EU, Südossetien

Kaukasus-Konflikt: EU-Ermittler entlarven Saakaschwilis Kriegslüge

“Es war Georgien, das den Krieg auslöste”: Präsident Saakaschwili steht nach der Veröffentlichung des EU-Berichts zum Kaukasus-Krieg als Schwindler da. Doch Moskau wird Mitschuld an der Eskalation des Konfliktes gegeben – zum Unmut russischer Politiker.

Kaukasus-Krieg: Russland wertet EU-Bericht als Freispruch

Georgien gab den ersten Schuss ab – aber Russland provozierte den Konflikt: Der EU-Bericht über den Kaukasus-Krieg bescheinigt beiden Seiten schwere Fehler. Doch obwohl die Experten Russlands “unverhältnismäßiges Vorgehen” kritisieren, wertet Moskau die Untersuchung als Absolution.

Georgien-Konflikt: Nato und Russland heben Funkstille auf

Die Nato und Russland haben die militärische Zusammenarbeit werde wieder aufgenommen. Nach monatelangem Schweigen gab es eine offene Aussprache. Allerdings bleibt der Konflikt um die georgischen Enklaven Südossetien und Abchasien. Am Sonntag beraten außerdem die EU-Außenminister ihre Iran-Politik.

Unruhen in Georgien: Dutzende Verletzte bei Attacke auf Polizeizentrale in Tiflis

Erst eine Meuterei von Militärs, jetzt Sturm auf ein Polizeigebäude: In Georgien eskaliert die Auseinandersetzung zwischen Präsident Saakaschwili und seinen Gegnern. Trotzdem reist der Staatschef zu einem Treffen mit der EU nach Prag.

Zwischenfall: EU-Beobachter in Georgien beschossen

Die Lage in Georgien bleibt weiter angespannt: Waffenstillstandskontrolleure der EU sind nach eigenen Angaben nahe der abchasischen Grenze unter Beschuss geraten. Die EU-Vertreter protestieren energisch.

EU-Russland-Gipfel: Moskau und Brüssel entdecken ihre Freundschaft wieder

So viel Harmonie war selten: Die EU-Spitzen und Russlands Präsident Medwedew haben sich in Nizza auf einen neuen Anlauf zur politischen und ökonomischen Partnerschaft geeinigt. Sogar von einem “paneuropäischen Sicherheitspakt” ist jetzt die Rede.

Unterstützung: Georgien bekommt 3,4 Milliarden Euro für den Wiederaufbau

Eine internationale Geberkonferenz hat Georgien 3,4 Milliarden Euro Unterstützung zugesagt. Das Geld soll dem Land zur Beseitigung seiner Kriegsschäden dienen – und der Versorgung der 65.000 Flüchtlinge. Im Gegenzug fordert die EU demokratische Reformen.

Georgien: Nato bleibt trotzt Abzug auf Distanz zu Russland

Die EU-Beobachtermission in Georgien hat den Abzug der russischen Truppen aus der Pufferzone rund um die abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien bestätigt. Allerdings sind für Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer die Beziehungen zu Russland durch den Abzug noch nicht normalisiert.

Georgien-Konflikt: Russland zieht Truppen aus Georgien ab

Lange haben die russischen Streitkräfte ihren Rückzug hinausgezögert, jetzt halten sie sich an die Abmachung: Moskau hat mit dem Rückzug seiner Truppen aus Georgien begonnen.

Georgien: Russland zieht Truppen zurück

Der erste Kontrollposten ist geräumt: Russland hat nach Berichten von EU-Beobachtern mit dem Rückzug aus Georgien begonnen. Der Abzug wurde zwischen Russland und der Europäischen Union vereinbart – in fünf Tagen soll er vollzogen sein.

Georgien-Konflikt: Bombe tötet sieben Russen in Südossetien

Bei einer Bombenexplosion in dem von Georgien abtrünnigen Gebiet Südossetien sind nach Behördenangaben sieben russische Soldaten ums Leben gekommen, vier Menschen wurden verletzt. Die Führung Südossetiens sprach von einem Anschlag des georgischen Geheimdienstes.

Kaukasus-Krise: EU-Beobachter starten Mission in Georgien

Nach anfänglichen Unstimmigkeiten mit Russland konnten die EU-Beobachter ihre Mission in Georgien aufnehmen. Sie sollen den Waffenstillstand in den Pufferzonen zwischen Georgien und den abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien überwachen. Georgien drängt auf völligen Abzug des russischen Militärs.

Kaukasus-Krise: EU startet Beobachtungsmission in Georgien

Nach anfänglichen Unstimmigkeiten mit Russlands Militär konnten die EU-Beobachter ihre Mission in Georgien aufnehmen. Sie sollen den Waffenstillstand in den Pufferzonen zwischen Georgien und den abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien überwachen. Georgien drängt auf völligen Abzug des russischen Militärs.

Kaukasus-Konflikt: EU-Beobachter starten Mission in Georgien

Sie sollen den friedlichen Abzug der russischen Truppen sichern: Die EU-Beobachtermission hat ihren Einsatz in Georgien begonnen. Zuvor gab es Auseinandersetzungen über den russischen Widerstand, die Beobachter in die Pufferzone in Südossetien zu lassen.

Kaukasus-Krise: Russland lässt EU-Beobachter nicht in Pufferzone

Russland hat den 340 EU-Beobachtern in Georgien untersagt, die nach dem Kaukasus-Krieg eingerichtete Pufferzone um die abtrünnige Region Südossetien zu betreten. Dabei sollten sie eigentlich den Abzug der russischen Soldaten aus dieser Region überwachen. Doch Russland will sich nicht in die Karten schauen lassen.

Kaukasus-Krise: Russland lässt keine EU-Beobachter in Pufferzone

Russland hat den 340 EU-Beobachtern in Georgien untersagt, die nach dem Kaukasus-Krieg eingerichtete Pufferzone um die abtrünnige Region Südossetien zu betreten. Dabei sollten sie eigentlich den Abzug der russischen Soldaten aus dieser Region überwachen. Doch Russland will sich nicht in die Karten schauen lassen.

Beobachtertruppe: Deutschland führt EU-Einsatz in Georgien

Die Leitung der geplanten EU-Mission in Georgien liegt in deutscher Hand: Die Regierungen der Mitgliedsstaaten beriefen den deutschen Botschafter in Beirut zum Chef der Beobachtergruppe. 200 zivile Kräfte sollen den russischen Truppenabzug aus den sogenannten Sicherheitszonen überwachen.

Streit über Einsatzgebiet: EU entsendet Beobachter nach Georgien

Die EU schickt 200 neutrale Beobachter nach Georgien. Russland hat zugestimmt – strittig bleibt aber, auf welchem Gebiet die Experten eingesetzt werden können: Nur in den Pufferzonen, oder auch in den von Moskau anerkannten Gebieten Abchasien und Südossetien?

Opposition in Georgien: “Saakaschwili wollte Krieg”

In Moskau sammeln sich Gegner des georgischen Präsidenten Saakaschwili. Ihr Ziel: ein Machtwechsel in der Heimat. Der Oppositionspolitiker Teimuras Chatschischwili sprach mit SPIEGEL ONLINE über Putschgerüchte, zornige Militärs und die Zukunft eines zerrissenen Landes.

Kaukasuskrise: EU-Beobachter für Georgien

Die Europäische Union schickt 200 zivile Beobachter in die Pufferzonen von Abchasien und Südossetien. Ungeachtet der russischen Kritik verhandelt der Nato-Rat mit Georgien