wiederwahl: Köhler-Kür weckt schwarz-gelbe Phantasien

Es war knapp, doch es reichte schon im ersten Wahlgang: Horst Köhler bleibt fünf weitere Jahre Bundespräsident, Union und FDP feiern. Herausforderin Gesine Schwan hatte keine Chance – das sehen auch die Sozialdemokraten ein. Sie empören sich nun über ein protokollarisches Missgeschick.

Reaktionen: Parteien streiten um Bedeutung von Köhlers Sieg

Horst Köhler hat die Wahl zum Amt des Bundespräsidenten gewonnen, die Reaktionen darauf fallen höchst unterschiedlich aus: Union und FDP sehen sich auf Kurs zur Bundestagswahl. SPD, Linkspartei und Grüne deuten Köhlers Sieg ganz anders. Und Gesine Schwan zeigt ihre Enttäuschung über ihre Niederlage.