EU, Europawahl

Große Koalition: CSU in Europapolitik völlig isoliert

Breite Front gegen die Europapolitik der CSU: Die Bayern sind im Streit über die Europapolitik völlig isoliert in der Koalition. Wie die SPD will auch die CDU den Christsozialen nach SPIEGEL-Informationen keine Zugeständnisse machen.

Widerstand gegen EU-Erweiterung: CSU will EU-Beitritt Islands torpedieren

“Die EU kann nicht Retter spielen für Island”: Führende CSU-Politiker lehnen den Wunsch der Regierung in Reykjavík nach einem Beitritt zur Europäischen Union ab – und fordern stattdessen eine Konsolidierung der EU.

Jerzy Buzek: Ein Pole wird Europas wichtigster Parlamentarier

Chemieprofessor, Solidarnosc-Aktivist, Premierminister: Der künftige Präsident des Europarlaments, Jerzy Buzek, blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. In seinem Heimatland gilt der 69 Jahre alte Konservative schon jetzt als wichtigster Pole seit dem Tod von Papst Johannes Paul II.

Polen : Buzek wird Europas wichtigster Parlamentarier

Chemieprofessor, Solidarnosc-Aktivist, Premierminister: Der künftige Präsident des Europarlaments, Jerzy Buzek, blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. In seinem Heimatland gilt der 69 Jahre alte Konservative schon jetzt als wichtigster Pole seit dem Tod von Papst Johannes Paul II.

Interview: Cohn-Bendit “Barroso ist ein Opportunist”

Daniel Cohn-Bendit hat es als Deutscher geschafft, in Frankreich zur führenden Oppositionsfigur zu werden. Dank ihm wurden die französischen Grünen bei der Europawahl drittstärkste Kraft. Jetzt kämpft er um ein Bündnis gegen die geplante zweite Amtszeit des EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso.

Niederlande – Rechtspopulist verschmäht EU-Parlamentssitz

Der niederländische Islamkritiker Geert Wilders boykottiert die EU: Trotz des großes Wahlerfolgs in seinem Land will er von Brüssel nichts wissen.

EU-Kommissionschef – Sarkozy und Merkel plädieren für Barroso

Vier Tage nach der Europawahl nimmt das Brüsseler Personalkarussell Fahrt auf. EU-Kommissionschef Barroso kann im Rennen um eine zweite Amtszeit auf Unterstützung zählen: Berlin und Paris.

EU-Kommission: Merkel eröffnet Wahlkampf für Barroso

Kanzlerin Merkel will eine zweite Amtszeit für EU-Kommissionschef Barroso – und reklamiert außerdem den Posten des scheidenden EU-Kommissars Verheugen für die CDU. Letzteres will die SPD verhindern. Und gegen Barroso schlagen vor allem die Grünen Alarm.

Debakel der SPD: Die Mär vom EU-Muffel

Die Deutschen sind Europa-Muffel – so versucht die SPD die katastrophale Wahlniederlage vom Sonntag zu erklären. Dabei ist die Wahrheit viel schlimmer: Erst sind Steinmeier und Co. die Ideen abhanden gekommen, dann die Zustimmung. Ohne Halt trudeln die Genossen dem nächsten Fiasko entgegen.

Kommentar: Freiheit bedeutet auch die Freiheit, nicht zu wählen

Erst gab die SPD den Nichtwählern die Schuld an ihrer Schlappe bei der Europawahl. Da ist es nur konsequent, wenn Politiker eine Wahlpflicht fordern und sogar Geldstrafen für Nichtwähler. Damit aber treiben sie nur jene Wählerverachtung auf die Spitze, die zur sinkenden Wahlbeteiligung führt.

EU-Kommissionspräsident: Barroso will für zweite Amtszeit kandidieren

Der Portugiese José Manuel Barroso will weitere fünf Jahre Präsident der EU-Kommission sein – das gab er jetzt offiziell bekannt. Über den Posten sollen die 27 Mitgliedstaaten noch im Juni entscheiden. An seine zweite Amtszeit knüpft Barroso eine Bedingung.

EU-Kommission – Barroso kandidiert – und macht Druck

José Manuel Barroso will fünf weitere Jahre der EU-Kommission vorstehen, womit längst nicht mehr alle glücklich sind. Wenn es nach einem deutschen Politiker ginge, wäre die Konkurrenz für Barroso größer.

EU-Votum: Politik will neue Methoden gegen Wahl-Abstinenz

Wählerschelte und neue Ideen: Politiker streiten, wie Nichtwähler zur Stimmabgabe gelockt oder gezwungen werden können. Innenminister Schäuble will die Europawahl durch eine Direktwahl des “EU-Präsidenten” attraktiver machen, ein SPD-Politiker fordert für Wahlverweigerer 50 Euro Strafe.

Nach Europawahl: SPD-Politiker fordert Strafe fürs Nichtwählen

Nie war sie so niedrig: In den Analysen nach der Europawahl war für viele Politiker auch die geringe Wahlbeteiligung Grund für das schlechte Abschneiden ihrer Partei. Der Bundestagsabgeordnete Jörn Thießen fordert jetzt, eine Wahlpflicht in Deutschland einzuführen. Wer nicht wählen gehe, soll demnach Strafe zahlen.

Nach Europawahl: SPD-Politiker fordert Geldstrafe fürs Nichtwählen

Die niedrige Beteiligung bei der Europawahl beschäftigt die deutschen Politiker. Der Bundestagsabgeordnete Jörn Thießen fordert jetzt, eine Wahlpflicht in Deutschland einzuführen. Wer nicht wählen geht, soll demnach Strafe zahlen. Auch ein anderer SPD-Politiker versucht mit neuen Ideen, die Wähler zu mobilisieren.

Kommentar: Über Europa muss im Alltag gestritten werden

Auch nach 30 Jahren ist die Wahl zum Europaparlament noch immer keine echte Europawahl. Denn die Bürger denken national statt europäisch. Der Grund dafür liegt auch in der Skepsis gegenüber Brüssel. Viel problematischer ist aber die fehlende Fähigkeit der EU-Politiker, ihre Themen im Alltag der Bürger zu verankern.

Wahlsieger: Grüne entdecken die Merkel-Option

Die Grünen sehen sich nach starken Wahlergebnissen als zentralen Faktor im bundespolitischen Machtpoker – und haben plötzlich eine neue Option: eine Zweier-Koalition mit der CDU. Die Parteispitze scheut die Debatte. Doch vor allem aus dem Südwesten kommen schwarz-grüne Signale.

Europawahl: Triumph der Provokateure

Hetze gegen Minderheiten, Polemik gegen Brüssel und Protest gegen die eigene Regierung: Bei der EU-Wahl haben Populisten mit giftigen Parolen europaweit Erfolge gefeiert. Die Bürger wollten vor allem eines: den großen Parteien Denkzettel verpassen.

Europawahl: Die EU-Feinde im Parlament

Rechtsextreme, Nationalisten und EU-Skeptiker haben bei der Europawahl fast überall gut abgeschnitten. Wofür die EU-Feinde im Parlament kämpfen wollen

Berlusconis Wahlerfolg trotz Skandal: Tutti frutti, tutti paletti

Halbnackte Nymphen im Garten des Premiers – und trotzdem übersteht die Regierung die Europawahl ohne Verluste. Die Skandale um Silvio Berlusconi haben ihm keineswegs geschadet. Nur die Balance in seiner Koalition hat sich verschoben: hin zu den Separatisten im Norden.