DIE LINKE, Oskar Lafontaine

Linke-Parteivize im Interview: Wagenknecht schließt Doppelspitze mit Lafontaine aus

Sie gilt als eine Hoffnungsträgerin der Linken und stemmt sich gegen die seit Monaten währende Krise ihrer Partei: Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt Sahra Wagenknecht, warum die Linke ihrer Meinung nach nicht am Ende ist – und spricht über ihr Leben mit Oskar Lafontaine.

Medienschelte bei der Linken: Ihr seid so böse!

Die Linke und die Medien? Gejammer über die “böse bürgerliche Presse” gehört bei den Genossen zum guten Ton. Jetzt hat ausgerechnet das parteinahe “Neue Deutschland” Einwände gegen einen geplanten Gastbeitrag von Linke-Chef Ernst. Der Bayer witterte sogleich Zensur.

Linke in der Krise: Protestpartei a.D.

Der Aufstieg der Piraten erschüttert keine Partei so sehr wie die Linke. Denn die Newcomer laufen den Genossen bei den Protestwählern den Rang ab. Die Linke sieht inzwischen reichlich alt aus – ihr droht der Niedergang.

Machtkampf bei den Linken: Bisky unterstützt Lafontaine-Rivalen Bartsch

Dietmar Bartsch erhält prominente Hilfe für seine Kandidatur als Linken-Chef: Der frühere Vorsitzende Lothar Bisky hat sich für Bartsch als künftigen Parteichef ausgesprochen. Damit positioniert sich der 70-Jährige auch gegen Oskar Lafontaine, dem Interesse an dem Posten nachgesagt wird.

Führungsdebatte nach Lötzsch-Rücktritt: Linke ignorieren Maulkorb-Erlass

Bloß keine Personaldebatte vor den Wahlen in Schleswig-Holstein und NRW – so lautet die Direktive der Linken-Spitze nach dem Rücktritt von Parteichefin Gesine Lötzsch. Doch viele Genossen sehen das anders: Sie wollen Klarheit über die möglichen Pläne von Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht.

Rücktritt von Linke-Chefin Lötzsch: Bahn frei für Wagenknecht und Bartsch

Der Rücktritt von Linke-Chefin Lötzsch hat selbst Parteifreunde überrascht, dennoch kommt der Schritt manchen Genossen gelegen: Der Streit über die künftige Führung könnte sich so von selbst lösen. Vieles spricht jetzt für das Duo Wagenknecht und Bartsch, mit Oskar Lafontaine als Spitzenkandidat.

Parteivorsitz: Linke-Chefin Lötzsch tritt zurück

Sie hat lange überlegt, am Dienstagabend verkündete sie dann ihren Beschluss: Gesine Lötzsch tritt als Linke-Vorsitzende zurück. Grund sei eine Erkrankung ihres Mannes. Ganz aus der Politik wird sie sich jedoch nicht verabschieden.

Mitgliederschwund: Die Linke blutet aus

Führungsstreit, Wahlniederlagen, drohende Pleiten in Schleswig-Holstein und NRW: Die Linke plagt sich mit vielen Problemen und hat nach SPIEGEL-Informationen jetzt ein weiteres – die Mitgliederzahl ist erstmals seit der Fusion von Linkspartei und WASG unter 70.000 gesunken. Gregor Gysi ist genervt.

Sonneborn im Satire-Interview: “Wir erhoffen uns Zugriff auf versteckte SED-Milliarden”

“Die Partei” hat neue Ehrenmitglieder gewonnen – gleich mehrere Bundestagsabgeordnete der Linken. Der Vorsitzende Martin Sonneborn plant nun die Fusion mit Lafontaines Mannschaft, später will er auch die Piraten kapern. Ein satirisches Enthüllungsinterview.

Künftige Führungsspitze: Linke locken Lafontaine nach Berlin

Oskar Lafontaine schweigt beharrlich. Kein Kommentar zur Frage, ob er sich im Juni um den Chefposten bei den Linken bewirbt. Allerdings gibt es in der Partei längst Versuche, die Weichen für den 68-Jährigen zu stellen. Der Druck auf den Saarländer wächst – auch wegen des drohenden NRW-Wahlfiaskos.

