Finanzkrise, US-Dollar

Unfaire Zinsen: Bank of America zahlt Rekordstrafe wegen Rassismus

Eine Tochterfirma der Bank of America soll schwarzen und hispanischen Kunden überhöhte Kreditzinsen abverlangt haben. Das kostet sie jetzt 335 Millionen US-Dollar.

Staatspleite in Sicht: Nervenkrieg um US-Schulden lässt Märkte zittern

Kein US-Schuldendeal: Das ist das bittere Resultat der Verhandlungen bis in die Nacht. Die Folge: Der US-Dollar und die Aktienmärkte gehen auf Talfahrt.

Milliardenprofit durch Notkredit: Investor Buffett sahnt bei Goldman Sachs ab

Üppige Zinsen für das Notdarlehen: Mitten in der Finanzkrise lieh Investor Warren Buffet der maroden Großbank Goldman Sachs fünf Milliarden US-Dollar. Nun lässt er sich die Finanzspritze zurückzahlen – und kassiert einen Milliardengewinn.

Schuldenkrise: Zweifel an griechischem Sparpaket lassen Euro abstürzen

Die Angst vor einer Euro-Krise verstärkt sich: Zeitungsberichten zufolge klaffen im griechische Sparprogramm Finanzierungslücken in Milliardenhöhe, auch könnte die Regierung deutlich mehr Geld brauchen als bislang bekannt ist. Die Gemeinschaftswährung stürzt unter die 1,30-Dollar-Marke.

Vergoldeter Abgang: Chef der Bank of America geht mit vollen Taschen

Nicht jeder wird von der Finanzkrise schwer getroffen: Ex-Bank-of-America-Chef Kenneth Lewis bekommt zum Abschied eine fette Multimillionen-Dollar-Zahlung. Und auch seine noch aktiven Kollegen werden weiter mit üppigen Gehältern bedacht.

Top Ten der Reichsten: Russlands Milliardäre verdoppeln ihr Vermögen

Die zehn reichsten Russen haben ihr Vermögen binnen Jahresfrist verdoppelt – nach dem Absturz während der Finanzkrise. Sie besitzen zusammen fast 140 Milliarden US-Dollar. An der Spitze der Top Ten hat sich was getan: Der Stahl-Baron Wladimir Lissin ist die Nummer eins unter Russlands Milliardären.

Job-Verlagerung in die USA: Deutsche Konzerne flüchten vor dem starken Euro

Die US-Währung verliert seit Jahren an Wert, die deutsche Industrie zieht die Notbremse: Sie verlagert Produktion und Arbeitsplätze in den Dollar-Raum.

Rekordhoch: Goldpreis knackt 1100-Dollar-Marke

Der Goldpreis hat neue Rekordhöhen erklommen: Eine Feinunze des Edelmetalls kostet erstmals mehr als 1100 Dollar. Anleger setzen verstärkt auf das Edelmetall – auch weil sie steigende Inflationsraten fürchten.

Schwache US-Währung: Euro knackt 1,50-Dollar-Marke

Es ist der höchste Stand seit August 2008: Der Euro kostete am Mittwoch zeitweise mehr als 1,50 Dollar. Damit hat die europäische Gemeinschaftswährung seit März rund 20 Prozent an Wert gewonnen.

Währungsturbulenzen: EZB wettert gegen Dollar-Schwäche

EU und EZB sind alarmiert. Weil der Dollar gegenüber dem Euro stetig an Wert verliert, bangen die Europäer um ihre Konkurrenzfähigkeit auf dem US-Markt. Die langsam anziehende Konjunktur könnte so wieder ausgebremst werden – die Hoffnungen liegen nun auf der amerikanischen Regierung.

Seltsame Überweisung: HSH Nordbank soll Millionen verschenkt haben

Die angeschlagene HSH Nordbank hat 45 Millionen US-Dollar an die US-Bank Goldman Sachs überwiesen. Goldman Sachs hatte sich bei der HSH Nordbank gegen Kreditausfälle von Lehman Brothers versichert. Laut dem Radiosender NDR Info waren die Deutschen zur Überweisung jedoch nicht verpflichtet.

