Deutschland, Stasi

Bericht über DDR-Minister: Stasi führte Protokoll über Saufgelage und Orgien

Eine Orgie im Sonderzug und Trinkgelage, “bis es nicht mehr ging”: Die Stasi hat nach SPIEGEL-Informationen den DDR-Verteidigungsminister Heinz Hoffmann bespitzelt – und pikante Dinge beobachtet. Experten sind überrascht, denn die Akte hätte gar nicht existieren dürfen.

Gauck, Klarsfeld und die Stasi: Deutschstunde

Die Kandidaten zur Bundespräsidentenwahl können die Deutschen eine Menge lehren. Hoffentlich nutzt der Kandidat Joachim Gauck die Chance, auch etwas über sich selbst zu lernen. Es wäre höchste Zeit.

Braune Altlasten: Zwei Nazi-Jäger mit unterschiedlichen Blickrichtungen

Beate Klarsfeld und Olaf Kappelt forschten beide nach den braunen Altlasten in Deutschland. Sie wurde von der Stasi unterstützt, er von der Stasi bekämpft.

DDR-Vergangenheit: Immer mehr junge Deutsche wollen Stasi-Akten von Verwandten einsehen

Haben die Eltern oder Großeltern gespitzelt – oder waren sie selbst Opfer des DDR-Geheimdienstes? Die Stasi-Unterlagenbehörde verzeichnet seit Jahresbeginn einen Antrags-Ansturm. Junge Menschen wollen mit Hilfe der Akten ihre Familiengeschichte aufarbeiten.

Krisengebiet Ostdeutschland: Bürgermeister Meistring führt Krieg

Er war Matrose, Hundezüchter, Arbeiterjugendsekretär – heute ist er Bürgermeister in Löcknitz: Am äußersten Rand Mecklenburg-Vorpommerns stemmt sich Lothar Meistring erfolgreich gegen die Landflucht. Jetzt muss er fürchten, dass ihm die NPD alles wieder kaputtmacht.

Umstrittene Neuregelung: Wulff unterzeichnet Stasi-Unterlagen-Gesetz

Lange wurde es kritisiert, doch am Ende gab es keine verfassungsrechtlichen Bedenken: Bundespräsident Christian Wulff hat das geänderte Stasi-Unterlagen-Gesetz unterzeichnet. Nun droht 45 ehemaligen Stasi-Mitarbeitern die Zwangsversetzung. Kritiker warnen vor einer Klagewelle.

Jahn-Behörde: Bundestag beschließt Zwangsversetzung von Ex-Stasi-Leuten

Wer früher für die DDR-Staatssicherheit arbeitete, darf nicht mehr in der Stasi-Unterlagen-Behörde tätig sein. Im Bundestag stimmten die Fraktionen von Union und FDP für die Zwangsversetzung – die Bundesregierung ist vom Verhalten der Parteifreunde wenig begeistert.

Stasi-Unterlagenbehörde – Thierse setzt sich für Ex-Stasi-Leute ein

Schwarz-Gelb will Ex-Mitarbeiter des DDR-Geheimdienstes per Gesetz aus der Stasi-Unterlagenbehörde schmeißen. SPD-Mann Wolfgang Thierse sieht das kritisch. Das Gesetz schaffe ein “generelles Klima des Verdachts”.

Stasi-Unterlagenchef Jahn – Säckeweise Geheimnisse über West-Agenten

Noch immer werden etliche zerrissene Stasi-Akten von Hochleistungsrechnern zusammengesetzt. Der Stasi-Beauftragte Jahn erwartet davon neue und brisante Erkenntnisse über Spione in Westdeutschland.

Joseph Ratzinger: Ein Dutzend Stasi-IM schnüffelten heutigen Papst aus

Auch vor kirchlichen Würdenträgern machte die DDR-Staatssicherheit nicht Halt: Medienberichten zufolge waren Dutzende Spitzel auf den heutigen Papst angesetzt.

