Finanzkrise, Wirtschaftswachstum

Konjunktur: Chinas Außenhandel schwächelt

Die Exporte der chinesischen Wirtschaft sind im April deutlich weniger gestiegen als im März. Vor allem das Geschäft in Europa läuft wegen der Schuldenkrise schlechter.

Euro-Rettung: Finanzminister-Treffen bei EU-Krisengipfel abgesagt

Nervenschlacht um die Euro-Rettung: Das wegweisende Treffen der EU-Finanzminister findet nicht statt. Jetzt gibt es einen Gipfel, ohne die Details vorher geklärt zu haben.

Euro-Rettung: Frankreichs dramatischer Appell an den Kontinent

Nervenschlacht um den Euro: Frankreichs Premier warnt Europa vor “unbekannten Gefilden”. Merkel weist einen Entwurf aus Brüssel zurück. Der Gipfel-Zeitplan wackelt.

Krisengipfel: Fillons düsterer Appell für die Euro-Rettung

Frankreichs Regierungschef befürchtet, ein Scheitern des Euro-Gipfels könne ganz Europa “in unbekannte Gefilde stürzen”. Er warnt vor einem weltweiten Wachstumsstopp.

Kursgewinne: US-Börsen honorieren steigende Umsätze im Einzelhandel

Nach einer turbulenten Woche kehrt an den US-Börsen wieder Ruhe ein. Trotz negativer Konsumstimmung und einer prognostizierten Abschwächung des Wirtschaftswachstums gewann der Dow Jones auch zum Wochenschluss leicht – dank steigender Umsätze im Einzelhandel.

Nervöse Börsen: Händler hoffen auf versöhnlichen Wochenausklang

Die europäischen Börsen könnten zum Wochenausklang beruhigende Nachrichten brauchen. Stattdessen meldet Frankreich eine Stagnation seines Wirtschaftswachstums. Der Dax startete mit einem leichten Minus in den Handel – drehte dann aber ins Plus.

Gipfeltreffen: Sarkozy und Merkel an den Grenzen der Krisenpolitik

Deutschland und Frankreich wollen über Rettung der Euro-Zone sprechen. Offen ist, ob sie einen entschlossenen Schritt wagen.

Wirtschaftswachstum: Wie Banken die Wirtschaft gefährden

Die Finanzbranche ist wichtig für das Wirtschaftswachstum – aber nur, solange sie nicht zu groß ist, zeigt eine Studie. Sonst bremsen Banken den Aufschwung.

Spar-Schulden-Spirale: Griechenland droht das doppelte Desaster

Griechenland steckt in einem gewaltigen Dilemma: Das Land muss sparen, um weiter Hilfe der Euro-Partner zu bekommen. Doch die Radikalkur würgt das Wirtschaftswachstum ab – und macht damit neue Schulden notwendig. Die Hoffnung auf ein rasches Ende der Krise war naiv.

Wachstumskritiker Tim Jackson: “Wir haben geprasst, und am Ende gab es Tränen”

Kapitalismuskritik ist wieder in Mode, seit die Finanzkrise Milliarden Euro vernichtet hat. Der britische Ökonom Tim Jackson hält ständiges Wirtschaftswachstum für einen Irrweg. Im Interview erklärt er, warum gerade seine Heimat ein abschreckendes Beispiel dafür ist.

Mageres Wachstum: Washington gibt Europa Mitschuld an schwacher US-Konjunktur

Die US-Regierung hat das Krisenmanagement in Europa während der Finanzkrise kritisiert: Die Zögerlichkeit Europas sei ein wesentlicher Grund dafür, dass nun das Wirtschaftswachstum in den USA nicht in Schwung kommt.

Schwächung der Wirtschaft: IWF warnt Deutschland vor Turbo-Schuldenabbau

Bloß nichts überstürzen: Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Deutschland und Frankreich ins Gewissen geredet, nicht zu schnell mit dem Schuldenabbau zu beginnen. Andernfalls würde das Wirtschaftswachstum abgewürgt. Die EU-Kriterien für einen stabilen Haushalt “seien ja nicht in Stein gemeißelt”.

Alte Fehler: US-Wirtschaft wackelt noch trotz Wachstum

Die US-Wirtschaft hat sich schneller als erwartet wieder gefangen. Doch das Land hat aus der Finanzkrise nichts gelernt: Die Staatsverschuldung ähnelt der von Griechenland, die Importabhängigkeit nimmt stetig zu, während die Sparquote der Privathaushalte schon wieder sinkt. Droht jetzt die nächste Krise?

Auftragsboom: Industrie will bald wieder neue Jobs schaffen

Die große Nachfrage aus dem In- und Ausland beschert der deutschen Industrie im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Anstieg um 6,5 Prozent. Das ist der zweitstärkste Zuwachs seit 14 Jahren. Trotz Finanzkrise in Europa wird mit einem kräftigen Wirtschaftswachstum gerechnet, das weiter anhalten soll.

Sicherheit: Wirtschaftskrise schrumpft Chinas Militärausgaben

Erstmals bleibt der Zuwachs der chinesischen Rüstungsausgaben unter dem geplanten Wirtschaftswachstum von acht Prozent zurück. Grund: Den Chinesen fehlt das Geld. Denn der Staat muss nach der Finanzkrise die Wirtschaft subventionieren, um Wachstum zu schaffen. In den vergangen Jahren hatte China stark aufgerüstet.

Strategiepapier: So will die EU-Wirtschaft bis 2020 wachsen

Angesichts der Finanzkrise und der Schulden Griechenlands zeichnet sich eine strengere Koordinierung der EU-Wirtschaftspolitik ab. Kommissionschef José Manuel Barroso spricht sich dafür aus. Der Bundesregierung jedoch passt die Verknüpfung von Wachstumsstrategie und Schuldenvorgaben nicht.

Spekulationswahnsinn: In China bahnt sich ein gewaltiger Crash an

Die Chinesen prahlen mit ihrem Wirtschaftswachstum, Funktionäre erklären die Finanzkrise für beendet. Allerdings mehren sich die Anzeichen, dass China den Höhepunkt einer Spekulationsmanie erreicht hat – und eine Bruchlandung erlebt. Falls das passiert, wird das Riesenreich den Rest der Welt mit nach unten reißen.

Wirtschaftswachstum 2010: Mini-Boom verschafft Deutschland Atempause

Die deutsche Konjunktur könnte sich im kommenden Jahr deutlicher erholen als von vielen Experten angenommen – denn die anziehende Weltwirtschaft und das Hilfspaket der Bundesregierung stützen das Wachstum. Doch überstanden ist die Krise damit noch lange nicht, schon droht ein neuer Absturz.

Weltwirtschaft: Uno erwartet 2010 leichten Aufschwung

Das Ende der Krise naht: Die Vereinten Nationen rechnen mit einem Wirtschaftswachstum von 2,4 Prozent im kommenden Jahr – wenn die Industriestaaten auch weiterhin die Konjunktur mit Hilfsprogrammen stützen. In Europa fallen die Zuwachsraten aber geringer aus.

Mini-Plus beim BIP: Deutschland wankt aus der Rezession

0,3 Prozent Plus: Die Rezession in Deutschland ist offiziell beendet, doch die Wachstumszahl ist durch viele Sonderfaktoren verzerrt. Erst Abwrack-Boom und staatliche Investitionen am Bau machten die Wende möglich. Jubel wäre verfrüht – der Härtetest am Arbeitsmarkt kommt noch.