Merrill Lynch und Bank of America: Richter stoppt 33-Millionen-Dollar-Deal

Im Streit um Manager-Boni landen die Bank of America und die US-Börsenaufsicht SEC voraussichtlich doch vor Gericht. Eigentlich hatten sich beide Seiten auf einen Vergleich geeinigt: 33 Millionen Dollar sollte die Bank zahlen. Zu wenig, entschied jetzt ein Bundesrichter.

Rettungsfrist abgelaufen: Starfotografin Leibovitz kämpft gegen den Bankrott

Jetzt wird es ganz eng für Annie Leibovitz: Die amerikanische Starfotografin hat die Frist zur Rückzahlung eines 24-Millionen-Dollar-Kredits ohne Lösung verstreichen lassen. Die Künstlerin gibt noch nicht auf – dabei droht ihr der völlige Bankrott.

Andrew Hall: Citigroup-Händler verteidigt 100-Millionen-Dollar-Bonus

Er kassierte einen Bonus von 100 Millionen Dollar und wurde dafür heftig kritisiert. Jetzt geht der Citigroup-Händler Andrew Hall in die Offensive: In einem Interview rechtfertigt er seine Extra-Zahlungen – sie entsprächen schließlich seiner Leistung.

US-Finanzierer: Gläubiger gewähren CIT rettenden Zuschuss

Der Mittelstands-Finanzierer kann seine Pleite vorerst abwenden. Wichtige Gläubiger gewähren dem US-Institut einen rettenden Kredit über drei Milliarden US-Dollar. Ob CIT dauerhaft vor der Insolvenz bewahrt ist, bleibt laut Experten jedoch fraglich. Das Unternehmen hatte sich verspekuliert.

Bankgewinn: Goldman Sachs spürt von der Krise nicht mehr viel

Die US-Großbank Goldman Sachs hat im zweiten Qurtal 2009 einen Überschuss von 2,7 Milliarden US-Dollar erzielt. So übertrifft die Bank sogar die ohnehin hohe Erwartungen der Analysten deutlich. Die Manager haben Risiken im Portfolio abgebaut. Kritiker sagen: auf Kosten der Konkurrenz.

Schuldscheine: Brasilien kauft IWF-Anleihen für 10 Milliarden

Brasilien investiert zehn Milliarden US-Dollar in Anleihen des Internationalen Währungsfonds (IWF). Das bestätigte Finanzminister Guido Mantega. Damit werde Brasilien zum ersten Mal Gläubiger des IWF. Zudem hat Brasiliens Zentralbank den Leitzins stärker als erwartet gesenkt.

100-Millionen-Dollar-Plan: Obama ermahnt Minister zum Sparen

Wettbewerb der Genügsamkeit: US-Präsident Obama hat seine Minister aufgerufen, bescheidener zu haushalten. Die Kabinettsmitglieder sollen ihre Etats um mindestens hundert Millionen Dollar reduzieren – in einem ziemlich knappen Zeitraum.

IWF: Müllhalde der Wertpapiere wächst auf vier Billionen

Der Internationale Währungsfonds IWF geht davon aus, dass auf dem Finanzmarkt Papiere im Wert von vier Billionen US-Dollar nur Schrott sind: In den Produkten verbergen sich faule Kredite. Deutschlands Finanzminister Steinbrück hat schon eine Idee für solche Papiere – mit Kosten für den Steuerzahler.

USA: Kongress billigt 3,5 Billionen-Dollar-Rekordhaushalt

Das US-Repräsentantenhaus hat dem Haushaltsentwurf von Präsident Barack Obama im Umfang von mehr als 3,5 Billionen Dollar zugestimmt. Damit hat der US-Haushalt für das Jahr 2010 seine erste Hürde genommen. Die Regierung Obama möchte mit dem Geld die Wirtschafts- und Finanzkrise in in den USA bewältigen will.