Energiewirtschaft, Schwarz-Gelb
Kernenergie: Wie die Atomlobby den Ausstieg vom Ausstieg vorbereiten ließ
Aufwendige Pressereisen, inszenierte Festreden, Einfluss auf Wissenschaftler: Die Atomlobby bereitete die Laufzeitverlängerung durch die schwarz-gelbe Regierung Jahre im Voraus minutiös vor. Die “taz” veröffentlicht nun interne Dokumente der für die Kampagne zuständigen Agentur.
Gerichtsentscheidung: EnBW-Geschäft in Baden-Württemberg war verfassungswidrig
Der Staatsgerichtshof hat den Klägern Recht gegeben: Der Kauf von EnBW-Aktien der schwarz-gelben Regierung war verfassungswidrig – ein Problem für die neue Regierung.
Energiewende: Gebremst durch zu viel Eile
Überhastet treibt Schwarz-Gelb den Ausbau der Ökoenergie voran – und gefährdet so die Stromversorgung von morgen.
Energiewende: Merkel will Atommeiler nun doch schrittweise abschalten
Angela Merkel knickt ein, die Bundesländer haben sich durchgesetzt: Beim Atomausstieg soll nun doch jedes AKW ein eigenes Abschaltdatum bekommen. An ihrem Plan, einen Altmeiler als Notreserve zu erhalten, hält die Kanzlerin jedoch fest.
Schwarz-gelbe Energiewende: Länder wollen atomare Notreserve verhindern
Angela Merkel kämpft bei ihrer Energiewende mit Widerständen, jetzt melden sich die Bundesländer zu Wort. Pläne für den Erhalt einiger AKW als atomare Kaltreserve lehnen sie ab. Auch sollen die Meiler anders als bisher geplant stufenweise vom Netz gehen.
Schwarz-gelbe Energiewende: SPD will Ausstieg im Grundgesetz absichern
Die Kanzlerin drückt beim Atomausstieg plötzlich aufs Tempo, bei einem Treffen mit den Länderchefs muss sie Zweifler aus der eigenen Partei überzeugen. Aus der SPD kommt weiter Detailkritik an dem schwarz-gelben Vorhaben – und der Vorschlag nach einer Absicherung der Energiewende in der Verfassung.
Streit um Atomausstieg: Wer bezahlt die Energiewende?
Raus aus der Kernkraft, rein in die Energiewende: Nach dem beschlossenen AKW-Aus will die Koalition das Streitthema Atom möglichst schnell abhaken. Doch der Kampf um Konsens, Kosten und Kompensationen könnte für die Kanzlerin noch zum Problem werden.
Energiewende: Ein dilettantischer Ausstieg
Der schwarz-gelbe Atomausstieg birgt erhebliche Risiken – Klagen sind wahrscheinlich. Am Ende könnte er für den Steuerzahler sehr teuer werden.
Energiepolitik: FDP-Landesverband will Alternative zu Gorleben
Schwarz-Gelb fast ganz grün: Röttgen und Brüderle haben einen Milliarden-Plan zur Energiepolitik vorgelegt: Sie wollen Ökostrom und Energiespartechnik fördern, Atomkraft aber behalten. Für Überraschung sorgte die niedersächsische FDP – sie will Optionen zum umstrittenen Endlager Gorleben prüfen.
Atomkraft: Schwarz-Gelb hält an AKW-Export fest
Neuer Zweifel an Merkels Abkehr von der Atomkraft: Im Haushaltsausschuss schmettert Schwarz-Gelb den Antrag der Opposition ab, Export-Bürgschaften für den Bau des brasilianischen Atomkraftwerks Angra 3 zu stoppen.
Merkels Energiewende: Teuer, teurer, Atomausstieg
Die alten Fronten verschwimmen, die Atomkraft in Deutschland steht möglicherweise vor einem baldigen Aus. Regierung und Opposition liefern sich einen Wettstreit um den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Kernenergie. Doch der Schritt wird Politik und Bürger viel Kraft kosten – und Geld.
AKW-Wende: Deutsche Atomlobby sieht schwarz-gelb
Die Macht der Energiekonzerne schwindet. Angesichts der geplanten Abschaltung von alten Atomkraftwerken bangen die Manager um ihre Gewinnbringer. In der Branche macht sich Ernüchterung breit – den Unternehmen droht sogar eine unangenehmere Zeit als unter Rot-Grün.
AKW-Laufzeitenverlängerung: Greenpeace klagt vor Verfassungsgericht
Der Streit um die schwarz-gelbe Atom-Politik flammt neu auf. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace klagt vor dem Verfassungsgericht gegen die Verlängerung der AKW-Laufzeiten. Der verlängerte Betrieb gefährde das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit