Christian Wulff
Bundespräsident: Wulff-Freund finanzierte auch Sylt-Urlaub vor
2007 soll Christian Wulff auf Sylt Urlaub gemacht haben, vorfinanziert von seinem Freund David Groenewold. Wulff will die Kosten erneut in bar rückerstattet haben.
Rüffel für Ermittler: Juristen kritisieren Zurückhaltung in Wulff-Affäre
“Auffallend”, “sehr verwunderlich”: Im Fall Wulff werfen immer mehr renommierte Strafrechtler den Ermittlern vor, den Bundespräsidenten zu sanft zu behandeln. Ein Anfangsverdacht auf Vorteilsannahme lasse sich “nicht so einfach vom Tisch wischen”.
BW-Bank: Schmid will Kreditvergabe nach Wulff-Affäre prüfen
Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, die öffentlich-rechtliche Bank bevorzuge Politiker und Prominente, sagte Baden-Württembergs Finanzminister, der im Aufsichtsrat der Bank sitzt.
Bundespräsident Wulff: Regierung legte Glaeseker 2100 Euro im Monat drauf
Für seinen Wechsel von Hannover nach Berlin bekam der Vertraute des Bundespräsidenten eine saftige außertarifliche Zulage – auf Kosten der Bundesregierung.
Bundespräsident: Wulff legte Glaeseker 2100 Euro im Monat drauf
Für seinen Wechsel von Hannover nach Berlin bekam der Vertraute des Bundespräsidenten eine saftige außertarifliche Zulage – auf Kosten der Bundesregierung.
Kritik aus Niedersachsen: Vize-Regierungschef Bode attackiert Wulff
Unmut in Niedersachsen: Der stellvertretende Ministerpräsident Jörg Bode hat das Krisenmanagement des Bundespräsidenten scharf kritisiert. Es schade auch der schwarz-gelben Landesregierung. Der FDP-Politiker fragt: “Warum in aller Welt tut Christian Wulff McAllister das an?”
Attacke gegen VW: Wulff hatte früh Hinweise auf Porsches Übernahmeversuch
Ein interner Vermerk bringt Christian Wulff in Bedrängnis: Nach SPIEGEL-Informationen bekam er bereits im Februar 2008 einen Hinweis auf Porsches Plan, Volkswagen zu übernehmen. Laut Experten hätte der damalige Ministerpräsident dies dem VW-Aufsichtsrat melden müssen, doch er schwieg.
Christian Wulff: Ein Skoda zu Spezialkonditionen
Erneut muss sich der Bundespräsident zu fragwürdigen Geschäftspraktiken erklären. Als niedersächsischer Ministerpräsident leaste Christian Wulff nach SPIEGEL-Informationen einen Skoda zu “Aufsichtsratskonditionen” – möglicherweise ein Verstoß gegen das Ministergesetz.
SPD-Chef Gabriel: “Wulff ist eigentlich kein Bundespräsident mehr”
Die seit Wochen andauernde Affäre hat Christian Wulffs Image schwer beschädigt, die Mehrheit der Deutschen ist für seinen Rücktritt. Auch die SPD verschärft ihre Attacken: Wulffs Glaubwürdigkeit sei futsch, eigentlich sei er kein Bundespräsident mehr, sagt Parteichef Gabriel.
Politik und Wirtschaft: Die gesponserte Republik
Geld für das Sommerfest, Hilfe beim Parteitag, kleine Gefälligkeiten – die Affäre um Bundespräsident Wulff und Partykönig Schmidt lenkt den Blick in eine Grauzone: Der Berliner Polit-Betrieb setzt oft auf Sponsoren aus der Industrie. Für die Parteien ein Millionengeschäft.
Sigmar Gabriel: “Wulff ist eigentlich schon kein Präsident mehr”
Der SPD-Chef rügt den Bundespräsidenten für die “ruinierte Glaubwürdigkeit”. Wulff sei kein Bundespräsident mehr. Er residiere nur noch im Schloss Bellevue.
Wählergunst: Merkels Höhenflug, Westerwelles Comeback
Angela Merkel kann niemand etwas anhaben: Ihr Einsatz in der Krise wird in Umfragen honoriert. Auch Guido Westerwelle legt in der Wählergunst ein überraschendes Comeback hin.
Deutschlandtrend: Deutsche finden Wulff sympathisch, aber unehrlich
Die Bürger werden laut Umfrage immer unzufriedener mit ihrem Präsidenten. Die Mehrheit will Wulffs Rücktritt. Dafür klettert eine andere Person in der Beliebtheitsskala.
Affärenpräsident: Umfragedebakel für Wulff
Immer neue Vorwürfe, immer neue belastende Details – die seit Wochen andauernde Affäre beschert Christian Wulff miserable Umfrageergebnisse. Nur noch 16 Prozent halten den Bundespräsidenten laut ARD für ehrlich. Auf der Liste der beliebtesten Politiker landet er sogar hinter Guido Westerwelle.
Auto-Nutzung: Bettina Wulff lässt Berichterstattung stoppen
Bettina Wulff hat die Berichterstattung über die angeblich kostenlose Nutzung eines Privatwagens stoppen lassen. Auf Antrag der Ehefrau des Bundespräsidenten erließ ein Gericht eine einstweilige Verfügung gegen zwei Zeitungen.
Lobby-Affäre: Partymanager Schmidt lud Özdemir zu Fußballspiel ein
Der Grünen-Chef schaute sich im Jahr 2011 mit dem Event-Manager eine Fußballpartie an und zahlte dafür 119 Euro. Tatsächlich soll ein Ticket aber viel teurer gewesen sein.
Bundespräsident: Wulff-Anwalt dementiert kostenlose Audi-Nutzung
Bundespräsident Christian Wulff und seine Frau sollen im vergangenen Sommer kostenlos ein Auto genutzt haben. Wulffs Anwalt widerspricht.
Umstrittener Politikerfreund Schmidt: Das System M@nfred
Dem Bundespräsidenten bereitet er Ärger – jetzt kommen auch pikante Details über Manfred Schmidts Bekanntschaft zu anderen Politikern ans Licht. Kurt Beck ließ sich von dem Party-Manager einen Flug im Privatjet bezahlen, Grünen-Chef Özdemir feierte mit ihm eine Fußballsause.
Ministerpräsident: Kurt Beck ließ sich Flug von Partymanager bezahlen
Nach Wulff-Intimius Glaeseker hat sich auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Beck von Partymanager Schmidt etwas bezahlen lassen: einen Flug von Berlin nach Hamburg.
Bundespräsident: Wulff soll Luxuswagen kostenlos gefahren haben
Christian Wulff durfte offenbar seit Sommer 2011 einen Audi kostenlos nutzen – Monate bevor das Modell auf dem Markt war. Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet.