Finanzkrise, Wirtschaftspolitik
Wirtschaftspolitik aus Argentinien: So wertlos wie ein kleines Steak
Wie Phönix aus der Asche haben Argentiniens Linkspopulisten das Land angeblich aus der Pleite geführt – nun geben sie Griechenland gute Ratschläge. Doch verdächtige Statistiken, eine wacklige Wirtschaft und die Verstaatlichung eines Ölkonzerns zeigen: Präsidentin Kirchner taugt nicht als Vorbild.
Gipfel in Brüssel: Europa vereinbart verschärfte Schuldenregeln
25 EU-Staaten haben sich auf einen Pakt für strengere Haushaltsdisziplin geeinigt, nur Briten und Tschechen bleiben außen vor. Der Rettungsschirm ESM wird vorgezogen.
Weltwirtschaftsforum: Das absolut inoffizielle Party-Ranking von Davos
Zwischen R’n'B, Caipirinhas und Google-Jüngern: Auf dem Weltwirtschaftsforum zählt, wer Gäste und VIPs anlockt. J. Joffe rechnet mit den Buffets und Partys von Davos ab.
Weltwirtschaftsforum: Europa braucht eine Fairness-Debatte
Die Bürger wissen, dass ihre Staaten sparen müssen. Sie sind zu Opfern bereit – aber nur wenn die Lasten der Schuldenkrise fair verteilt werden. Ein Kommentar von Uwe Jean Heuser
Wirtschaftskrise: “Die Amerikaner sind fett und müde”
Amerikas beste Zeiten sind vorbei, sagt der Romanautor Gary Shteyngart im Interview. Das Land könne gar auf das Niveau eines Entwicklungslandes abrutschen.
Ungarn: Ungarns Krise wird Europas Problem
Orbáns Wirtschaftspolitik hat Ungarn besonders krisenanfällig gemacht. Sollte das Land pleitegehen, bliebe das nicht ohne Folgen den Euro.
Wirtschaftspolitik: Der Glaubenskrieg
Wie kann der Westen die Krise überwinden – mit noch mehr Geld, wie es Amerika will? Oder mit konsequentem Sparen, wie es die Euro-Staaten planen? Zwischen Politikern und Publizisten eskaliert der Streit.
Europas Wirtschaftspolitik: Die Sparschweinerei
Vorsicht! Die Finanzkrise hat den Neoliberalismus nicht umgebracht – im Gegenteil. Trotz entgrenzter Märkte hat die irre Ideologie vom schwachen Staat überlebt. Und Merkel-Deutschland trägt die Verantwortung.
Massendemonstration angekündigt: Polizei-Großeinsatz in Thessaloniki
In Thessaloniki könnte es dieses Wochenende noch laut werden: Weil Griechenlands Ministerpräsident Papandreou dort eine Rede zur Wirtschaftspolitik halten soll, sind diverse Demonstrationen angekündigt. Zehntausende Teilnehmer werden erwartet.
Euro-Krise: “Das Land steht am Abgrund”
Italiens Problem sind nicht die Schulden, sondern alte Männer, die eine Großreform verhindern.
Finanzkrise: Retten, retten, retten
Die Weltwirtschaft steht wieder mal am Abgrund. Das ist aber kein Grund zur Panik – sondern einer zur entschlossenen Reaktion.
Eurokrise: Deutschland vor
Auch wenn es noch so schwerfällt, Angela Merkel sollte bei ihrer Linie bleiben, Europa zu helfen. Im eigenen Interesse
Finanzkrise: Der alte Mann und das Mehr
Paul Volcker, Ex-Notenbankchef der USA, erklärt, wie es zur Weltwirtschaftskrise kam – und ob die Gier je zu zähmen sein wird.
Wirtschaftspolitik:
Warum haben so viele Ökonomen in der Finanzkrise kläglich versagt? Ein Grund könnten die massiven Interessenkonflikte sein, wie eine US-Studie offenbart.
Star-Ökonom Lars Feld: Hardliner steigt zum Wirtschaftsweisen auf
Er ist der Shooting-Star unter den deutschen Finanzökonomen – und sitzt nun im Rat der Sachverständigen: Lars Feld wird Berichten zufolge in den Kreis der Wirtschaftsweisen aufgenommen. Der Freiburger gilt als Unterstützer der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung.
G-20-Treffen: Weltweiter Protektionismus gefährdet deutsche Boom-Wirtschaft
Handelshürden, Währungskrieg, Kapitalkontrollen: Drei Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise mehren sich die Spannungen zwischen den Industrienationen, der freie Welthandel gerät unter Druck. Die protektionistischen Maßnahmen treffen besonders Export-Vizeweltmeister Deutschland.
Staatsdefizite: Streit um EU-Sanktionen gegen Haushaltssünder
Deutschland macht Druck auf die Staaten mit einem besonders hohen Defizit. Automatischen Sanktionen stehen nicht zur Debatte.
Stabilitätspakt: Frankreich stellt sich gegen automatische Sanktionen
Der Streit um einen strengeren Euro-Stabilitätspakt spitzt sich zu. Mehrere Mitgliedstaaten wehren sich gegen automatische Strafen für Schuldensünder.
Meinung | Stabilitätspakt: EU-Gleichmacherei stellt Deutschland an den Pranger
Wer im Interesse der Stabilität keine Abweichung nach oben zulässt, droht zurückzufallen. Das sollten die EU-Finanzminister bedenken.