Erfurt, Thüringen

+++ Papstbesuch im Live-Ticker +++ – Papst landet im Kernland der Reformation

Papst Benedikt XVI. landet in Erfurt und erhält von Thüringens Ministerpräsidentin ein ungewöhnliches Gastgeschenk. Die ökumenische Begegnung mit Vertretern der Evangelischen Kirche am Mittag wird mit Spannung erwartet. Der zweite Papst-Tag im Live-Ticker.

Benedikt XVI. – Wirbel um Papst-Besuch

Ein Erfurter Bischof verriet erste Geheimnisse über die Reise von Benedikt XVI. nach Thüringen – obwohl eigentlich noch gar nichts offiziell ist.

Schmalkalden – Monster-Loch frisst noch mehr Dorf

Erfurt – Sie hatten nur zwei Stunden, um ein paar Habseligkeiten zu retten. Es reichte, um zumindest Kleidung, Fotos, Papiere und andere persönliche Dinge in Plastiktüten und Pappkartons rauszuholen aus den Häusern am Erdkrater von Schmalkalden (Thüringen).

Thüringer Landtag: Linken-Abgeordneter wechselt zur SPD

Der Thüringer Linken-Abgeordnete Thomas Hartung wechselt in die SPD-Fraktion im Erfurter Landtag. Er reagiert damit nach eigenen Worten auf eine Kampagne seiner bisherigen Partei. Die Große Koalition hat nun eine Stimme mehr im Landesparlament.

Staatshilfen: Thüringen will Opel Bürgschaft zusichern

Thüringen macht offenbar den Anfang: Die Landesregierung in Erfurt wird der “Süddeutschen Zeitung” zufolge eine Kreditbürgschaft für Opel beschließen – als erstes Bundesland mit einem Werk des angeschlagenen Autoherstellers.

Bandidos-Prozess – Boss packt gegen eigene Rocker aus

Sensation im Rockerprozess in Erfurt (Thüringen): Vor dem 19. Verhandlungstag bot sich Bandidos-Vize Marco M. (31) der Staatsanwaltschaft als Kronzeuge an. Und prompt lösen sich jetzt die Thüringer “Bandidos” auf…

Ein Jahr nach dem Unfall: Ein “befreiter” Dieter Althaus zurück in der Loipe

Vor einem Jahr veränderte ein tragischer Ski-Unfall sein Leben. Noch immer belasten ihn die Folgen. Doch jetzt ist der frühere Ministerpräsident von Thüringen, Dieter Althaus, wieder im Winterurlaub. “Das Skigebiet ist wunderbar”, sagt er. Und den Rückzug aus der Politik empfindet er als “Befreiung”.

Wie Schleswig-Holstein: Thüringen droht mit Blockade der Steuerpläne

Die Pläne der schwarz-gelben Koalition, die Steuern unter anderem auf Hotelübernachtungen zu senken, stoßen auf weiteren Widerstand. Nach Schleswig-Holstein ist jetzt auch Thüringen unzufrieden und verlangt Nachbesserungen. Maßnahmen, die zu Mindereinnahmen führten, dürfe man nicht mittragen.

Christine Lieberknecht: “Ich habe durchgespielt, dass ich scheitern könnte”

Am Tag danach weisen sich CDU und SPD gegenseitig die Schuld am Wahlkrimi in Thüringen zu. Nur die neue Ministerpräsidentin will nicht wissen, wer die vier Abweichler waren. Sie habe jetzt ein gutes Gefühl, sagt Christine Lieberknecht und gibt zu: “Ich habe durchgespielt, dass ich scheitern könnte.”

Kommentar: Die Frauen als Opfer der Machtpolitik

SPD-Ministerpräsidentin Heide Simonis scheiterte 2005 bei der Wiederwahl in Schleswig-Holstein, Christine Lieberknecht (CDU) brauchte in Thüringen drei demütigende Wahlgänge. An Frauen wird im Politikbetrieb der Frust anscheinend eher ausgelassen als an Männern. Die Gründe für diese Illoyalitäten sind allerdings andere.

