Finanzkrise, Karl-Theodor zu Guttenberg

Davos: Guttenberg fährt Managern beim Skirennen davon

Große Show: Beim Weltwirtschaftsforum in Davos glänzte Karl-Theodor zu Guttenberg auch auf der Piste. Der Verteidigungsminister fuhr beim RWE-Giant-Ski-Cup allen Managern davon – bis auf einem. WELT ONLINE war dabei und hat die rasenden Wirtschaftsführer und Politiker gefilmt.

“Beleidigte Leberwurst”: Guttenberg und Brüderle zanken sich in Davos

Auf dem Weltwirtschaftsgipfel liegen zwei wichtige Regierungsvertreter im Clinch. Verteidigungsminister Guttenberg will eine neue Sicherheitspolitik, die auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt. Wirtschaftsminister Brüderle ist genervt von diesen Vorstößen und empfindet sie als Kompetenzüberschreitung.

Streit in Davos: Brüderle sauer auf Guttenbergs Frühstücksgipfel

Das Weltwirtschaftsforum in Davos hat zu Verstimmungen zwischen Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) geführt. Grund für den Streit ist ein Frühstück, zu dem Guttenberg ein paar deutsche Topmanager eingeladen hatte.

Wirtschaftsminister Brüderle: Der Anti-Guttenberg

Er poltert, küsst Weinköniginnen und wirkt im Vergleich zu Vorgänger Guttenberg altbacken. Doch unterschätzen sollte man den neuen Wirtschaftsminister Brüderle nicht: Das FDP-Urgestein steht für radikalliberale Positionen – er könnte sie im Streit um Opel- oder Finanzkrise lautstark vertreten.

Gesundheitspläne: Schwarz-Gelb flüchtet sich in Kommissionitis

Wenn Du nicht mehr weiterweißt, gründe einen Arbeitskreis: Schwarz-Gelb lässt eine Kommission über eine große Gesundheitsreform beraten – fest steht nur, dass der Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung wohl eingefroren wird. Ansonsten drohen höhere Beiträge und neuer Streit.

Koalitionsverhandlungen: Arbeitnehmer zahlen für Gesundheit drauf

Union und FDP verkaufen ihre Gesundheits-Reformbeschlüsse als Erfolg – doch schon jetzt scheint klar: Für die Versicherten dürfte die Krankenversicherung entgegen aller Beteuerungen teurer werden. SPIEGEL ONLINE analysiert, was auf die Deutschen zukommt, was Opposition und Experten kritisieren.

Koalitionsverhandlungen: Schwarz-Gelb verschiebt Umbau des Gesundheitsfonds

Große Worte, kleine Wirkung: Union und FDP wollen das Gesundheitssystem reformieren – aber frühestens im übernächsten Jahr. Der einheitliche Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung bleibt vorerst bestehen, ebenso die Deckelung der Zusatzbeiträge.

Live-Ticker: Guttenberg soll Innen- oder Verteidigungsminister werden

Die Verhandlungen in Berlin neigen sich ihrem Ende zu, eine schwarz-gelbe Regierung nimmt Gestalt an: Lesen Sie im Live-Ticker auf SPIEGEL ONLINE, wer welchen Posten bekommt und wo gespart werden soll.

Schwarz-gelbes Kabinett: Schäuble soll Finanzminister werden

Spektakuläre Kabinettsbesetzung: Wolfgang Schäuble soll Finanzminister in der schwarz-gelben Regierung werden. Karl-Theodor zu Guttenberg hat die Wahl – nach Informationen von SPIEGEL ONLINE kann er sich zwischen Innen- und Verteidigungsressort entscheiden.

Koalitionsverhandlungen: Union und FDP einigen sich bei Gesundheitspolitik

Details nannte Horst Seehofer nicht, aber der CSU-Chef meldete Vollzug: Union und FDP haben sich in der vergangenen Nacht bei der Gesundheitspolitik geeinigt. Einzelheiten werden im Laufe des Vormittags bekannt gegeben. Auch der gesamte Koalitionsvertrag soll weitgehend unter Dach und Fach sein.