Wahlpleite an der Saar: Verdient gescheitert – die SPD

Die Saar-Wahl hat gezeigt: Wer die Mitte predigt, schadet der Demokratie – vor allem der Sozialdemokratie. Wenn die SPD an die Macht will, muss sie über ihren linken Schatten springen.

Wahl im Saarland: Die Linke in Lauerstellung

Im Saarland läuft nach der Landtagswahl alles auf eine Große Koalition hinaus, aber die Linke will offenbar einen Keil in die SPD treiben: Die Partei bietet sich den Sozialdemokraten lautstark als Regierungspartner an – weil sie weiß, dass es auch dort Anhänger eines rot-roten Modells gibt.

Ärger nach Saar-Wahl: Linke schmollt nach SPD-Abfuhr

Sie ist drittstärkste Partei – aber niemand will mit ihr reden: Nach den Wahlen im Saarland beschwert sich die Linke über das Verhalten der SPD und holt zu heftigen Attacken aus: “Die SPD begeht politischen Selbstmord”, wettert Linken-Chef Ernst, und auch Lafontaine-Partnerin Wagenknecht übt Kritik.

Spitzenkandidatur: Linke drängt Lafontaine nach Saar-Pleite in den Bund

Im Saarland hat Oskar Lafontaine ein enttäuschendes Ergebnis für die Linkspartei eingeholt. Trotzdem fordern Parteikollegen: Er soll im Bund wieder eine Führungsrolle übernehmen.

Reaktionen zur Saar-Wahl: Gabriel gibt Lafontaine Schuld für CDU-Wahlsieg

Die CDU jubelt an der Saar, die SPD ist enttäuscht: Parteichef Gabriel keilt deshalb gegen die Linke und deren Spitzenkandidaten Lafontaine. Der habe es geschafft, zum dritten Mal in Folge einen CDU-Regierungschef ins Amt zu bringen. Gespräche über ein rot-rotes Bündnis werde es nicht geben.

Linkspartei: Schlappe für Oskar Lafontaine in der Heimat

In den Landtag hat es die Linke geschafft, doch die Partei musste trotz Oskar-Faktor Federn lassen. Auf eine Regierungsbeteiligung hat sie keine Chance

Heiko Maas zur Saarland-Wahl – Lafontaine betreibt eine einzige Scheinkandidatur

SPD-Spitzenkandidat Heiko Maas könnte sich nach der Saarland-Wahl mit Hilfe der Linkspartei zum Ministerpräsidenten wählen lassen. Lieber geht er allerdings eine “Zwangsehe” mit der CDU ein – notfalls auch als Juniorpartner. Warum, erklärt er im FOCUS-Online-Interview.

Reichensteuer: Lafontaine will 75 Prozent von Millionären

Willkommen im Wahlkampf: Oskar Lafontaine fordert, Millionäre deutlich kräftiger zu besteuern als bislang. Sie sollten bis zu 75 Prozent Einkommensteuer zahlen, sagte der Linken-Fraktionschef im Saarland.

Präsidentenpoker der Linken: Butterwegge zieht sich zurück

Da waren es nur noch zwei: Der Kölner Wissenschaftler Butterwegge gibt der Linkspartei einen Korb, er steht nicht mehr als Kandidat für das Präsidentenamt bereit. Nun hat die Linke noch die Wahl zwischen zwei Frauen.

Bundespräsidentenwahl: Linke sucht Ausweg aus Kandidaten-Dilemma

Wer wird nominiert? Wer wird düpiert? Die Bundespräsidenten-Debatte der Linken ist zur peinlichen Lachnummer geworden. Die Genossen wollen am Montag über ihr Vorgehen entscheiden, sie müssen zwischen drei Kandidaten wählen. Möglicherweise bekommen sogar alle Bewerber eine Absage.