Wahlkrimi in Thüringen: Die CDU arbeitet sich am System Althaus ab

Eine Wahl als Desaster: Christine Lieberknecht haftet vom ersten Arbeitstag an ein Makel an. Nach Jahren der absoluten Mehrheit unter Dieter Althaus sitzen hinter Thüringens neuer Ministerpräsidentin viele Parteikollegen, die einmal etwas waren und wieder etwas werden möchten. Die vier Abweichler werden in der CDU vermutet.

Simonis zu Lieberknecht: “Ich glaube, Männer hassen uns wirklich”

Der Krimi bei der Wahl von Christine Lieberknecht (CDU) zur Ministerpräsidentin Thüringens ging einer Frau besonders nahe: Schleswig-Holsteins Ex-Regierungschefin Heide Simonis (SPD). Ein Abweichler aus dem eigenen Lager brachte sie vor vier Jahren um ihr Amt. “Ich glaube, Männer hassen uns wirklich”, sagte Simonis heute.

Wahlkrimi in Thüringen: Ramelow vermutet “Heckenschützen” in der CDU

Bodo Ramelows Kandidatur im dritten Wahlgang provozierte die Mehrheit für die neue thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU). Auf WELT ONLINE spricht der Linke-Fraktionschef über das System Althaus, mögliche Abweichler und die Probleme der Koalition bei künftigen Abstimmungen.

Polit-Krimi in Thüringen: Lieberknecht erst im dritten Anlauf gewählt

Fehlstart für die neue CDU-Ministerpräsidentin von Thüringen, Christine Lieberknecht: Die Nachfolgerin von Dieter Althaus konnte erst im dritten Wahlgang die notwendige Mehrheit erringen – aber nur mit Hilfe der Opposition. Beim neuen Koalitionspartner SPD wird gemutmaßt, dass in der CDU noch “alte Rechungen” zu begleichen waren.

Thüringen: “Wer regieren will, der muss regieren wollen”

Gut zwei Monate nach der Landtagswahl in Thüringen haben SPD und CDU den Weg für eine schwarz-rote Koalition freigemacht. Auf Parteitagen in Erfurt stimmten die Delegierten für den Koalitionsvertrag. Das Votum der CDU erfolgte einstimmig. Auch Thüringens SPD-Chef Matschie hat seine Partei eingeschworen.

Thüringen: SPD und CDU stimmen Großer Koalition zu

Am Ende setzte sich Thüringens SPD-Chef Matschie gegen seine parteiinternen Kritiker durch: Auf dem SPD-Parteitag in Erfurt stimmten 75 Prozent der Delegierten für eine schwarz-rote Landesregierung. Das Votum des CDU-Parteitags fiel sogar einstimmig.

Thüringen: Die uneitle Frau Lieberknecht vorm Karrieresprung

Die nächste Ministerpräsidentin Thüringens heißt wohl Christine Lieberknecht (CDU). Erstmals stünde dann eine Frau an der Landesspitze. Die evangelische Pfarrerin hat sich nicht ins Amt gedrängt und ist bei Freunden wie Gegnern beliebt. Die SPD muss fürchten, von ihr in den Schatten gestellt zu werden.

Schwarz-Rot: Parteigremien billigen Thüringer Koalitionsvertrag

Der Koalitionsvertrag für die schwarz-rote Regierung in Thüringen ist in den Parteigremien von CDU und SPD auf große Zustimmung gestoßen. Etliche Kritiker in der SPD ließen sich am Dienstagabend vom Verhandlungsergebnis überzeugen.

Kommentar: Thüringens SPD darf Meckerern nicht nachgeben

Heute Abend debattiert die thüringische SPD-Spitze den Koalitionsvertrag mit der CDU. An der Basis sieht so mancher in dem Bündnis weiterhin eine Katastrophe. Doch die Meckerer übersehen, wie instabil eine rot-rot-grüne Koalition wäre, und riskieren in ihrer Wut das Ansehen ihrer Partei.

Landesregierung: Schwarz-rotes Bündnis in Thüringen steht

Erstaunlich schnell haben sich CDU und SPD in Thüringen auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Zweieinhalb Wochen nach dem Scheitern der rot-rot-grünen Gespräche steht der Regierungsvertrag für die kommenden fünf Jahre. Doch das Bündnis ist bei der SPD-Basis umstritten.