Euro, Spanien
Debatte um Wachstumspakt: Leider kurzfristig tot
Was helfen langfristige Strukturreformen, wenn der Patient kurzfristig im Sterben liegt? Angela Merkel denkt über mehr Geld für grüne Energie nach, während Spaniens Finanzsektor vor dem Kollaps steht. Das Land braucht schnelle Hilfe statt ausufernder Debatten.
Schuldenkrise: EZB sieht Anzeichen für Spaltung der Euro-Zone
Allein im März haben ausländische Investoren spanische Staatsanleihen im Wert von 20 Milliarden Euro abgestoßen, heimische Anleger dagegen kaufen zu. In Italien gibt es einen ähnlichen Trend. Experten sehen darin ein Zeichen, dass der Kitt zwischen den Euro-Zonen-Ländern bröckelt.
Kampf gegen Rezession: EU bastelt an Wachstumsprogramm
Die Pläne in der EU zur Ankurbelung der Wirtschaft kommen offenbar voran. Laut einem Bericht der spanischen Zeitung “El País” will Brüssel dafür bis zu 200 Milliarden Euro locker machen. Der Clou: Statt klammer Staaten sollen private Kapitalgeber Geld zuschießen.
Rückkehr der Krise: Vier Szenarien für den Euro
Spaniens Kreditwürdigkeit wurde herabgestuft, die Zinsen für italienische Staatsanleihen steigen, und immer mehr EU-Länder rebellieren gegen das deutsche Spardiktat: Die Euro-Krise ist mit Wucht zurückgekehrt. Wie geht es jetzt weiter? Eine neue Studie zeigt vier Szenarien.
Schwächelnde Wirtschaft: Spaniens Arbeitslosigkeit steigt auf Rekordwert
Nach der Rating-Herabstufung kommt die nächste Horrornachricht für Spanien: Die Arbeitslosigkeit ist im ersten Quartal auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Jeder vierte Spanier ist ohne Job. Auch in Italien gibt es neue Probleme: Bei einer Anleihenauktion verlangten die Anleger hohe Zinsen.
Schuldenkrise: Spaniens Sorgenbanken bedrohen Euro-Zone
Die Sorge um spanische Banken rückt in den Mittelpunkt der Schuldenkrise. Die Institute leiden unter dem Platzen der Immobilienblase, sie müssen massenhaft faule Kredite abschreiben. Die Forderungen werden lauter, die Banken direkt mit Geld des Rettungsfonds zu versorgen.
Spanien-Krise: Euro-Rettungsfonds soll nun doch marode Banken stützen
Die Bankenkrise in Spanien beunruhigt Europa. Laut einem Zeitungsbericht prüfen EZB und Euro-Länder nun Strategien, um klamme Institute über den Rettungsfonds ESM direkt zu stützen. Schon in zwei Wochen soll es erste Vorschläge geben – obwohl Deutschland strikt dagegen ist.
Euro-Zone: Spanien rutscht in die Rezession
Die Sparpolitik der Euro-Länder zeigt Wirkung, selbst Griechenland geht es besser. Zugleich beunruhigen Spanien, die französische Wahl und Holland die Märkte.
Sorge um Sparkurs: Europäische Börsenkurse rutschen ins Minus
Spanien steckt in der Rezession, in Frankreich könnte ein Sozialist Präsident werden, in Holland zerbricht die Regierung – und überall rutschen die Börsenkurse ins Minus. Anleger haben offenbar Angst vor einer Verschärfung der Euro-Krise und verkaufen ihre Aktien.
Neue Target-Zahlen: Spaniens Notenbank-Schulden steigen drastisch an
Die Notenbanken in Spanien und Italien leihen sich immer mehr Geld, um ihre strauchelnden Banken zu unterstützen. Laut neuesten Zahlen des Münchner Ifo-Instituts sind die Verbindlichkeiten beider Länder im europäischen Target2-System im März dramatisch gestiegen.
EFSF-Rettungsschirm: Spanien will Milliarden für seine Banken
Kaum steht der Euro-Rettungsfonds EFSF, entbrennt schon neuer Streit: Eine Reihe von Regierungen wollen jetzt die Vergabekriterien für Milliardenhilfen lockern – und direkte Stützen für Krisenbanken erlauben. Profitieren würde vor allem Spanien, die Verlierer wären Geldgeber wie Deutschland.
IWF-Geld: Schwellenländer blockieren Hilfe für Europa
Die Euro-Krise spitzt sich in Ländern wie Spanien zu, doch Extra-Geld vom Internationalen Währungsfonds wird es wohl nicht geben. Nach SPIEGEL-Informationen wollen die Schwellenländer keine zusätzlichen Mittel für den Rettungsschirm freigeben. Begründung: Europa sei zu mächtig.
Branche in Not: Spaniens Banken leihen sich Rekordsumme bei der EZB
Bedenkliches Signal von den spanischen Banken: Ihre Ausleihungen bei der EZB haben sich gegenüber dem Vormonat nahezu verdoppelt. Auch ein Gewinneinbruch des Instituts Banesto deutet auf eine Verschärfung der Lage hin.
Krise in Griechenland: Jeder zweite Jugendliche ist arbeitslos
So mies stehen die Berufschancen im Euro-Raum sonst nur in Spanien: Mehr als die Hälfte aller junger Griechen ist ohne Job. Damit erreicht die Arbeitslosigkeit einen Rekordwert – und auch die Zukunftsaussichten sind in dem von Sparzwängen gebeutelten Land alles andere als positiv.
Euro-Krise: Die Rückkehr der spanischen Grippe
Die Unsicherheit ist zurück: Die Zinsen für spanische Anleihen steigen, die Regierung muss neue Einschnitte verkünden, den Banken geht das Geld aus. Nun wächst die Sorge vor griechischen Verhältnissen auf der iberischen Halbinsel – die Euro-Fieberkurve steigt wieder.
Historischer Höchststand: 17 Millionen Arbeitslose in Euro-Zone – so viele wie nie
Die europäische Wirtschaftskrise schlägt voll auf den Arbeitsmarkt durch. In der Euro-Zone sind so viele Menschen ohne Job wie nie seit Einführung der Gemeinschaftswährung. In Griechenland und Spanien liegt die Erwerbslosenquote über 23 Prozent, neue Daten weisen auf eine Abwärtsspirale hin.
Einigung der Euro-Gruppe: Brandmauern hoch, Schulden runter
Europa mobilisiert neue Kräfte gegen die Krise. Die Euro-Gruppe schafft ein 800-Milliarden-Euro-Bollwerk gegen die Pleitegefahr. Auch zeigen Sparprogramme in Portugal, Spanien und Frankreich Wirkung, die Märkte erholen sich. Es ist eine Atempause für die angeschlagene Währungsgemeinschaft.
Rettungsschirm-Aufstockung: Die Euro-Krise wird in Spanien entschieden
Griechenland? Vergesst Griechenland! Die wahren Probleme der Euro-Zone liegen in Spanien. Hier treibt der von Brüssel verordnete Sparkurs ein ganzes Land in die ökonomische Depression – auch die jüngste Rettungsschirm-Aufstockung wird dann nicht reichen.