Deutschland, Gesine Schwan
Zehn Fragen zum Amt – Wie viel verdient der Bundespräsident?
Welche Macht hat der erste Mann im Staat, was unterscheidet Köhlers Nachfolger von Nicolas Sarkozy? Und warum dürfen beim Duell Wulff gegen Gauck auch Schauspieler mitmachen?
Bundespräsidentenwahl: Sorge vor neuer Twitter-Panne
Eine kurze Meldung per Twitter, schon war im vergangenen Jahr die Wiederwahl von Bundespräsident Köhlers bekannt – weit vor der offiziellen Veröffentlichung des Ergebnisses. Eine solche Panne soll sich am 30. Juni nicht wiederholen. Aber lässt sie sich überhaupt verhindern?
Volksaufstand am 17. Juni: Schwan warnt vor Zuständen wie in der DDR 1953
Nach Ansicht der Ex-SPD-Präsidentschaftskandidatin Schwan steht Deutschland vor einer “ähnlich schwierigen Situation” wie die DDR am 17. Juni 1953.
Leser stimmen über Bundespräsidenten ab: Joschka Fischer düpiert von der Leyen
Für die Leser von SPIEGEL ONLINE ist klar: Joschka Fischer sollte neuer Bundespräsident werden. In einer Abstimmung unter 17 Kandidaten belegte der Grünen-Politiker den ersten Platz, knapp vor Ex-Bischöfin Margot Käßmann. Die schwarz-gelbe Favoritin Ursula von der Leyen wurde nur vierte.
Schwan über Ost-Aufarbeitung: “Platzeck hat Recht”
Im Streit über seinen provokanten SPIEGEL-Essay zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit erhält Brandenburgs Ministerpräsident Schützenhilfe: Gesine Schwan, Ex-Präsidentschaftskandidatin der SPD, plädiert in einem Gastbeitrag für SPIEGEL ONLINE wie Matthias Platzeck für Versöhnung.
Koalitions-Sondierung in Thüringen: Rot-Rot-Grün fehlt der Frontmann
Rot-Rot-Grün wird in Thüringen wahrscheinlicher: Nach der Bundespleite will die SPD das Linksbündnis unbedingt – dafür gibt Spitzenkandidat Matschie sogar den Anspruch auf das Amt das Ministerpräsidenten auf. Als Alternative werden mehrere Sozialdemokraten gehandelt.
Goebbels-Vergleich – CDU-Politiker muss gehen
Für einen Vergleich der SPD-Politikerin Gesine Schwan mit Magda Goebbels muss ein CDU-Funktionär büßen. Der Lokalpolitiker aus dem südbadischen Waldkirch verliert seine Ämter.
Wahl des Bundespräsidenten: SPD und Grüne kritisieren Regie-Pannen
Symbolpolitik im Reichstag: Musiker und Blumensträuße haben den Wahlsieg von Horst Köhler verraten – vor der offiziellen Ergebnisverkündung. Politiker von SPD und Grünen fordern nun ein Nachspiel.
Gesine Schwan – Zerknirscht am Ende eines großen Traums
Gesine Schwan ist die große Verliererin der Bundespräsidentenwahl. Nun will sie sich zunächst einmal zurückziehen. Und die SPD hat die 66-Jährige scheinbar auch schon vergessen.
Bundespräsident: Plädoyer für einen neuen, unbequemen Horst Köhler
Das Volk liebt Horst Köhler, weil er zur politischen Klasse Distanz wahrt. Viel mehr hatte er den Deutschen in seiner ersten Amtszeit jedoch nicht zu bieten. Nun muss er nicht mehr an seine Wiederwahl denken – und kann endlich werden, was er sein wollte: ein unbequemer Präsident.
Bundespräsidenten-Wahl: SPD-Vize Nahles fordert von Köhler mehr Einsatz für soziale Belange
Die einen feiern den neuen Bundespräsidenten, die anderen sparen nicht an Kritik: Unionsfraktionschef Kauder wertet Köhlers Wahl als positives Signal, SPD-Vize Nahles fordert von Köhler dagegen mehr Einsatz für soziale Belange.
