EZB, Währungsunion

Währungsunion: Die Euro-Krise kommt mit Wucht zurück

Die Furcht vor der Ausweitung der Euro-Krise ist enorm. Am Montag beraten Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy ihre Linie für die kommenden Wochen. Sie müssen Antworten finden, sonst droht die Währungsunion auseinanderzubrechen.

Krise der Währungsunion: Zentralbanken rüsten sich für Euro-Desaster

Wie lange hält der Euro? Laut “Wall Street Journal” bereiten sich mehrere Zentralbanken Europas bereits auf das Auseinanderbrechen der Währungsunion vor, manche bemühen sich offenbar schon um eigene Notenpressen. Die Pläne zeigen, unter welchem Druck die Politik beim EU-Krisengipfel steht.

Regierungserklärung: Merkel erwartet jahrelangen Krisenkampf

Angela Merkel stellt die Bundesbürger auf ein zähes Ringen in der Euro-Krise ein. Es gebe keine schnellen Lösungen, sagte die Kanzlerin in ihrer Regierungserklärung. Beim Euro-Rat in der kommenden Woche soll es nun darauf ankommen, die Wirtschafts- und Währungsunion zu stärken.

Schuldenkrise: Merkel und Sarkozy hecken Euro-Masterplan aus

Strengere Haushaltsdisziplin und schärfere Kontrollen der Euro-Staaten: Angela Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy wollen beim EU-Gipfel eine Reform der Währungsunion durchsetzen. Im Gegenzug könnte die Kanzlerin ihre harte Linie lockern, die CSU soll sich schon auf den Kurswechsel vorbereiten.

Meinung | Geldpolitik: Merkels “Nein” ist nicht das letzte Wort zur EZB

Erweiterter Rettungsschirm, Gläubigerbeteiligung oder Bankenrekapitalisierung. Viele Optionen bleiben Angela Merkel nicht mehr, um die Währungsunion zu retten.

Schuldenkrise: Euro-Retter prüfen Kauf italienischer Staatsanleihen

Italien rückt in den Fokus der Euro-Retter: Experten prüfen, mit Mitteln des Rettungsfonds EFSF Staatsanleihen des Berlusconi-Landes zu kaufen. Das zeigt, wie ernst die Lage in der drittgrößten Volkswirtschaft der Währungsunion ist.

Banken in Not: Frankreichs Finanzkrise gefährdet Euro-Rettung

Die Schieflage der französischen Banken droht zum Problem für ganz Europa zu werden: Die Institute haben sich besonders in Krisenstaaten wie Griechenland engagiert. Könnte ein Massencrash der Geldhäuser die Rettung der Währungsunion durchkreuzen?

Kuriose Idee: Britischer Lord lobt Preis für Euro-Ausstieg aus

Wie wird ein Land den Euro los? Die Antwort auf diese Frage ist ab sofort knapp 300.000 Euro wert. So hoch ist ein Wirtschaftspreis dotiert, den ein britischer Lord gestiftet hat. Ökonomen sollen herausfinden, wie Staaten sicher aus der Währungsunion aussteigen können.

Schuldenkrise: Großbritannien warnt vor Scheitern des Euro

Großbritannien ist kein Mitglied der Euro-Zone, gibt den Partnern auf dem Kontinent aber eifrig Ratschläge: Um die Schuldenkrise zu lösen, brauche man eine “Bazooka”, empfiehlt Premier Cameron – eine Art Panzerabwehrrakete. Sonst, so der konservative Politiker, drohe der Währungsunion das Aus.

Aufstockung des Rettungsfonds: Europa sucht die Superwaffe gegen Spekulanten

Die Euro-Länder stocken den Rettungsfonds EFSF auf – doch eine Pleite Italiens oder Spaniens könnte er immer noch nicht verhindern. Der Druck auf die Staaten der Währungsunion wächst: Sie sollen den Fonds mit unbegrenzten Mitteln ausstatten, um die Spekulation gegen Krisenländer endlich zu stoppen.

Schuldenkrise: Drei Szenarien für Griechenlands Zukunft

Wie geht es weiter mit Griechenland? Denkbar sind drei Szenarien: Die Euro-Zone hilft mit weiteren Milliarden, das Land geht pleite – oder es verlässt die Währungsunion und führt die Drachme wieder ein. Der Realitätscheck.

Krisengewinner: Deutschland kann sich Geld fast umsonst leihen

Die Verunsicherung an den Finanzmärkten steigert die Nachfrage nach Bundesanleihen. In der Folge sinken die Zinsen rapide, die Deutschland den Anlegern bieten muss. Italien dagegen muss so viel zahlen wie noch nie seit Bestehen der Währungsunion.

Krise der Währungsunion: Stellt Europa zur Debatte!

Die EU durchlebt ihre schwerste Krise. Deutschland muss sich entscheiden, ob es Teil der Vereinigten Staaten von Europa werden oder lieber ein Single-Dasein als Nationalstaat führen will. Über diese wichtigste Zukunftsfrage müssen wir endlich offen debattieren – und die Antwort per Volksabstimmung geben.

Euro-Rettung: Deutschland stockt Bürgschaften für Krisenländer auf

Für die Rettung der Währungsunion geht die Bundesregierung immer größere Risiken ein: Nach SPIEGEL-Informationen bürgt sie notfalls mit weit mehr Geld für notleidende Staaten als bisher bekannt. Im Extremfall garantiert sie für bis zu 250 Milliarden Euro.

Hinterlegung echter Werte: Wie sich Euro-Bonds entgiften lassen

Euro-Bonds sind problematisch, denn sie belohnen spendierfreudige Staaten und bestrafen sparsame. Deshalb brauchen die gemeinsamen Anleihen aller Länder der Währungsunion ein Gegengift: Wer Schulden macht, sollte dafür Sicherheiten wie Gold hinterlegen müssen.

Euro-Krise: Stoppt das Geplapper der Ahnungslosen!

Erst fordert Arbeitsministerin von der Leyen für die Euro-Zone das Prinzip “Geld nur gegen Gold” – nun kritisiert Bundespräsident Wulff barsch die Retter der Währungsunion. Schluss damit! Es ist höchste Zeit, dass endlich wieder Euro-Experten die Debatte bestimmen.

Neuer Streit um Griechenlandhilfe: Euro-Länder spielen sich als Pfandleiher auf

Mühsam haben die Euro-Staaten das Rettungspaket für Griechenland ausgehandelt – und nun das: Finnland macht mit Athen einen Extra-Deal, Geld gibt es nur gegen ein Pfand. Prompt verlangen andere Länder dasselbe. Experten warnen, daran könne die ganze Währungsunion scheitern.

Konjunkturflaute: Deutschland und Frankreich bremsen EU-Wachstum

Die Wirtschaft in den Euro-Staaten wuchs im zweiten Quartal nur um 0,2 Prozent. Schuld an der Flaute sind auch Deutschland und Frankreich.

Sechs-Punkte-Plan: Instant-Therapie gegen die Dauer-Krise

Die Schuldenkrise nimmt kein Ende – und Europas Politiker kämpfen immer verzweifelter gegen die Erosion der Währungsunion. Aber was hilft wirklich gegen das Dauerdebakel? Der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Straubhaar will mit einem Sechs-Punkte-Plan die Wende schaffen.

Meinung | Schuldenkrise: Politik muss begreifen, was die Stunde geschlagen hat

Dass die EZB Anleihen kriselnder EU-Staaten aufkauft, hat erklärtermaßen Symbolcharakter. Gefordert sind in erster Linie Europas Regierungschefs.