Deutschland, verdi
Schwaches Kataloggeschäft: Neckermann streicht jede zweite Stelle
Der Versandhändler Neckermann will 1380 Arbeitsplätze abbauen – mehr als die Hälfte seiner Stellen in Deutschland. Die Gewerkschaft Ver.di spricht von einer Katastrophe. Der Grund für den Kahlschlag: die Konkurrenz durch Online-Händler.
Öffentlicher Dienst: 6,3 Prozent mehr – Und jetzt?
Was der Lohnabschluss im öffentlichen Dienst bedeutet: für weitere Tarifkämpfe, für den Aufschwung und die Inflation.
Öffentlicher Dienst: Zweite Warnstreikwelle läuft in Norddeutschland an
Deutschland steht vor einer neuen Streikwoche im Öffentlichen Dienst. In Niedersachsen und Bremen ist der Nahverkehr bereits beeinträchtigt.
Tarifverhandlungen: Ver.di beruft sich auf Wulffs Ehrensold
Ver.di hat mit dem Arbeitskampf im öffentlichen Dienst im Südwesten Deutschlands begonnen. Es geht um Gehaltssteigerungen in Höhe von 6,5 Prozent.
Ver.di-Forderung: In Ehrensold-Diskussion sind 6,5 Prozent richtig
Ver.di geginnt mit dem Arbeitskampf im öffentlichen Dienst im Südwesten Deutschlands. Im Laufe der Woche werden weitere Regionen folgen.
Minus 11.000 Stellen: Gewerkschaften stimmen Jobkahlschlag bei E.on zu
Der massive Stellenabbau bei Deutschlands größtem Energiekonzern ist besiegelt: E.on hat sich mit den Gewerkschaften Ver.di und IG BCE auf einen entsprechenden Tarifvertrag geeinigt. Bis 2015 sollen weltweit 11.000 Jobs entfallen, in Deutschland streicht das Unternehmen 6000 Arbeitsplätze.
Airlines: Lufthansa will mit Leih-Stewardessen Kosten sparen
Deutschlands größte Airline plant künftig Leiharbeiter einzusetzen. Damit sollen die Personalkosten gedrückt werden. Ver.di kündigt Widerstand an.
Stellenstreichungen bei E.on: Ver.di bläst zum bundesweiten Protest
Bis zu 6000 Jobs baut E.on in Deutschland ab, um trotz Atomausstiegs profitabel zu bleiben. Doch die Angestellten wehren sich: Die Gewerkschaft Ver.di kündigt bundesweite Protestaktionen an – die noch in dieser Woche starten.
Ver.di-Chef: Bsirske warnt vor sozialen Unruhen in Deutschland
Bildungsarmut und Perspektivlosigkeit könnten auch in Deutschland Krawalle auslösen. Bsirske fordert eine Re-regulierung des Arbeitsmarktes.
Ver.di-Chef Bsirske: “Die Spaltung am Arbeitsmarkt wird verschärft”
Er ist einer der mächtigsten Gewerkschafter Deutschlands und der gefürchtetste Arbeitskämpfer: Ver.di-Chef Frank Bsirske spricht im Interview über soziale Verwerfungen in den Betrieben, seine Sorgen vor osteuropäischen Billiglöhnern und die Atompolitik der Regierung.
Bundestagsbeschluss: Leiharbeiter haben ab dem 1. Mai einen Mindestlohn
Neues Gesetz: Ab dem 1. Mai gilt für alle Leiharbeiter in Deutschland ein einheitlicher Mindestlohn. Er soll die Arbeitnehmer vor ausländischer Konkurrenz schützen.
Frauenquote im Management: Ver.di-Vorstand räumt Posten für eine Frau
Vor Jahren hat der Ver.di-Funktionär ein Versprechen gegeben, jetzt will er es einlösen: Das Vorstandsmitglied wird sich nicht mehr zur Wahl stellen, um eine Frau an seine Stelle rücken zu lassen. Im Vorstand von Deutschlands zweitgrößter Gewerkschaft könnten bald mehr Frauen als Männer sitzen.
Öffentlicher Dienst: Gewerkschaften verlangen Lohnplus von drei Prozent
Der Aufschwung in Deutschland ist da – und davon sollen auch die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder profitieren. Die Gewerkschaften fordern drei Prozent mehr Gehalt, die Arbeitgeber Zurückhaltung.
Arbeitnehmerdatenschutz – Bsirske attackiert Gesetzentwurf
Ver.di-Chef Bsirske hat scharfe Kritik am Zustandekommen des Gesetzes zum Arbeitnehmerdatenschutz geäußert. Für den Herbst kündigte er Proteste gegen die Bundesregierung an.
Haushalt 2011: Gewerkschaften und SPD rebellieren gegen Merkels Sparpaket
Noch vor Bekanntgabe von Einzelheiten laufen Sozialdemokraten und Gewerkschaften Sturm gegen die schwarz-gelben Sparpläne. Die SPD fürchtet um den sozialen Frieden im Land, Ver.di will die Reichen stärker zur Kasse bitten. Und Kritik am Vorhaben der Koalition gibt es auch aus der CDU selbst.
Steuerfahndung: Finanzbeamte fordern mehr Betriebsprüfer
Deutschlands Finanzbeamte schlagen Alarm: In den Finanzbehörden fehlen nach Berechnungen von Gewerkschaften Tausende Mitarbeiter. Deshalb würden dem Staat Milliarden-Einnahmen entgehen. Vor allem die Prüfung von Betrieben lassen die Bundesländer demnach schleifen.
Unterbesetzte Behörden: Finanzbeamten-Mangel kostet Deutschland Milliarden Euro
Die deutschen Finanzämter sind unterbesetzt, vernachlässigt wird vor allem die Prüfung von Betrieben. Tausende Stellen in der Finanzverwaltung sind unbesetzt. Dadurch entgehen dem Staat laut Gewerkschaftsangaben 30 Milliarden Euro pro Jahr.
Gewerkschaften: Ver.di-Chef Bsirske will Mindestlohnforderung erhöhen
8,50 Euro statt 7,50 Euro: Frank Bsirske plädiert nach Informationen des SPIEGEL für die Erhöhung der Mindestlohnforderung. Deutschland müsse sich den Entwicklungen in anderen westeuropäischen Ländern anpassen, so der Ver.di-Chef. Er forderte zudem eine Regulierung der Leiharbeit.
Mega-Datensammlung: Regierung will “Elena” entschärfen
Eigentlich sollte “Elena” beim Bürokratieabbau helfen: Bei dem Megaprojekt werden Millionen von Angestelltendaten erfasst – darunter auch Informationen über Abmahnungen oder Streikverhalten. Doch Gewerkschafter und Datenschützer liefen Sturm, jetzt will die Regierung nachbessern.