Euro, Italien
Italien: Arbeitslosigkeit steigt auf höchsten Stand seit 2004
Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab: In Italien ist die Arbeitslosigkeit im März auf den höchsten Stand seit über acht Jahren gestiegen. Auch in anderen EU-Ländern verschlechtert sich die Beschäftigungsquote. Insgesamt sind im Euro-Raum knapp 17,37 Millionen Menschen ohne Job.
Schuldenkrise: EZB sieht Anzeichen für Spaltung der Euro-Zone
Allein im März haben ausländische Investoren spanische Staatsanleihen im Wert von 20 Milliarden Euro abgestoßen, heimische Anleger dagegen kaufen zu. In Italien gibt es einen ähnlichen Trend. Experten sehen darin ein Zeichen, dass der Kitt zwischen den Euro-Zonen-Ländern bröckelt.
Rückkehr der Krise: Vier Szenarien für den Euro
Spaniens Kreditwürdigkeit wurde herabgestuft, die Zinsen für italienische Staatsanleihen steigen, und immer mehr EU-Länder rebellieren gegen das deutsche Spardiktat: Die Euro-Krise ist mit Wucht zurückgekehrt. Wie geht es jetzt weiter? Eine neue Studie zeigt vier Szenarien.
Schwächelnde Wirtschaft: Spaniens Arbeitslosigkeit steigt auf Rekordwert
Nach der Rating-Herabstufung kommt die nächste Horrornachricht für Spanien: Die Arbeitslosigkeit ist im ersten Quartal auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Jeder vierte Spanier ist ohne Job. Auch in Italien gibt es neue Probleme: Bei einer Anleihenauktion verlangten die Anleger hohe Zinsen.
Rezession, Schulden, Inkompetenz: Italien steht am Abgrund
Ein Land verliert den Lebensmut: Wirtschaftsflaute und Sparkurs setzen den Italienern zu, das Land wird in diesem Jahr wohl noch tiefer in die Rezession rutschen. Die Politik ignoriert die drängendsten Probleme.
Höheres Defizit: Italiens Wirtschaft rutscht tiefer in die Krise
Das krisengeplagte Italien bekommt seine Schulden nicht in den Griff. Weil die Wirtschaft stärker schrumpft als erwartet, muss die Regierung in Rom ihre Haushaltsziele für das kommende Jahr aufgeben. Statt eines nahezu ausgeglichenen Haushalts erwartet sie nun ein neues Defizit.
Neue Target-Zahlen: Spaniens Notenbank-Schulden steigen drastisch an
Die Notenbanken in Spanien und Italien leihen sich immer mehr Geld, um ihre strauchelnden Banken zu unterstützen. Laut neuesten Zahlen des Münchner Ifo-Instituts sind die Verbindlichkeiten beider Länder im europäischen Target2-System im März dramatisch gestiegen.
Euro-Krise: Monti gibt Deutschland und Frankreich Schuld
Mario Monti geht auf Konfrontation zu Deutschland und Frankreich: Der italienische Premier sieht die frühere Haushaltspolitik der Regierungen in Paris und Berlin als Auslöser für die Schuldenkrise. “Wenn der Vater und die Mutter der Euro-Zone die Regeln verletzen”, sei das ein schlechtes Vorbild.
Schrumpfendes BIP: Italien rutscht in die Rezession
Italiens Kampf gegen die Schuldenlast wird schwieriger: Das Land befindet sich jetzt offiziell in der Rezession. Im Schlussquartal 2011 ging das Bruttoinlandsprodukt zum zweiten Mal in Folge zurück. Für den Euro-Raum sieht die OECD allerdings “zaghafte Zeichen” für mehr Wachstum.
Euro-Zone: Griechenland verdeckt Sicht auf andere Problemländer
Der befürchtete Dominoeffekt nach der Umschuldung der griechischen Bonds ist ausgeblieben. Doch in Spanien, Portugal und Italien lauern Gefahren.
EU-Gipfel: Europas riskantes Zeitspiel
Griechenland gerettet, Italien und Spanien auf Besserungskurs: Die Euro-Welt sieht plötzlich wieder rosiger aus. Doch der Eindruck täuscht. Die vermeintliche Ruhe haben die Staaten den Geldspritzen der Zentralbank zu verdanken. Nun müssen sie die Zeit nutzen, um sich wirklich aus der Krise zu ziehen.
Krisenland: Italien besorgt sich billig frisches Geld
Die Lage an den Geldmärkten entspannt sich zusehends: Italien refinanziert sich so günstig wie seit fast eineinhalb Jahren nicht mehr. Auch Deutschland leiht sich Milliarden nahezu zum Nulltarif.
EZB-Chef: Draghi hält Euro-Zone für stabil
Trotz der anhaltenden Probleme in Griechenland sieht EZB-Chef Draghi die Lage in der Euro-Zone positiv. Gleichzeitig mahnte er die Krisen-Staaten zur Haushaltsdisziplin.
Diskussion über Brandmauer: OECD fordert verdoppelten Euro-Rettungsfonds
Schützenhilfe für Mario Monti: Nach dem italienischen Premier fordert auch die Industrieländerorganisation OECD eine Verdopplung des Euro-Rettungsfonds. Ein Bericht empfiehlt außerdem, dem EFSF eine Banklizenz zu erteilen.
Ausweitung des ESM: Monti will deutschen Zahlungswillen entdeckt haben
Italien erwartet, dass Deutschlands Widerstand gegen die Ausweitung des Euro-Rettungsschirms bröckelt. Mario Monti bemerkt erste Signale.
Anleihe-Auktion: Zinsen für Italien sinken deutlich
Trotz der jüngsten Herabstufung: Die Zinsen für italienische Staatsanleihen sind um rund einen Prozentpunkt gesunken. Allerdings wurde Italien nicht ganz so viele Papier los wie geplant.
Meinung | Schuldenkrise: Monti singt den Schulden-Blues der Staatsverschulder
Italien führt eine gefährliche Allianz an, die nach Solidarität in bar ruft. Lässt man das Premier Monti durchgehen, wird Europa nicht gesund.
Entspannung in der Euro-Krise: Anleger leihen Italien und Irland Geld
Die Investoren an den Finanzmärkten fassen offenbar langsam wieder Vertrauen in die europäischen Krisenländer. Italien konnte sich am Donnerstag zu vergleichsweise günstigen Zinsen verschulden. Und selbst Irland bekommt von den Anlegern wieder frisches Geld.