Abstimmung: Grünen-Abgeordnete bekennt sich zu Köhler
Mindestens eine Delegierte der Grünen hat Bundespräsident Horst Köhler zu einer zweiten Amtszeit verholfen: Silke Stokar sagte der “Süddeutschen Zeitung”, für Köhler gestimmt zu haben. DGB-Chef Michael Sommer kritisierte die mangelnde Unterstützung für SPD-Kandidatin Gesine Schwan.
Zukunft der Verliererin: Schwan sagt Nein zur SPD-Karriere
Sie hat zweimal gegen Horst Köhler verloren – trotzdem feiert die SPD plötzlich Gesine Schwan. Kein Wunder, denn der Schaden durch die Niederlage hält sich noch in Grenzen. Mancher Genosse will ihr nun ein Parteiamt antragen, doch sie verkündet: Dafür steht sie keinesfalls zur Verfügung.
Schwarz-Gelb und die Köhler-Kür: Wahlkampf mit der Nummer 1
“Ein klares Signal für Schwarz-Gelb”: Kaum sind die Stimmen ausgezählt, nutzen Union und FDP Horst Köhlers Sieg für ihren Wahlkampf. SPD, Grüne und Linke lästern – und der Bundespräsident stellt gleich mal klar, dass er bei Koalitionsspielchen nicht mitmachen will.
SPD-Kandidatin: Streit mit Birthler kostet Schwan Stimmen bei den Grünen
Ein offener Schlagabtausch mit Marianne Birthler hat Gesine Schwan offenbar Stimmen gekostet. Mehrere Grüne sollen sich enthalten haben. Hintergrund des Streits waren Äußerungen der SPD-Kandidatin, die DDR sei für sie kein Unrechtsstaat.
Köhlers Sieg: Signal-Wahl? Von wegen!
Die zweite Amtszeit für Bundespräsident Horst Köhler stärkt zwar das bürgerliche Lager. Doch ein Vorbote einer schwarz-gelben Koalition ist sie keineswegs – wenn Union und FDP das jetzt behaupten, betreiben sie ein gefährliches Spiel.
Präsidenten-Wiederwahl: Köhler-Kür weckt schwarz-gelbe Phantasien
Es war knapp, doch es reichte schon im ersten Wahlgang: Horst Köhler bleibt fünf weitere Jahre Bundespräsident, Union und FDP feiern. Herausforderin Gesine Schwan hatte keine Chance – das sehen auch die Sozialdemokraten ein. Sie empören sich nun über ein protokollarisches Missgeschick.
Zweite Amtszeit: Horst Köhler siegt bei Bundespräsidentenwahl
Bereits im ersten Wahlgang reichte es für eine hauchdünne Mehrheit: Die Bundesversammlung hat Horst Köhler erneut zum Bundespräsidenten gewählt. Als erste gratulierten ihm die unterlegenden Kandidaten Gesine Schwan und Peter Sodann.
Bundespräsidenten-Kür: Gysi und Lafontaine uneins über Wahltaktik
Der erste Durchgang bei der Wahl des Bundespräsidenten ist beendet, nun werden die Stimmen gezählt. Amtsinhaber Köhler kann auf Union, FDP und Freie Wähler setzen. Unklar ist das Verhalten der Linken: Fraktionschef Gysi will Peter Sodann in einen zweiten Wahlgang schicken, Kollege Lafontaine nicht.
Bundesversammlung: Köhlers Chancen auf Wahlerfolg steigen
Tag der Entscheidung: Noch keine Bundespräsidentenwahl war so spannend wie diese, wegen der knappen Mehrheitsverhältnisse im Bundestag ist ein Sieg der Herausforderin Gesine Schwan möglich. Doch in letzter Minute konnte Amtsinhaber Horst Köhler seine Chancen weiter verbessern.