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Euro, Finanzkrise
Euro-Zone: Schäuble hält Austritt Griechenlands für verkraftbar
In Athen läuft der dritte Versuch, eine Regierung zu bilden. Zeitgleich bringt der Bundesfinanzminister einen Euro-Austritt des überschuldeten Landes ins Gespräch.
Euro-Zone: Griechisches Wahlergebnis führt zu Verlusten an Finanzmärkten
Der Euro schwächelt, Leitindexe brechen ein. Die Finanzbranche hat nervös auf das Wahlergebnis in Griechenland reagiert.
Griechenland: Euro-Mitgliedschaft steht zur Wahl
Am Sonntag wählt Griechenland – das könnte nach Einschätzung des ehemaligen Finanzministers Evangelos Venizelos über die weitere Mitgliedschaft seines Landes in der Euro-Zone entscheiden.
Sozialbetrug: Regierung stoppt Zahlungen an 200.000 Griechen
Auf der Suche nach Sparmöglichkeiten kommt die Regierung in Athen offenbar voran: Eine Untersuchung hat ergeben, dass in 200.000 Fällen monatlich Sozialleistungen oder Renten ausgezahlt wurden, obwohl die Empfänger gar nicht berechtigt sind – oder bereits verstorben.
Zentralbank-Chef: Griechische Wirtschaft schrumpft 2012 dramatisch
Der Chef der griechischen Zentralbank rechnet damit, dass die Wirtschaft des Krisenstaates im laufenden Jahr um fünf Prozent einbricht. Zugleich warnt er davor, den Sparkurs aufzugeben. Damit würde Griechenland die Mitgliedschaft in der Euro-Zone riskieren.
Erfolgreicher Sparkurs: Euro-Länder machen weniger Schulden
Gute Nachricht in der Krise: Die 17 Euro-Länder haben im vergangenen Jahr ihre Neuverschuldung gedrückt. Sie sank auf 4,1 Prozent der Wirtschaftsleistung. Das größte Defizit gab es nicht in Griechenland, sondern in Irland. Deutschland gehört zu den Musterschülern.
Schuldenkrise: Wie wir Griechen immer deutscher werden
Früher haben Griechen über die deutsche Sparsamkeit gelacht, heute steht knausern hoch im Kurs. In der Krise werden die Hellenen den Deutschen immer ähnlicher. Aber wer soll eigentlich noch den Konsum ankurbeln, wenn Europa bald nur noch aus germanischen Geizkragen besteht?
Programm gegen Arbeitslosigkeit: EU will 17 Millionen neue Jobs schaffen
Die Arbeitslosigkeit in der EU ist auf einem Rekordwert – die Europäische Union will die Misere jetzt mit einem Beschäftigungsprogramm in den Griff bekommen und so für Wachstum sorgen. Bis 2020 sollen einem Zeitungsbericht zufolge europaweit 17 Millionen neue Jobs geschaffen werden.
Krise in Griechenland: Jeder zweite Jugendliche ist arbeitslos
So mies stehen die Berufschancen im Euro-Raum sonst nur in Spanien: Mehr als die Hälfte aller junger Griechen ist ohne Job. Damit erreicht die Arbeitslosigkeit einen Rekordwert – und auch die Zukunftsaussichten sind in dem von Sparzwängen gebeutelten Land alles andere als positiv.
Trotz Schuldenkrise: Griechische Notenbank schüttet Millionen an Aktionäre aus
Das Land hängt am Tropf der Euro-Partner, seine Zentralbank hat gewaltige Schulden bei anderen Notenbanken. Dennoch gönnt die Bank of Greece ihren Aktionären weiterhin eine Dividende. Insgesamt schüttet sie fast hundert Millionen Euro aus.
Finanzkrise: Schäuble lehnt Billionen-Rettungsschirm ab
Finanzminister Wolfgang Schäuble hält nichts von Frankreichs Forderung nach einem Euro-Rettungsschirm von etwa einer Billion Euro. 800 Milliarden reichten aus.
Opposition attackiert Euro-Politik der Regierung: “Ihre roten Linien sind Wanderdünen geworden”
Die Opposition erhöht den Druck: Ohne eine Steuer auf Finanzgeschäfte und Wachstumsimpulse für Europa wollen SPD und Grüne dem Fiskalpakt nicht zustimmen. Auch die neue Haltung der Regierung zur Aufstockung des Euro-Rettungsschirms attackierten die Gegner der Kanzlerin hart.
Euro-Krise: Schäuble lobt Sparer in Portugal und Irland
Die Euro-Krise ist noch nicht überwunden, aber die Richtung der EU stimmt – so lautet das Zwischenfazit von Finanzminister Schäuble. Besonders in Portugal und Irland hätten die Hilfsmaßnahmen gut angeschlagen. Und sogar in Griechenland sieht er die Chance auf tragfähige Staatsfinanzen.
Erfolgreiche Parlamentsabstimmung: Griechenland billigt Euro-Rettungsfonds
Athen sagt Ja: Das griechische Parlament hat mit großer Mehrheit den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) gebilligt. Derweil warnt die Bundesregierung vor einer Debatte über eine mögliche Ausweitung des Rettungsschirms. Der Bundestag berät am Donnerstag erstmals über den ESM.
Kreditversicherungen: Griechen-Spekulanten machen Kasse
Sie galten als größte Gefahr bei einer Staatspleite Griechenlands: Kreditausfallversicherungen, mit denen sich Halter griechischer Staatsanleihen für genau diesen Fall abgesichert hatten. Jetzt steht fest, wie viel den Spekulanten ausgezahlt wurde: mehr als zwei Milliarden Euro.
Euro-Krise: EZB-Chef Draghi sieht Schuldenkrise fast überwunden
Laut EZB-Chef Mario Draghi stabilisiert sich die Lage der Euro-Zone, das Schlimmste sei vorüber. OECD-Generalsekretär Angel GurrÃa warnt dagegen vor falschen Hoffnungen.
EU-Hilfspaket: Griechenland genehmigt sich Rettungsmilliarden
Das Parlament in Athen hat das 130-Milliarden-Euro-Rettungspaket gebilligt: Die große Mehrheit der Sozialisten und Konservativen ratifizierte das entsprechende Gesetz in der Nacht zu Mittwoch. Der Staatsbankrott Griechenlands ist damit vorläufig abgewendet.