Georgien, Russland

Nordkaukasus: Russische Sicherheitskräfte töten berüchtigten Rebellenchef

Er starb im Kugelhagel: Der islamistische Rebellenchef Alim Sankischijew wurde von russischen Sicherheitskräften erschossen. Er galt als einer der meistgesuchten Anführer im Nordkaukasus.

Aufrüstung in Georgien: Präsident protzt mit Raketenwerfer – auf Facebook

Georgiens Präsident ist stolz auf den neuen Raketenwerfer seiner Streitkräfte – den ersten aus eigener Herstellung. So stolz offenbar, dass er das Waffensystem gleich auf der eigenen Facebook-Seite postete. Die Rüstungsschau im Netz ist eine klare Ansage gegen Erzfeind Russland.

Welthandel: Russland darf auf WTO-Beitritt hoffen

Seit 18 Jahren wird verhandelt, nun zeichnet sich eine Einigung ab: Als letzte große Volkswirtschaft dürfte Russland Mitglied der Welthandelsorganisation werden. Ein Abkommen mit Georgien räumte die letzte Hürde aus dem Weg.

Vergessene Krisen: Kalter Krieg im Kaukasus

Der Fünf-Tage-Krieg zwischen Russland und Georgien kostete mehr als 800 Menschen das Leben. Auch drei Jahre nach den Kämpfen ist die Machtfrage im Kaukasus nicht entschieden: Sind Abchasien und Südossetien abtrünnige Provinzen – oder selbständige Staaten?

Nach Kaukasus-Krieg: Den Haag weist Georgiens Klage gegen Russland ab

Georgien wirft Russland ethnische Vertreibungen vor. Der internationale Gerichtshof weist die Klage ab – weil er sich nicht zuständig fühlt.

Geheime US-Depeschen: Nato spielt eine schrecklich nette Familie

Nach außen bemühen sich die Nato-Länder, ein Bild der Geschlossenheit zu zeigen. Doch hinter verschlossenen Türen kracht es immer wieder heftig.

Kaukasus-Krise: Nato schmiedete Geheimplan gegen Moskau

Der Georgien-Krieg schürt im August 2008 im Baltikum massive Ängste vor einem russischen Angriff. Politiker fordern daraufhin von der Nato eine neue Militärstrategie – das geht aus den jetzt bekannt gewordenen US-Depeschen hervor. Ein riskanter Balanceakt für die Diplomaten.

US-Haltung zu Georgien: Im Zickzackkurs ins Fiasko

Jahrelang rüsteten die USA den Kaukasusstaat Georgien auf, vertrauten der Staatsspitze um Präsident Saakaschwili. Erst kurz vor dem Krieg mit Russland kamen den US-Diplomaten Zweifel, wie ihre nun enthüllten Depeschen zeigen – viel zu spät. Die Chronik eines Desasters.

Gespanntes Verhältnis: Tiflis meldet Enttarnung russischer Spione

Georgien hat nach eigenen Angaben einen russischen Spionagering enttarnt. Ausgerechnet an dem Tag, an dem Russland seinen militärischen Geheimdienst feiert, gab Tiflis 13 Festnahmen bekannt. Moskau reagierte empört und sprach von Provokation.

Spannungen im Kaukasus: Georgien zerschlägt russischen Spionagering

Dank eines Agenten im russischen Verteidigungsministerium hat Georgien 13 russische Spione enttarnt und verhaftet. Moskau fühlt sich provoziert.

Georgien: Stalins Geburtsstadt verbannt Denkmal des Diktators

Unerwünscht nach 58 Jahren: In einer nächtlichen Aktion hat die georgische Geburtsstadt des sowjetischen Diktators Stalin dessen Bronzedenkmal abmontiert. Der Machthaber habe Millionen Menschen getötet, sagte Kulturminister Rurua. Doch einige Bürger murren.

Georgiens Präsident Saakaschwili: Propagandakrieg in der Traumfabrik

Von George W. Bush wurde er hofiert, Barack Obama zeigt ihm die kalte Schulter. Jetzt versucht Georgiens Präsident Micheil Saakaschwili sein ramponiertes Image in den USA aufzupolieren – er hat PR-Strategen in Washington angeheuert und lässt in Hollywood einen Spielfilm drehen.

Georgien: TV-Sender löst Panik aus Die Russen kommen

Russische Panzer auf dem Weg nach Tiflis, Bombenangriffe und ein Mord am Präsidenten: Ein georgischer TV-Sender löste erst nach der der Übertragung seine Kriegsfiktion auf. Zu viel für die Nerven der Bevölkerung. Da war das Mobilfunketz schon tot und der Rettungsdienst wegen zahlreichen Herzattacken überlastet.

Panik in Georgien: Die Russen kommen! … oder doch nicht?

Grenzdörfer wurden evakuiert, Handy-Netze brachen zusammen: Ein staatsnaher TV-Sender inszenierte den Überfall der russischen Armee auf Georgien – und schürte sehr reale Panik in der Bevölkerung. Russland ist irritiert: Bei Präsident Saakaschwili sei offenbar “im Kopf etwas durchgebrannt”.

Panik in Georgien: TV-Sender lässt Russen einmarschieren

Die Russen sind einmarschiert, Präsidenten Michail Saakaschwili ist tot: Diese vermeintlichen Nachrichten meldete ein georgischer Fernsehsender. Am Ende der Sendung hieß es, man habe nur gescherzt. Doch inzwischen war eine Panik im Land ausgebrochen, die sogar ein Menschenleben forderte.

Zeichen der Verbesserung: Georgien und Russland öffnen Grenzübergang

Seit 2006 war der Grenzübergang in der Darialschlucht gesperrt. Die heutige Öffnung der wichtigsten Verbindungsstrecke zwischen Russland und Südkaukasus steht für eine Verbesserung der Beziehung zwischen den beiden Ländern. Erst 2008 kämpften sie um die abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien.

“Mistral”-Kriegsschiff: Waffendeal mit Paris verstört Russlands Nachbarn

Das russische Militär kauf ein Kriegsschiff vom Typ “Mistral” von Frankreich. Das Schiff ist eine hochmoderne Offensivwaffe. Länder wie Estland und Litauen sind empört. Die Äußerung eines russischen Admirals, mit einem “Mistral” hätte man Georgien im Jahr 2008 “in 40 Minuten besiegt”, ist da wenig hilfreich.

Osterweiterung: Russland sieht in Nato “ernsthafte Bedrohung”

Russland sieht in der Nato und ihrer Ausdehnung nach Osteuropa eine “ernsthafte Bedrohung”. Sicherheitssekretär Nikolai Patruschew warf dem Militärbündnis vor, Georgien weiter aufzurüsten. Einen Beitritt Georgiens und der Ukraine zur Nato lehnt Moskau strikt ab.

EU-Bericht: Georgien hat den “Krieg um Schlagzeilen verloren”

Die georgische Regierung weiß, dass sie beim EU-Bericht zum Kaukasus-Konflikt “den Krieg um die Schlagzeilen verloren” hat. Den russischen Provokationen misst der Bericht wenig Bedeutung zu. Auch deshalb bewertet das Außenministerium in Moskau das Papier positiv – und warnt vor einer Destabilisierung des Kaukasus.

Kaukasus-Konflikt: EU-Ermittler entlarven Saakaschwilis Kriegslüge

“Es war Georgien, das den Krieg auslöste”: Präsident Saakaschwili steht nach der Veröffentlichung des EU-Berichts zum Kaukasus-Krieg als Schwindler da. Doch Moskau wird Mitschuld an der Eskalation des Konfliktes gegeben – zum Unmut russischer Politiker.