Zukunft der Krankenkassen: Versicherten drohen höhere Gesundheitskosten

CDU, CSU und FDP ringen um die Zukunft des Gesundheitswesens. Erst schien eine Lösung in Sicht, dann vertagten sich die Parteispitzen doch wieder -angeblich stellen sich die bayerischen Christsozialen quer. Eins steht allerdings schon fest: Für die Versicherten wird es teurer.

Ökonomen warnen Schwarz-Gelb: Weckruf für die Prass-Politiker

Kaum legen Deutschlands Ökonomen eine halbwegs optimistische Prognose vor, spricht Wirtschaftsminister Guttenberg von neuen finanziellen Spielräumen. Schwarz-Gelb träumt von großzügiger Politik – dabei sind die Wirtschaftsforscher einig: Das Land braucht bald Milliarden-Sparprogramme.

Herbstgutachten: Schwarz-Gelb will Aufschwung ausreizen

Die deutsche Wirtschaft wird wieder wachsen, zeigt das Herbstgutachten der Wirtschaftsinstitute – prompt macht sich Wirtschaftsminister Guttenberg Hoffnung auf “Spielraum” für Schwarz-Gelb. Dabei warnen die Experten, dass Bürger und Staat durch den Aufschwung erst mal kaum entlastet werden.

Wahlkampf: Experten zweifeln an Guttenbergs Anti-Kreditklemmen-Plan

Die anderen streiten noch, er verspricht eine Lösung: Wirtschaftsminister Guttenberg verkündet neue Finanzhilfen für Deutschlands klamme Unternehmen. Dabei weiß niemand, ob die Industrie tatsächlich unter einer Kreditklemme leidet. Ökonomen warnen vor leichtfertigen Eingriffen in die Wirtschaft.

Hilfe für Unternehmen: Guttenberg plant Programm gegen Kreditklemme

Die Wirtschaft kommt langsam wieder in Fahrt, doch Banken halten sich bei der Kreditvergabe weiter zurück: Nach SPIEGEL-Informationen will Wirtschaftsminister Guttenberg klamme Unternehmen nun mit Hilfe der KfW stützen. Zehn Milliarden Euro stehen dafür zur Verfügung.

Affront gegen Guttenberg: SPD legt eigenes Gesetz zur Bankenrettung vor

In der Bundesregierung ist offener Streit über den Umgang mit Banken ausgebrochen. Nach dem CSU-geführten Wirtschaftsministerium haben die SPD-Minister Steinbrück und Zypries nun einen eigenen Gesetzentwurf präsentiert. Dessen Ziel: Der Staat soll Geldinstitute zerschlagen dürfen.

Finanzkrise: Zypries attackiert Guttenbergs Bankenrettungsplan

SPD-Minister greifen Wirtschaftsminister Guttenberg an: Justizministerin Brigitte Zypries und Finanzminister Peer Steinbrück haben einen Gesetzentwurf vorbereitet, um systemrelevante Banken zu retten. Dieser Plan sieht – anders als der Vorschlag Guttenbergs – keine Enteignung der Geldinstitute vor.

Bundesrechnungshof: Finanzkontrolleure bezweifeln Wirkung der Konjunkturspritzen

Projekte laufen zögerlich an, Gelder fließen langsam ab – das Konjunkturpaket II stimuliert die deutsche Wirtschaft weniger als geplant. In einem Bericht an den Bundestag meldet der Bundesrechnungshof nach SPIEGEL-Informationen Zweifel an der Wirksamkeit der Finanzhilfen an.

Finanzkrise: Ohne teure Anwälte regiert es sich schlecht

40 Millionen Euro hat die Regierung 2008 für externe Beratung ausgegeben, 14,3 Millionen Euro allein das Finanzministerium. 500 Euro pro Stunde verdient so ein Berater manchmal. Trotzdem ist das gut angelegtes Geld. Denn die Beamten blicken schon lange nicht mehr durch.

Wirtschaftswachstum: Guttenberg macht Hoffnung auf Rezessionsende

Die Rezession nähert sich dem Ende: Die deutsche Wirtschaft hat der Bundesregierung zufolge ihre Talfahrt gestoppt. Wirtschaftsminister Guttenberg erwartet für die zweite Jahreshälfte sogar wieder Wachstum – warnt aber davor, jetzt schon in Euphorie auszubrechen.