Euro, IWF

Zentralbank-Chef: Griechische Wirtschaft schrumpft 2012 dramatisch

Der Chef der griechischen Zentralbank rechnet damit, dass die Wirtschaft des Krisenstaates im laufenden Jahr um fünf Prozent einbricht. Zugleich warnt er davor, den Sparkurs aufzugeben. Damit würde Griechenland die Mitgliedschaft in der Euro-Zone riskieren.

Weltkonjunktur: Währungsfonds prognostiziert Wachstumsschub

Trotz Schuldenkrise sagt der Internationale Währungsfonds ein stärkeres Wachstum der Weltwirtschaft voraus. Selbst für die Euro-Zone sind die Experten nicht mehr ganz so pessimistisch, auch wenn ein Restrisiko bleibt.

Programm gegen Arbeitslosigkeit: EU will 17 Millionen neue Jobs schaffen

Die Arbeitslosigkeit in der EU ist auf einem Rekordwert – die Europäische Union will die Misere jetzt mit einem Beschäftigungsprogramm in den Griff bekommen und so für Wachstum sorgen. Bis 2020 sollen einem Zeitungsbericht zufolge europaweit 17 Millionen neue Jobs geschaffen werden.

Streit mit Schwellenländern: Asmussen pocht auf Erhöhung von IWF-Hilfen

Die EU will vom Internationalen Währungsfonds mehr Geld, um die Schuldenkrise zu beenden. EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen dringt auf eine schnelle Zusage. “Europa hat seinen Teil geleistet”, sagt er. Doch das sehen die Schwellenländer ganz anders.

IWF-Geld: Schwellenländer blockieren Hilfe für Europa

Die Euro-Krise spitzt sich in Ländern wie Spanien zu, doch Extra-Geld vom Internationalen Währungsfonds wird es wohl nicht geben. Nach SPIEGEL-Informationen wollen die Schwellenländer keine zusätzlichen Mittel für den Rettungsschirm freigeben. Begründung: Europa sei zu mächtig.

Krise in Griechenland: Jeder zweite Jugendliche ist arbeitslos

So mies stehen die Berufschancen im Euro-Raum sonst nur in Spanien: Mehr als die Hälfte aller junger Griechen ist ohne Job. Damit erreicht die Arbeitslosigkeit einen Rekordwert – und auch die Zukunftsaussichten sind in dem von Sparzwängen gebeutelten Land alles andere als positiv.

Größerer Rettungsschirm: Euro-Retter drängen IWF zu mehr Hilfe

Europa hat den Euro-Rettungsschirm vergrößert – jetzt wollen die Krisenmanager ihre weltweiten Verbündeten in die Pflicht nehmen. Laut “Financial Times” drängen sie den IWF dazu, seine Hilfen aufzustocken. Doch die Partner reagieren verhalten.

Krise der Euro-Zone: OECD will Rettungsfonds auf eine Billion aufstocken

Für die OECD reichen die derzeitigen Mittel der beiden Euro-Rettungsfonds EFSF und ESM noch nicht aus. Die Organisation fordert von der Euro-Zone einen deutlich stärkeren Schutzwall.

EU-Hilfspaket: Griechenland genehmigt sich Rettungsmilliarden

Das Parlament in Athen hat das 130-Milliarden-Euro-Rettungspaket gebilligt: Die große Mehrheit der Sozialisten und Konservativen ratifizierte das entsprechende Gesetz in der Nacht zu Mittwoch. Der Staatsbankrott Griechenlands ist damit vorläufig abgewendet.

Meinung | Euro-Zone: Die Beruhigung der Krise wurde teuer erkauft

Bei der Bewältigung der Euro-Krise sind viele Schritte in die richtige Richtung gemacht worden. Aber ganz sind die Horrorszenarien noch nicht verschwunden.

Griechischer Schuldenschnitt: DAB Bank kassierte saftige Gebühren von Anlegern

Der griechische Schuldenschnitt kommt Anleger ohnehin teuer zu stehen – Kunden der DAB Bank traf er noch härter: Laut “Handelsblatt” kassierte das Institut von Privatanlegern zunächst hohe Gebühren für den Tausch der Anleihen. Erst nach heftigen Kundenbeschwerden lenkte das Geldhaus ein.

130-Milliarden-Paket: Weltwährungsfonds segnet Griechenland-Hilfen ab

Ein Ja aus Washington macht das neue Hilfspaket für Griechenland perfekt. Der IWF beteiligt sich mit 28 Milliarden an den Hilfen. Rund ein Drittel der Summe ist noch aus dem ersten Hilfspaket übrig.

130 Milliarden Euro: Euro-Staaten geben zweites Griechenland-Paket frei

Nächste Etappe der Griechenland-Rettung: Die Staaten der Euro-Zone haben die 130 Milliarden schwere Hilfen für das hochverschuldete Land beschlossen. Wie beim ersten Paket werden die Kredite in mehreren Tranchen ausgezahlt.

Finanzkrise: Auf zum nächsten Debakel

Schuldenschnitt geglückt, Rettungspaket abgenickt: War es das schon mit der Eurokrise? Leider nein. In wenigen Wochen wird die Lage in Griechenland erneut eskalieren. Bis dahin müssen die übrigen Euro-Staaten ihre Hausaufgaben erledigen – ganz besonders Deutschland.

Neue Staatsanleihen: Rating-Agentur Fitch stuft Griechenland herauf

Der historische Schuldenerlass verschafft Griechenland etwas Luft: Als erste Rating-Agentur hat Fitch die Kreditwürdigkeit des Landes wieder deutlich hochgesetzt. Doch die EU-Kommission warnt in einem neuen Bericht vor weiteren “großen Finanzlücken in den Jahren 2013 und 2014″.

Finanzkrise: Griechenland schließt Anleihentausch ab

Es ist ein historischer Schritt für Griechenland: Der Zwangsumtausch der Staatsanleihen ist abgeschlossen. Der Staat ist damit einen Teil seiner Schulden los – die Investoren müssen dafür auf die Hälfte ihrer Einsätze verzichten.

Christine Lagarde: IWF-Chefin sagt höhere Griechenland-Hilfen zu

Gute Nachrichten für Europas Steuerzahler: Der Internationale Währungsfonds will sich nun doch mit einem größeren Anteil am zweiten Rettungspaket für Griechenland beteiligen. Statt 23 sollen 28 Milliarden Euro bereitstehen. Der Beitrag der Euro-Staaten würde dadurch sinken.

Schuldenschnitt in Griechenland: Kreditausfallversicherungen werden fällig

Kaum ist ein Etappenziel erreicht, schon kommt die nächste Hiobsbotschaft: Nach dem Schuldenschnitt in Griechenland werden jetzt Ausfallversicherungen fällig – womöglich in Milliardenhöhe. Profitieren könnten vor allem Hedgefonds.

Teilweiser Zahlungsausfall: Rating-Agentur Fitch stuft Griechenland herunter

Gerade hat Griechenland den Schuldenschnitt geschafft und schon stuft auch die dritte Rating-Agentur das Land auf die niedrigste Stufe herab – teilweise zahlungsunfähig. Der Grund für die Abwertung: Die griechische Regierung zwingt die unwilligen Gläubiger zum Forderungsverzicht.

Schuldenschnitt für Griechenland: Euro-Finanzminister geben Hilfspaket teilweise frei

Für Griechenland häufen sich gute Nachrichten: Die Euro-Partner haben die ersten 35,5 Milliarden Euro des Hilfspakets freigegeben. Über die entscheidenden rund hundert Milliarden stimmen sie allerdings erst Anfang kommender Woche ab.