Finanzkrise

Griechenland: Abgeordneter soll eine Million ins Ausland geschafft haben

Aufregung im Athener Parlament: Ein griechischer Abgeordneter soll im vergangenen Jahr eine Million Euro ins Ausland transferiert haben. Die Überweisung war zwar offenbar legal, angesichts der desolaten Wirtschaftslage empören sich die Politiker jedoch über die Moral ihres unbekannten Kollegen.

Griechen-Hilfe: Koalitions-Abweichler wollen Rettungspaket ablehnen

Der Bundestag muss die neuen Hilfsmaßnahmen für Griechenland absegnen. Doch immer mehr Koalitionspolitiker kündigen Widerstand an – und wollen mit Nein stimmen. Die Regierung rechnet aber trotz der internen Kritik mit einer schwarz-gelben Mehrheit für das 130-Milliarden-Paket.

Schuldenkrise: Rating-Agentur Fitch gibt Griechenland zweitschlechteste Note

Kaum ist das nächste Rettungspaket bewilligt, muss die Regierung in Athen wieder schlechte Nachrichten verkraften: Die Rating-Agentur Fitch hat Griechenland erneut herabgestuft. Jetzt warnt sie, ein Staatsbankrott sei höchstwahrscheinlich.

Griechenland-Krise: Neues Haushaltsloch gefährdet Sparpläne

Aus Athen kommt die nächste Hiobsbotschaft: Die Lücke im Staatshaushalt dürfte in diesem Jahr wohl auf 6,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts wachsen. Die Nachricht dürfte die Zweifel am neuen Hilfspaket schüren. Schon jetzt sind Auflagen und Ziele sehr ambitioniert formuliert.

Griechischer Anleihentausch: Am 12. März kommt der Schuldenschnitt

Der Zeitplan für die Griechenland-Rettung wird konkret. Laut dem Finanzministerium in Athen sollen die privaten Gläubiger am 12. März ihre alten Griechen-Anleihen in neue umtauschen. Das Angebot dazu soll es noch in dieser Woche geben.

Griechenland-Hilfen des IWF: Madame Lagarde ziert sich

Europas Finanzminister haben sich auf ein neues Rettungspaket für Griechenland geeinigt. Doch ihr wichtigster Partner droht ihnen abhanden zu kommen: Christine Lagarde. Die Chefin des Internationalen Währungsfonds scheut neue Milliardenhilfen.

Schuldenkrise: Griechen betteln bei den Banken

Das zweite Hilfspaket für Griechenland ist geschnürt, es umfasst 130 Milliarden Euro. Doch ohne massiven Schuldenerlass durch die privaten Gläubiger ist das immer noch zu wenig. Die Frage ist nur: Machen Ackermann & Co. überhaupt mit?

Krisenkalender: Der Zeitplan für die Griechenland-Rettung

Die Gefahr eines griechischen Staatsbankrotts ist mit dem zweiten Hilfspaket gebannt – vorerst jedenfalls. Bis die Regierung in Athen die 130-Milliarden-Euro-Überweisung allerdings wirklich bekommt, sind noch etliche Hürden zu überwinden. Ein Überblick über die wichtigsten Termine.

Griechenland-Krise: Schuldenschnitt kostet Steuerzahler Milliarden

Griechenlands Rettung wird für Deutschland wohl teuer. Denn private Gläubiger haben versprochen, der Regierung in Athen rund 107 Milliarden Euro Schulden zu erlassen. Das trifft auch Banken in der Bundesrepublik – die teils vom Steuerzahler gestützt werden.

Griechenland-Krise: Ökonomen zweifeln am neuen Rettungspakt

Endlich ist die Einigung da, Griechenland bekommt neue Milliarden, ein Teil der Verbindlichkeiten wird erlassen. Griechische Politiker jubeln, doch Experten sind skeptisch: Das Land müsse nun rasch nötige Reformen anstoßen. Auch ist nicht klar, ob wirklich alle Gläubiger beim Schuldenschnitt mitziehen.

Reaktionen auf Griechenland-Rettung: Dax sinkt, Euro steigt

Griechenland ist vorerst gerettet, doch die Märkte reagieren verhalten: Euro-Kurs und Ölpreis steigen nur leicht, der Dax rutscht gar ins Minus. Händler hatten im Vorfeld darauf gewettet, dass sich die Finanzminister auf ein neues Rettungspaket einigen – und bereits abkassiert.

Schuldenkrise: Euro-Finanzminister einigen sich auf Hilfspaket für Griechenland

Es ist die Entscheidung, auf die alle seit Wochen gewartet haben: Die Euro-Finanzminister haben nach Angaben von Diplomaten einem neuen Hilfskredit für Griechenland zugestimmt – quasi in letzter Minute, bevor dem Land das Geld ausgeht.

Griechenland-Krise: Banken sollen 5,5 Milliarden Euro nachlegen

Während die Euro-Finanzminister über die nächsten Athen-Milliarden beraten, verhandelt Griechenland mit den privaten Gläubigern über einen größeren Schuldenschnitt. Offenbar sollen Banken und Fonds auf weitere 5,5 Milliarden Euro verzichten.

Griechenland: “Die Grenze der Belastbarkeit ist in Sicht”

Die langwierige Sanierung Griechenlands sei alternativlos, sagt der Chef des Verbands Öffentlicher Banken, Reckers. Die Finanztransaktionssteuer hält er aber für falsch.

Weltwirtschaft: Die große Ratlosigkeit in der Krise

Die globale Finanzkrise hat viele Glaubenssätze der Ökonomie erschüttert. Bis heute ist es nicht gelungen, die entstandene Ratlosigkeit zu überwinden.

Börsenboom: Dax und Euro ignorieren Griechenland-Sorgen

Die Euro-Finanzminister schachern hart um die nächsten Griechenland-Milliarden, die Finanzmärkte sind dennoch zuversichtlich. Sie rechnen mit einer Einigung. Der deutsche Leitindex Dax klettert auf ein Halbjahreshoch, auch der Euro gewinnt deutlich an Wert.

130-Milliarden-Euro-Kredit: Griechenland bangt um Rettungspaket

Die Euro-Finanzminister beraten in Brüssel über das zweite Rettungspaket für Griechenland. Während der griechische Finanzminister mit einer Zusage für das 130-Milliarden-Euro-Paket rechnet, meldet die Bundesregierung Klärungsbedarf an. Ein Überblick über den aktuellen Stand.

Stellenabbau: Griechen-Pleite kostet IKB hunderte Arbeitsplätze

Vor allem der immense Wertverlust griechischer Anleihen macht der Mittelstandsbank IKB zu schaffen. Zahlreiche Mitarbeiter werden ihren Job verlieren.

Millionenverlust : Mittelstandsbank IKB streicht Hunderte Stellen

Vor allem der immense Wertverlust griechischer Anleihen macht der IKB zu schaffen. Zahlreiche Mitarbeiter werden ihren Job verlieren.

Kommentar: Stoppt die 130-Milliarden-Überweisung!

Griechenland ist pleite. Das Land braucht nicht 50 oder 70, sondern 100 Prozent Schuldenerlass, soll es wirtschaftlich wieder auf die Beine kommen. Doch das Hilfspaket, das die Euro-Finanzminister heute Nachmittag absegnen sollen, hilft nicht in erster Linie den Griechen, sondern ihren Gläubigern.