Finanzkrise, General Motors

Finanzkrise: USA sparen beim Rettungspaket für die Banken

Das 700 Milliarden Dollar schwere Hilfsprogramm für Banken und Industrie wird in den USA nur zu einem Bruchteil ausgeschöpft.

GM-Börsengang: Wiedergeburt in Detroit

Es ist das Comeback des Jahres: Der frühere Pleitekonzern General Motors will wieder an die Börse. In der Krise hatte die US-Regierung den Autogiganten übernommen, jetzt will sie einen Teil der Milliardeninvestition zurück. Für den amerikanischen Steuerzahler könnte der Deal trotzdem teuer werden.

Folgen der Finanzkrise: Washington kürzt Managergehälter

Die US-Regierung kappt die Bezüge von Amerikas Spitzenmanagern um 15 Prozent. Betroffen sind bislang fünf Konzerne, die mit Staatshilfen gerettet wurden. Weitere 400 Unternehmen wurden zur Offenlegung der Löhne ihrer bestbezahlten Mitarbeiter aufgefordert.

Entscheidung bis 2010: GM gibt Saab einen Monat für die Übernahme

Der akut vom Aus bedrohte schwedische Autohersteller Saab kann möglicherweise bis Jahresende doch noch verkauft werden. Der Aufsichtsrat des bisherigen US-Mutterkonzerns General Motors teilte mit: Es gebe neue Übernahme-Angebote.

Autokrise: Merkel will GM-Debakel aussitzen

Es war ihr erster öffentlicher Aufritt nach dem GM-Debakel: Angela Merkel sprach bei der Mittelstandstagung der Union – und sagte kein Wort zum Hickhack um den Autokonzern. Die Kanzlerin spielt auf Zeit.

Staatshilfen: Obama streicht Bezüge der Top-Manager zusammen

Jetzt steht es fest: US-Präsident Obama streicht den Topmanagern von staatlich gestützten Unternehmen drastisch die Entlohnung zusammen. Betroffen sind die jeweils 25 bestbezahlten Angestellten von sieben Konzernen, darunter Citigroup und General Motors – nur AIG macht eine Ausnahme.

Boni-Debatte: Obamas Regierung kappt Managern das Gehalt

Jetzt ist es offiziell: US-Präsident Obama begrenzt Zahlungen an Spitzenmanager. Das Salär in den Chefetagen soll um 50 Prozent gesenkt werden. Parallel dazu forderte die US-Notenbank alle Geldinstitute auf, ihre Gehaltssysteme zu überprüfen.

US-Managergehälter: Obamas Bonus-Killer macht ernst

Die US-Regierung macht ihre Ankündigung wahr, Gehälter in hilfsbedürftigen US-Konzernen drastisch zu kürzen. Bonus-Zar Ken Feinberg kappt die Bezüge der Top-Manager von sieben Unternehmen – doch andere wie Goldman Sachs, die sich vom Staatseinfluss freigekauft haben, bleiben unbehelligt.

Fritz Henderson: Der Mann auf dem Feuerstuhl von General Motors

Fritz Henderson ist Chef von General Motors. Jetzt tritt er aus dem Schatten seines Vorgängers Rick Wagoner. Er bricht radikal mit der Vergangenheit von GM, der Verkauf von Opel an Magna hat seine Position gestärkt. Es gibt aber auch kritische Stimmen über ihn.

Profitable Staatshilfe: US-Regierung scheffelt Milliarden mit Bankenrettung

Die Rettung des maroden Finanzsektors entpuppt sich für die amerikanische Regierung bislang als gutes Geschäft: Fed und Finanzministerium verdienen Milliarden mit ihren Bankenstützen. Doch das Risiko bleibt hoch – Ausfälle bei den Hilfen könnten noch riesige Löcher in den Haushalt reißen.

Absatzkrise: Toyota schließt erstmals ein größeres Autowerk

Der japanische Autohersteller Toyota schließt erstmals in seiner über 70-jährigen Geschichte ein größeres Werk. Betroffen ist eine Fabrik, die gemeinsam mit General Motors in Kalifornien betrieben wurde. 4600 Arbeitsplätze sind bedroht. Dabei hatte der Autobauer zuletzt massiv von Subventionen in den USA profitiert.

