Euro, Irland
Erfolgreicher Sparkurs: Euro-Länder machen weniger Schulden
Gute Nachricht in der Krise: Die 17 Euro-Länder haben im vergangenen Jahr ihre Neuverschuldung gedrückt. Sie sank auf 4,1 Prozent der Wirtschaftsleistung. Das größte Defizit gab es nicht in Griechenland, sondern in Irland. Deutschland gehört zu den Musterschülern.
Euro-Krise: Schäuble lobt Sparer in Portugal und Irland
Die Euro-Krise ist noch nicht überwunden, aber die Richtung der EU stimmt – so lautet das Zwischenfazit von Finanzminister Schäuble. Besonders in Portugal und Irland hätten die Hilfsmaßnahmen gut angeschlagen. Und sogar in Griechenland sieht er die Chance auf tragfähige Staatsfinanzen.
Fiskalpakt: “Irlands Nein wäre ein Signal für den Euro-Austritt”
Die Volksabstimmung in Irland über den Fiskalpakt ist legitim, sagt Regierungsberater Clemens Fuest. Eine Ablehnung könnte jedoch gravierende Folgen haben.
Euro-Krise: Iren prüfen Volksentscheid zum Fiskalpakt
25 EU-Länder haben sich dem Fiskalpakt angeschlossen. Bevor er in Kraft tritt, will die irische Regierung ein mögliches Referendum prüfen.
Entspannung in der Euro-Krise: Anleger leihen Italien und Irland Geld
Die Investoren an den Finanzmärkten fassen offenbar langsam wieder Vertrauen in die europäischen Krisenländer. Italien konnte sich am Donnerstag zu vergleichsweise günstigen Zinsen verschulden. Und selbst Irland bekommt von den Anlegern wieder frisches Geld.
Schuldenkrise: Amerika hat es doch besser als Europa
Schuldenweltmeister USA? Von wegen! Im Vergleich der beiden großen westlichen Wirtschaftsräume verbessert sich Amerikas Position allmählich. In der Euro-Zone sieht es dagegen immer düsterer aus.
Europa: Neuigkeiten aus der Krisenzone
Irland rutscht ab, Frankreich hadert, Italien hofft: Wir zeigen, wie sich die Krisenstaaten im Moment schlagen.
EFSF-Anleihe: Rettungsfonds sammelt drei Milliarden Euro ein
Es war der erste Vertrauenstest des Jahres für die Euro-Zone und er ist geglückt: Der Europäische Rettungsfonds EFSF hat Papiere im Wert von drei Milliarden Euro platziert – dank Bestnote “AAA” zu günstigen Zinsen. Das Geld wird an Irland und Portugal weitergeleitet.
Milliardenanleihe: Deutsche Bank berät Euro-Rettungsfonds
Die Deutsche Bank verdient bei der Rettung des Euro kräftig mit. Experten des größten deutschen Geldhauses beraten den Hilfsfonds EFSF bei der Ausgabe einer neuen Anleihe. Das Papier soll Milliarden für die Krisenländer Irland und Portugal bringen.
Arbeitskosten: Deutsche Löhne hinken hinterher
Deutschlands Wirtschaft hat einen kräftigen Boom hinter sich – doch die Arbeitskosten halten mit der Entwicklung nicht Schritt. Im Jahr 2010 sind sie in der Privatwirtschaft um gerade einmal 0,6 Prozent gewachsen. In der Euro-Zone ging es nur in Irland und Griechenland noch langsamer nach oben.
Hightech-Boom: So will Irland zum Euro-Musterschüler werden
Immobilienspekulationen hatten Irland 2008 fast ruiniert. Nun tüftelt der “Keltische Tiger” an einem Revival, das die Euro-Zone begeistern soll.
Ansage der Bundesregierung: Italien soll es ohne Euro-Hilfe schaffen
Sieben Prozent Zinsen? Kein Problem für Italien. Das sagt zumindest die Bundesregierung. Obwohl andere Staaten wie Portugal oder Irland bei einem solchen Zinsniveau unter den Rettungsschirm geschlüpft sind, sei dies für die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone kein Thema.
Weniger Staatsschulden: Iren verrechnen sich um 3,6 Milliarden Euro
Wegen einer Doppelzählung hat sich das Finanzministerium bei der Staatsverschuldung verrechnet. Irland hat deutlich weniger Verbindlichkeiten.
Abstimmung im Krisenland: Iren wählen Not-Präsidenten
Irland ist ein Wackelkandidat der Euro-Zone, auch wenn sich das Land zuletzt berappelt hat. Nun stimmt die Krisenrepublik über einen neuen Präsidenten ab, genannt Uachtarán. Der Wahlkampf ist eine einzige Schlammschlacht, und schon vor dem Ergebnis steht fest: Der Sieger ist nur eine Kompromisslösung.
Deutsche Finanzhilfen: Der Preis der Euro-Rettung
Griechenland, Portugal, Irland und nun auch noch die Banken: In der Euro-Krise müssen die deutschen Steuerzahler für alle möglichen Risiken einstehen. Bisher hat Deutschland zwar noch kein Geld verloren – doch im schlimmsten Fall stünden Hunderte Milliarden auf dem Spiel.
Irland: Der einäugige König
Irland erhielt als erstes Euro-Mitglied Milliarden aus dem Rettungsfonds. Das Land steht heute besser da als andere Krisenstaaten.
Eurostat: Schuldenberg in Griechenland höher als befürchtet
Griechenland will härter sparen, doch das Staatsdefizit steigt schneller als gedacht. Und damit ist das Land in der Euro-Zone allerdings nicht allein.
Hohes Wachstum: Irland will Rettungsschirm im kommenden Jahr loswerden
Gute Nachrichten vom Musterschüler unter den Euro-Schuldensündern: Irland will bereits 2012 wieder an den Kapitalmarkt zurückkehren und auf die Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm verzichten. Die Wirtschaft des Landes wartet derzeit mit einem rasanten Wachstum auf.
Euro-Entscheidung im Bundestag: Denn sie wussten nicht, worüber sie abstimmen
Deutschland streitet über die Euro-Rettung, vehement fordert der Bundestag mehr Mitspracherechte. Doch was wollen die Parlamentarier damit überhaupt? Diese Frage dürfte sich jeder stellen, der einen ARD-Beitrag über das peinliche Unwissen unserer Volksvertreter gesehen hat.