EU, Mahmud Ahmadinedschad
Reaktion auf EU-Embargo: Iran stoppt Öllieferungen nach Griechenland
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad lässt die Muskeln spielen. Um dem europäischen Ölembargo zuvorzukommen, stoppt das Land selbst seine Lieferungen an einzelne europäische Länder. Nach Großbritannien und Frankreich ist nun ausgerechnet das gebeutelte Griechenland dran.
Atomstreit: Wie Iran den Westen blendet
Die EU-Sanktionen reißen tiefe Löcher in den iranischen Staatshaushalt. Präsident Ahmadinedschad hat nun zugestimmt, die Atomgespräche wieder aufzunehmen. Doch Experten sind sich sicher: Teheran lenkt in dem jahrelangen Streit nicht ein – das Regime verfolgt ein ganz anderes Ziel.
EU-Embargo gegen Iran: Zum Wohle der Revolutionsgarden
Die EU hat einen Stopp der Ölimporte aus Iran beschlossen, so soll das Regime zum Einlenken im Atomstreit bewegt werden. Tatsächlich leidet die iranische Wirtschaft schon jetzt, doch Teheran zeigt sich uneinsichtig. Denn ausgerechnet die Revolutionsgarden profitieren von den Sanktionen.
Umstrittenes Atomprogramm: Ashton will Gespräche mit Iran fortsetzen
Die Seiten sind verhärtet: Im Januar waren die internationalen Verhandlungen über das iranische Atomprogramm gescheitert. Jetzt will die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton die Gespräche fortsetzen. Doch die Vorbedingungen dafür sind überaus schwierig.
Neuer Ölminister: Iranischer Revolutionswächter wird Opec-Präsident
Kaum im Amt wird dem umstrittenen iranischen Ölminister Rostam Ghasemi eine weitere Aufgabe zuteil: Der General der berüchtigten Revolutionsgarden übernimmt automatisch den Sitz des Opec-Präsidenten – doch EU-Sanktionen könnten seine Einreise ins Wiener Hauptquartier verhindern.
Höhere Urananreicherung: Irans Atomankündigung beunruhigt EU
Eskalation im Atomstreit: Iran hat angekündigt, seine umstrittene höhere Urananreicherung noch auszuweiten. Sanktionsdrohungen scheinen Teheran nicht zu stören. Die EU reagierte mit Besorgnis.
Umstrittenes Atomprogramm: EU will Sanktionen gegen Iran verschärfen
Im Atomstreit mit Iran sollen die Sanktionen offenbar ausgeweitet werden. Laut Diplomaten plant die EU, die Guthaben von rund hundert weiteren Unternehmen einzufrieren. Deutschland will die Europäisch-Iranische Handelsbank auf die Liste setzen lassen.
EU-Strafmaßnahmen: Russland nennt Iran-Sanktionen inakzeptabel
Die scharfen EU-Sanktionen gegen Iran stoßen in Moskau auf Ablehnung. Die russische Regierung kritisierte, die jüngsten Strafmaßnahmen würden die Position der Vereinten Nationen konterkarieren. Irans Präsident Ahmadinedschad signalisierte indes neue Verhandlungsbereitschaft.
Atom-Sanktionen: Iran sieht EU als Handlanger der USA
Laut dem Regime in Teheran haben die EU-Länder ihre Eigenständigkeit aufgegeben. Iran zeigt sich von den scharfen Sanktionen unbeeindruckt.
Atomprogramm: Exil-Iraner fordern drakonische EU-Sanktionen gegen Revolutionsgarden
Die EU will härter gegen Teherans Nuklearprogramm vorgehen – nur wie? Exil-Iraner raten Brüssel, rigoros die Finanzströme zu kappen und jede Form von Know-how-Transfer zu stoppen. Doch nicht alle EU-Staaten wollen endgültig mit dem wichtigen Handelspartner brechen.
Atomstreit: EU plant massive Sanktionen gegen Iran
Im Atomstreit mit Teheran setzt Europa auf eine härtere Gangart: In einem vertraulichen Papier für die EU-Außenminister, das SPIEGEL ONLINE vorliegt, werden neue Sanktionen aufgelistet – die Strafmaßnahmen hätten dramatische Folgen für die iranische Wirtschaft.
UN-Vollversammlung – Aufrufe zu Frieden und Boykott
Die Rede des iranischen Präsidenten und Holocaust-Leugners Ahmadinedschad ist als “Friedensbotschaft” annonciert. Doch die EU-Delegierten trauen dem Frieden nicht. Schon vor der UN-Generaldebatte wird beratschlagt, wann sie den Raum verlassen sollen.
Atomstreit: Deutschland und EU erwägen massiven Boykott gegen Iran
In Berlin und Brüssel wächst die Bereitschaft zu Boykottmaßnahmen gegen Iran, falls die Teheraner Führung nicht bald Entgegenkommen im Atomstreit signalisiert. So gibt es nach SPIEGEL-Informationen Überlegungen, Benzinlieferungen an Iran zu stoppen – das Land ist auf Importe angewiesen.
Festnahme im Grenzgebiet: Iran beschuldigt US-Touristen als Aufwiegler
Neue Vorwürfe aus Teheran: Irans Führung wirft drei US-Bürgern vor, die Proteste nach den Präsidentschaftswahlen unterstützt zu haben. Die Männer waren im Grenzgebiet zum Irak festgenommen worden – nun könnten sie wegen Spionage angeklagt werden.
Clotilde Reiss: Gefangene des Regimes
Schon als Kind konnte sie Persisch, die Magisterarbeit schrieb sie über iranische Schulbücher – jetzt steht die Französin Clotilde Reiss in Teheran plötzlich im Zentrum der Schauprozesse gegen Oppositionelle. Die 24-Jährige wird zum Spielball für das Regime. Was sich die EU nicht gefallen lassen will.
Attacken gegen Opposition: Irans Hardliner schalten auf stur
Allen Protesten zum Trotz: Die iranischen Revolutionsgarden fordern jetzt Gerichtsprozesse sogar gegen die unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Mussawi, Karrubi sowie Ex-Präsident Chatami. Ein Militärkommandeur will jetzt außerdem ausländische Medien “stärker kontrollieren”.
Massenprozesse in Teheran: EU wirft Iran Provokation vor
Europa zeigt Härte: Schwedens Außenminister Bildt als Ratschef wirft dem iranischen Regime vor, mit “Scheinprozessen” gegen die Opposition “die gesamte EU” zu brüskieren. Denn unter den Angeklagten sind auch drei Mitarbeiter europäischer Botschaften – ihre sofortige Freilassung wird gefordert.
“Provokation”: EU verurteilt Schauprozess in Iran
Die Europäische Union ist “tief besorgt” über den Prozess gegen Hunderte Regierungsgegner in Teheran. Die schwedische Ratspräsidentschaft verurteilte das Verfahren in einer Erklärung, Großbritanniens spricht von einer “Provokation”