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Finanzkrise, IWF
Zentralbank-Chef: Griechische Wirtschaft schrumpft 2012 dramatisch
Der Chef der griechischen Zentralbank rechnet damit, dass die Wirtschaft des Krisenstaates im laufenden Jahr um fünf Prozent einbricht. Zugleich warnt er davor, den Sparkurs aufzugeben. Damit würde Griechenland die Mitgliedschaft in der Euro-Zone riskieren.
Finanzkrise: IWF-Mittel werden um 430 Milliarden Dollar erhöht
Im Kampf gegen die Schuldenkrise erhält der Internationale Währungsfonds mehr Geld. Darauf einigten sich die G20-Finanzminister. Lagarde und Schäuble sind erleichtert.
Schuldenkrise: Japan sagt IWF 60 Milliarden Dollar gegen Euro-Krise zu
Als erstes Land außerhalb Europas verspricht Japan dem Währungsfonds mehr Geld für den Kampf gegen die Schuldenkrise. Die USA sperren sich gegen zusätzliche Hilfen.
Programm gegen Arbeitslosigkeit: EU will 17 Millionen neue Jobs schaffen
Die Arbeitslosigkeit in der EU ist auf einem Rekordwert – die Europäische Union will die Misere jetzt mit einem Beschäftigungsprogramm in den Griff bekommen und so für Wachstum sorgen. Bis 2020 sollen einem Zeitungsbericht zufolge europaweit 17 Millionen neue Jobs geschaffen werden.
Krise in Griechenland: Jeder zweite Jugendliche ist arbeitslos
So mies stehen die Berufschancen im Euro-Raum sonst nur in Spanien: Mehr als die Hälfte aller junger Griechen ist ohne Job. Damit erreicht die Arbeitslosigkeit einen Rekordwert – und auch die Zukunftsaussichten sind in dem von Sparzwängen gebeutelten Land alles andere als positiv.
EU-Hilfspaket: Griechenland genehmigt sich Rettungsmilliarden
Das Parlament in Athen hat das 130-Milliarden-Euro-Rettungspaket gebilligt: Die große Mehrheit der Sozialisten und Konservativen ratifizierte das entsprechende Gesetz in der Nacht zu Mittwoch. Der Staatsbankrott Griechenlands ist damit vorläufig abgewendet.
Wirtschaftslage: IWF gibt positiven Ausblick für die Weltwirtschaft
Die IWF-Chefin Christine Lagarde sieht Anzeichen für eine Erholung der Weltwirtschaft. Das Hilfspaket der EU-Staaten für Griechenland bezeichnete sie als “Meilenstein”.
Griechischer Schuldenschnitt: DAB Bank kassierte saftige Gebühren von Anlegern
Der griechische Schuldenschnitt kommt Anleger ohnehin teuer zu stehen – Kunden der DAB Bank traf er noch härter: Laut “Handelsblatt” kassierte das Institut von Privatanlegern zunächst hohe Gebühren für den Tausch der Anleihen. Erst nach heftigen Kundenbeschwerden lenkte das Geldhaus ein.
130-Milliarden-Paket: Weltwährungsfonds segnet Griechenland-Hilfen ab
Ein Ja aus Washington macht das neue Hilfspaket für Griechenland perfekt. Der IWF beteiligt sich mit 28 Milliarden an den Hilfen. Rund ein Drittel der Summe ist noch aus dem ersten Hilfspaket übrig.
130 Milliarden Euro: Euro-Staaten geben zweites Griechenland-Paket frei
Nächste Etappe der Griechenland-Rettung: Die Staaten der Euro-Zone haben die 130 Milliarden schwere Hilfen für das hochverschuldete Land beschlossen. Wie beim ersten Paket werden die Kredite in mehreren Tranchen ausgezahlt.
Finanzkrise: Auf zum nächsten Debakel
Schuldenschnitt geglückt, Rettungspaket abgenickt: War es das schon mit der Eurokrise? Leider nein. In wenigen Wochen wird die Lage in Griechenland erneut eskalieren. Bis dahin müssen die übrigen Euro-Staaten ihre Hausaufgaben erledigen – ganz besonders Deutschland.
Finanzkrise: Griechenland schließt Anleihentausch ab
Es ist ein historischer Schritt für Griechenland: Der Zwangsumtausch der Staatsanleihen ist abgeschlossen. Der Staat ist damit einen Teil seiner Schulden los – die Investoren müssen dafür auf die Hälfte ihrer Einsätze verzichten.
Christine Lagarde: IWF-Chefin sagt höhere Griechenland-Hilfen zu
Gute Nachrichten für Europas Steuerzahler: Der Internationale Währungsfonds will sich nun doch mit einem größeren Anteil am zweiten Rettungspaket für Griechenland beteiligen. Statt 23 sollen 28 Milliarden Euro bereitstehen. Der Beitrag der Euro-Staaten würde dadurch sinken.
Schuldenschnitt in Griechenland: Kreditausfallversicherungen werden fällig
Kaum ist ein Etappenziel erreicht, schon kommt die nächste Hiobsbotschaft: Nach dem Schuldenschnitt in Griechenland werden jetzt Ausfallversicherungen fällig – womöglich in Milliardenhöhe. Profitieren könnten vor allem Hedgefonds.
Schuldenschnitt für Griechenland: Euro-Finanzminister geben Hilfspaket teilweise frei
Für Griechenland häufen sich gute Nachrichten: Die Euro-Partner haben die ersten 35,5 Milliarden Euro des Hilfspakets freigegeben. Über die entscheidenden rund hundert Milliarden stimmen sie allerdings erst Anfang kommender Woche ab.
Neue Anleihen und Bargeld: So funktioniert der Schuldenschnitt
Der griechische Schuldenschnitt kommt. Private Gläubiger sollen auf rund drei Viertel ihrer Forderungen verzichten. Doch wie funktioniert der Anleihentausch überhaupt? Und mit welchen Anreizen wurden die Investoren zum Mitmachen gebracht? SPIEGEL ONLINE erklärt die Details des Deals.
Griechenlands Anleihentausch: Schuldenmeister gegen Meisterzocker
Das wichtigste Ziel ist erreicht: Griechenland kann den Großteil seiner Privatgläubiger zum Schuldenschnitt zwingen. Doch einige Spekulanten und Anleger verweigern sich dem Umtausch ihrer Staatsanleihen. Sie hoffen darauf, dass sie ihr Geld noch bekommen – zu 100 Prozent.
Schuldenschnitt in Griechenland: “Für die Steuerzahler wird das eine Katastrophe”
Knapp 86 Prozent der Gläubiger haben zugestimmt, der Schuldenschnitt für Griechenland kann kommen. Eine gute Nachricht? Der Wirtschaftsprofessor Harald Hau bezweifelt das: Der aktuelle Erlass gehe zu Lasten der Steuerzahler, die ganz große Krise stehe noch bevor.