Schnelle Insolvenz: US-Regierung macht Druck bei GM-Rettung

Die US-Regierung drückt im Insolvenzverfahren bei General Motors aufs Tempo: Bereits bis Ende nächster Woche will sie vom Insolvenzgericht grünes Licht für die geplante Verstaatlichung des Autobauers. Ansonsten – so die Drohung – könnte der Rettungsplan zurückgezogen werden.

Risiken in Finanzindustrie: Warum sich die US-Banken zu früh freuen

Die ersten US-Großbanken feiern sich als Überlebende der Krise und wollen den Staat als Aktionär wieder loswerden – doch Jubel ist fehl am Platz. Den Finanzkonzernen könnten noch größere Verluste drohen als in jedem Stresstest vorhergesagt.

Autoehe: Fiat steht bei Chrysler vor einem Sanierungsmarathon

Fiat-Chef Marchionne darf die ersehnte Allianz mit Chrysler schmieden und kündigt bereits einen neuen Weltkonzern an. Jetzt muss er liefern. Die Integration des maroden US-Herstellers dürfte jedoch noch sehr viel Kraft kosten – denn an Chrysler haben sich schon andere verhoben.

Opel und Arcandor: Wieso die Regierung als Retter versagt

Staatsgelder für Opel, Hilfsforderungen im Fall Arcandor: Die Bundesregierung macht als Krisenretter gerade Fehler in Serie. Sie flüchtet in kurzatmige Lösungen, die im Wahlkampf nutzen – der Wirtschaft aber schaden. Von Barack Obamas Härte gegen GM könnte sie lernen, wie es richtig geht.

Rettung des Autobauers: Steinmeier und Guttenberg rangeln um das bessere Opel-Konzept

Die Opel-Rettung entwickelt sich zur Wahlkampfschlacht: Wirtschaftsminister Guttenberg und Kanzlerkandidat Steinmeier ringen um das bessere Konzept – doch tatsächlich geht es darum, wer sich als Macher in Szene setzen kann. In Kürze steht der Showdown bevor.

Geheimtreffen zu Opel: Steinmeier erhöht Druck aufs Magna-Management

Geheimdiplomatie in Sachen Opel: Außer der Kanzlerin und dem Wirtschaftsminister hat sich auch SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier am Sonntag nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen mit der Spitze des möglichen Käufers Magna getroffen. Eine endgültige Entscheidung soll schon Mitte der Woche fallen.

Streit über Opel-Rettung: Merkel und Guttenberg schachern mit Magna

Fiat bessert sein Angebot nach – doch Magna bleibt der Favorit der Regierung für Opel: Kanzlerin Merkel und Minister Guttenberg haben einem Zeitungsbericht zufolge erneut das Management getroffen, um noch über Zugeständnisse im Detail zu verhandeln. Eine endgültige Entscheidung soll möglichst schon Mitte der Woche fallen.

Streit über Opel-Rettung: Guttenberg erteilt Steinmeier Nachhilfe in Insolvenzrecht

Das Hickhack um Opel geht weiter: Außenminister Steinmeier schaltet sich in die Gespräche mit GM ein und kritisiert das “Insolvenz-Gerede” von Wirtschaftsminister Guttenberg. Der Gescholtene keilt zurück – und lässt den Kollegen wissen: “Bei einer Insolvenz ist das Unternehmen nicht verloren.”

Autobauer: Guttenberg erwägt zweite USA-Reise wegen Opel

Das Bundesregierung wird in dieser Woche möglicherweise erneut eine Delegation nach Washington entsenden, um die Chancen für ein eigenständiges Unternehmen Opel auszuloten. Bis Mittwoch sollten die Opel-Interessenten Magna und Fiat “sinnvolle Konzepte” vorlegen. Guttenberg halte sich offen, sich auch “direkt einzuschalten”.