Bundesbehörde: Koalition will Ex-Stasi-Mitarbeiter versetzen lassen

Der Leiter der Stasiunterlagen-Behörde, Roland Jahn, bekommt Unterstützung aus der Politik: Schwarz-Gelb plant eine Gesetzesänderung, um die in Jahns Behörde beschäftigten 47 ehemaligen Stasi-Mitarbeiter zu versetzen. Kritik an dem Vorhaben kommt von Bundestagsvizepräsident Thierse.

Geheime Stasi-Mission: Nachts kam der Agenten-Schmuggler

Im Stasi-Jargon hießen die Schleusen “Katze”, “Baum” oder “Loch”: Versteckte Lücken im Grenzzaun dienten dazu, Ostspione im Westeinsatz zurück in die DDR zu schmuggeln – unbemerkt von Polizei, Anwohnern und Soldaten. Die Operationen waren akribisch geplant, streng geheim und hochriskant.

Stasi-Geschichte – Tausende West-Spione der DDR unentdeckt

Rund 12 000 Menschen gingen für die Stasi in Deutschland bis zum Mauerfall auf Geheimnisjagd. Doch kaum jemand wurde zur Verantwortung gezogen.

Horst Mahler zu Stasi-Vorwürfen: “Intrigenspiel bestimmter Medien”

Der frühere RAF-Anwalt Horst Mahler wehrt sich gegen Stasi-Vorwürfe: In einer persönlichen Erklärung streitet er ab, jemals für die DDR-Behörde gespitzelt zu haben. Der 75-Jährige, der wegen Volksverhetzung im Gefängnis sitzt, droht mit einem juristischen Nachspiel.

Erklärung aus dem Knast: Horst Mahler bestreitet Kontakte zur Stasi

Hat er oder hat er nicht? Der frühere RAF-Anwalt Horst Mahler wehrt sich gegen die Gerüchte, er habe Ende der sechziger Jahre für die Stasi gearbeitet. In einer dreiseitigen Erklärung streitet er jeglichen Kontakt zur Spitzelbehörde ab.

Berichte über Stasi-Dienste: Zweifel an Mahlers angeblichem Spitzel-Job

Spionierte Horst Mahler auf dem Höhepunkt der 68er-Revolte für die Stasi? Eine Untersuchung der Staatsanwaltschaft soll angeblich belegen, dass der prominente Anwalt, RAF-Mitgründer und heutige Rechtsextremist als IM geführt wurde. SPIEGEL-Informationen zufolge zweifeln Ermittler an dem Verdacht.

Ex-RAF-Terrorist Mahler: Der Anwalt und die Stasi

Wie tief war der DDR-Geheimdienst in die Ereignisse um den Tod des Studenten Benno Ohnesorg verstrickt? Laut einem Zeitungsbericht war nicht nur der Berliner Polizist Karl-Heinz Kurras ein Informant der Stasi, sondern auch der linksextreme Anwalt und spätere RAF-Gründer Horst Mahler.

Bundesbehörde: Schily unterstützt Versetzung ehemaliger Stasi-Mitarbeiter

Frühere Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit will Leiter Roland Jahn nicht mehr in seiner Behörde haben – schließlich beschäftigt sich diese mit der Auswertung von Stasi-Akten. Für seine Pläne erntet er Zustimmung von Ex-Innenminister Schily. Kritik kommt dagegen von einem CDU-Mann.

Stasi-Beauftragter – Roland Jahn will Klima der Versöhnung

Der neue Stasi-Beauftragte hat sich unbeliebt gemacht, weil er alte Stasi-Mitarbeiter aus seiner Behörde entfernen lassen will. Nun schlägt Jahn moderate Töne an.

Stasi-Unterlagen-Behörde – Mitarbeiter-Streit eskaliert

Roland Jahn, neuer Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde, will sich von belasteten Mitarbeitern trennen und sie anderweitig einsetzen. Doch seine Art der Aufarbeitung der SED-Diktatur stößt auf heftige Kritik.